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3.871 Treffer · Seite 82 von 194- Nr. 2660
"Bandellos Novelle 'Timbreo und Fenicia' im deutschen Drama des 17. Jahrhunderts". In: Studien zur Literaturgeschichte: Albert Köster zum 7. November 1912 überreicht. Leipzig, 1912. S. 58-82.
Frenzel, Stoffe, S. 786; Schmitt, S. 335.
Als Quelle der drei deutschen Dramen von Ayrer, Kongehl und Kranich nennt der Autor die Novellen-Bearbeitungen von Belleforest, Mauritius Brandt und Wolfgang Seidel.
- Nr. 2661
"Totengespräch". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 379f.
Schmitt, S. 340.
Nach einer knappen Definition des Totengesprächs liefert der Verfasser einen chronologischen Überblick über die "Abart des Dialogs [aus dem] Reiche der Toten" (S. 379).
- Nr. 2662
Mad intertextuality: Madness in twentieth-century women's writing. Horizonte, 12. Trier, 1993. [Zugleich Diss. Bochum, 1991].
Es werden weitere Autoren und Werke behandelt.
- Nr. 2663
"Das Bild des evangelischen Geistlichen in der Literatur des 16. Jahrhunderts". Deutschevangelische Blätter, 26:8 (1901), S. 513-529.
Schmitt, S. 104.
Dieser Jahrgang der Zeitschrift ist auch der erste Jahrgang der N.F.! Neben Traktatliteratur werden mehrere Dramen jener Zeit als Beleg herangezogen.
- Nr. 2664
Die Reformation und die Ehe: Ein Beitrag zur Kulturgeschichte des sechzehnten Jahrhunderts. Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte, 39. Halle a.d.S., 1892.
Michael, FB (1989), S. 48f.
- Nr. 2665
"Lob und Schimpf des Ehestandes in der Literatur des sechzehnten Jahrhunderts". Preussische Jahrbücher, 69 (1892), S. 760-781.
Schmitt, S. 68.
- Nr. 2666
Bild und Funktion der Schule in der deutschen Literatur um die Wende zum zwanzigsten Jahrhundert. Diss. Saint Louis: Washington University, Missouri, 1969. [Auszug: Dissertation Abstracts International, 30 (1969/70), S. 3011 A].
Schmitt, S. 299.
"This dissertation examines the relationship between the portrayal of the secondary school in selected German literature at the turn of the century and the political, sociological and educational reality at that time. [...] An analysis of each author's delineation of the sociological structure of the school and its relationship to his respective autobiography is presented after an outline of the German history at this particular period. The research reveals that the depiction of the school was veritably uniform as portrayed by these writers. [...] The uniformity of the depiction is in sharp contrast with the school's functional purpose as interpreted by the individual writer" (S. 3011 A).
- Nr. 2667
Paul Schallück and the post-war German Don Quixote: A case-history prolegomenon to the literature of the Federal Republic. Utah Studies in Literature and Linguistics, 5. Bern, 1976. Bes. S. 65-99.
"The intent of this study is four-fold: to introduce the writer Paul Schallück and his major works, to isolate several of his major themes and attempt locating these diachronically, and then synchronically, shedding light in the process on several important trends in Post-War German writing, providing, as it were, a kind of 'case-study' introduction to German literature since 1945. Hence the three themes that comprise Chapters Three, Four, and Five were chosen for discussion on the basis of their importance for the novels of Paul Schallück, on the basis of their importance to previous literary movements, and finally, on the basis of their frequent occurence in and significance to other 'contemporary' works by Böll, Grass, et. al." (Preface, S. VII). -- Die oben im bibliographischen Eintrag genannten Seiten umfassen die Kapitel 2, 4 und 5 sowie die Zusammenfassung; Kapitel 1 und 2 sind dem Autor Paul Schallück bzw. seinem Werk (im Vordergrund steht hier der Roman "Don Quichotte in Köln") gewidmet. Andere Schriftsteller, die sporadisch erwähnt oder zitiert werden, lassen sich durch ein gesondertes Verzeichnis (S. 130f.) oder den Gesamtindex (S. 132-134) erschließen. Im Anhang befindet sich zudem ein bibliographisches Verzeichnis der Werke Schallücks (S. 101-126).
- Nr. 2669
"Ästhetische Landschaftserfahrung und Landschaftsgestaltung in der Spätaufklärung: Der Beitrag von Christian Cay Lorenz Hirschfelds Gartentheorie". In: 'Landschaft' und Landschaften im achtzehnten Jahrhundert: Tagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: 20. bis 23. November 1991. Hg.v. Heinke Wunderlich. Beiträge zur Geschichte der Literatur und Kunst des 18. Jahrhunderts, 13. Heidelberg, 1995. S. 1-23.
