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307 Treffer · Seite 11 von 16- Nr. 3925
Die deutschen Veronicalegenden des XII. Jahrhunderts, ihr Verhältnis unter einander und zu den Quellen. Progr. Prag: k.k. Deutsches Obergymnasium der Kleinseite, 1892. S. 3-42.
Baldensperger/Friederich, S. 156
- Nr. 3927
"Die magische Flucht, ein Nachhall uralter Jenseitsvorstellungen". Anthropos, 8 (1913), S. 854-879, 929-943.
Baldensperger/Friederich, S. 121.
Die von der Verfasserin betrachtete Zeitspanne umfaßt ca. 15000 bis 20000 Jahre.
- Nr. 3945
"Le cycle de la 'gageure'". Romania, 32 (1903), S. 481-551.
Frenzel, Motive, S. 253.
Die Motiv-Gruppe wird gekennzeichnet durch eine Ausgangswette um die Verführbarkeit von (treuen) Ehefrauen. Teile des Motivs sind die Ehebruchsbezichtigung und der Unschuldsbeweis.
- Nr. 4019
Über die mittelenglischen Fassungen der Sage von den sieben weisen Meistern. Diss. Breslau, 1885. Grünberg, Schlesien, o.J. Teil I: Überlieferung und Quelle.
Baldensperger/Friederich, S. 147.
Quellenkundliche Studie, die die drei untersuchten Bearbeitungen der Erzählung "Avis" im Anhang abdruckt.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4147
- Nr. 4148
Der Pfarrer im Drama um 1900: Beiträge zum Problem Klischee - Wirklichkeit. Diss. Göttingen, 1966.
Schmitt, S. 105.
Verzeichnis der behandelten Autoren und Werke in der Bibliographie, S. 182-187.
- Nr. 4161
"Elementargeister as literary characters in the Middle High German epic". Journal of English and Germanic Philology, 15 (1916), S. 177-212.
Schmitt, S. 71; Baldensperger/Friederich, S. 167.
Dieser Beitrag hat Überblickscharakter.
- Nr. 4164
"The friendship motif in middle English literature". Vanderbilt Studies in the Humanities, 1. Nashville, Tennessee, 1951. S. 113-141.
Frenzel, Motive, S. 218.
Purdy wendet sich in seinem Aufsatz dezidiert gegen die Feststellung von Lawrence J. Mills (One Soul in Bodies Twain. Bloomington, 1937), das antike Freundschaftsideal habe kaum Eingang in die mittelalterliche englische Literatur gefunden: "The many indications of the existence of a classical friendship motif in the English literature of the Middle Ages suggests that Professor Mills's conclusions on the rarity of the motif may have been based on insufficient evidence. The friendship theme appears to be something of a commonplace in the Middle Ages, and, aside from the Christian attempts to adapt the motif to theology, exists in a state little different from its first appearence in Plato" (S. 140). - Purdy untersucht zunächst das antike Freundschaftsideal (Platon, Aristoteles) und beschäftigt sich dann mit der Freundschaftsmotivik in einschlägigen mittelenglischen Werken.
- Nr. 4172
"Die Personification der Eigenschaften Gottes und die darauf beruhenden Parabeln". In: Über vier allegorische Motive in der lateinischen und deutschen Literatur des Mittelalters. Progr. Leoben: Landes-Obergymnasium, 1885. S. 7-11.
Schmitt, S. 384.
Weitere Autoren und Werke werden berücksichtigt.
- Nr. 4176
"Recht und Dichtung". In: G. Radbruch. Vorschule der Rechtsphilosophie. Kleine Vandenhoeck-Reihe, 80/81. 2. Aufl. Göttingen, 1959. S. 93-97.
Schmitt, S. 271.
- Nr. 4197
Der Mythus von der Geburt des Helden: Versuch einer psychologischen Mythendeutung. Schriften zur angewandten Seelenkunde, 5. 2. Aufl. Leipzig, 1922.
Frenzel, Motive, S. 358, 829; Baldensperger/Friederich, S. 109; Seigneuret, S. 191.
Grundlegendes Werk der psychologischen Mythenforschung.
- Nr. 4212
Freundschaftskult und Freundschaftsdichtung im deutschen Schrifttum des 18. Jahrhunderts vom Ausgang des Barock bis zu Klopstock. Deutsche Vierteljahrsschrift: Buchreihe, 21. Halle a.d.S., 1936.
Frenzel, Motive, S. 218; Schmitt, S. 96.
Die viele Facetten des Freundschafts-Motivs aufnehmende Arbeit ist in terminologischer Hinsicht deutlich zeitgebunden (Verweise auf "völkische Einheit", "Germanentum", etc.).
- Nr. 4215
Die Freundschaft bei Jean Paul. Sprache und Kultur der germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 2. Breslau, 1929.
Frenzel, Motive, S. 218.
Rasch verfolgt die verschiedenen Facetten der Freundschafts-Motivik in Jean Pauls Romanwerk, das thematisch immer wieder um die Freundschaft kreist.
- Nr. 4216
"Earlier and later versions of the friendship theme. I: 'Damon und Pythias'". Modern Philology, 17 (1919/20), S. 105-109.
Frenzel, Motive, S. 218; Frenzel, Stoffe, S. 146; Schmitt, S. 96; Baldensperger/Friederich, S. 93.
- Nr. 4256
"Reiseroman". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 44-47.
Schmitt, S. 274.
Der Reiseroman wird definiert und in einem chronologischen Überblick dargestellt. Dabei werden eine Reihe von literarischen Inhaltsnennungen aufgeführt, die mit dem Motiv der Reise verbunden sind.
- Nr. 4308
Die komische Figur in den wichtigsten deutschen Dramen bis zum Ende des XVII. Jahrhunderts. Diss. Zürich, 1890. Stuttgart, 1890.
Frenzel, Motive, S. 575; Schmitt, S. 125.
Als Vergleichsmaterial werden auch zeitgenössische englische Dramen herangezogen.
- Nr. 4361
"Wallenstein in der tschechischen Literatur". Germanoslavica, 2 (1932/33), S. 521-544.
Baldensperger/Friederich, S. 156.
Die historischen Lieder des 17. Jahrhunderts und die Wallenstein-Trilogie Durychs bilden die ausführlicher behandelten "Eckpunkte" des Beitrages, die Literatur vor allem des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts wird überblicksartig vorgestellt.
- Nr. 4400
"Rationalistische Dämonie <Die Geister-Romane des ausgehenden 18. Jahrhunderts>". Deutsche Vierteljahrsschrift, 17 (1939), S. 183-220.
Schmitt, S. 111.
- Nr. 4449
"Kleist-Bibliographie 1945-1960". Jahrbuch der Deutschen Schiller-Gesellschaft, 5 (1961), S. 414-547, bes. "Kleist in der Dichtung", S. 537-540.
Frenzel, Stoffe, S. 438; Schmitt, S. 175.