Es handelt sich in erster Linie um theoretische Erörterungen zur Landschaftserfahrung und zur Beschreibung des Naturschönen in der Spätaufklärung.
- Nr. 2670
Die 'Heiligen Drei Könige' in der Legende und in der deutschen Bildenden Kunst bis Albrecht Dürer. Studien zur Deutschen Kunstgeschichte, 53. Straßburg, 1904.
Baldensperger/Friederich, S. 121; Schmitt, S. 65.
Schwerpunkt der Abhandlung liegt auf der Entstehung und Entwicklung des Bild-Motivs "Heilige Drei Könige", vor allem der deutschen Malerei vor dem Hintergrund der Legendenentstehung und -wandlung. Mit zahlreichen Abbildungen.
- Nr. 2671
Die deutschen Kindertotenlieder vom Anfang des 17. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Diss. Wien, 1914 [handschr.].
Schmitt, S. 173, 337.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 67, S. 39.
- Nr. 2672
"Der Maler im Roman". Das literarische Echo, 21 (1918/19), Sp. 456-465.
Schmitt, S. 207.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur".
- Nr. 2673
"Argentinien in der deutschen Literatur". Ibero-Amerikanisches Archiv, 14 (1940/41), S. 256-299.
Schmitt, S. 21.
Der Vf. betrachtet "diese Literatur einmal in raschem Überblick [...] als eine interessante Abart deutschen Schrifttums, wenn auch mehr dem Stoff und dem Inhalt, als der Form nach, und als ein Abbild des deutsch-argentinischen Lebens" (S. 260). Er betont dabei, daß "man von einer eigen- oder bodenständigen deutsch-argentinischen Literatur zur Zeit noch nicht reden kann, sondern nur von einer deutschen Literatur in und über Argentinien" (S. 259). - Literaturnachweise der besprochenen Werke finden sich S. 297-299.
- Nr. 2674
Abnormes Seelenleben als dramatisches Ausdrucksmittel: Beiträge zur Darstellung der Geisteskrankheit im deutschen Drama. Diss. Wien, 1950 [masch.].
Schmitt, S. 302, 362.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 67, S. 78.
- Nr. 2675
"Historische Romane und Novellen". Die Literatur, 28 (1925/26), S. 586-591.
Schmitt, S. 109.
Eine Bibliographie mit Kurzbesprechungen für das Jahr 1925. Die Werkbesprechungen sind unterteilt in solche, deren Titel- bzw. Haupthelden historische Personen sind, und solche, deren Helden in historischem Rahmen auftreten.
- Nr. 2676
"Reineke Vos, seine Vorgänger und seine Nachfolger". Niedersachsen, 22 (1916/17), S. 303-307.
Schmitt, S. 273.
Der kleine Beitrag bietet einen "Überblick über die Entwicklung der Fuchs-Dichtung" (S. 303).
- Nr. 2677
Die Schwaben in der Geschichte des Volkshumors. Freiburg i.Br., 1907.
Schmitt, S. 299.
Eine ausführliche, chronologisch geordnete Untersuchung. "Wie aus den von fröhlichem Spott gleichmäßig mitgenommenen Ortschaften sich einzelne Narrenstädte herausgebildet haben, so wird auch der Krieg aller Stämme gegen alle langsam zu einem Kriege aller gegen einen, und dieser Stamm, der die Zeche bezahlen und für den Spott aller aufkommen mußte, das waren eben die Schwaben. Wie gerade sie in diesen Ruf kamen und niemand anders, und was die anderen Stämme verleitet haben mag, gerade über die Schwaben herzufallen, das zu untersuchen ist eine Aufgabe, die sich dies Buch gestellt hat, und die es nur mit Vermutungen und nicht mit Beweisen wird lösen können. [...] Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts müssen die Schwaben gar vieles von den bösen Zungen der anderen leiden und sehen sich wehrlos dem Gelächter aller ausgesetzt. Aus der volkstümlichen Literatur jener Zeit ist dann alles zusammengetragen, was an Schwabenneckereien geleistet wurde, und daraus soll ein Charakterbild des Schwabenvolkes aufgebaut werden [...], und dieses Zerrbild soll dann, wenigstens in kurzen Umrissen, mit seinen großen Wandlungen durch die Zeit der Aufklärung und dann Romantik bis auf die Gegenwart verfolgt werden" (Einleitung, S. 8f.). - Ausführliches Inhaltsverzeichnis auf den Seiten XIII-XVI.
- Nr. 2678
Jugend und Erziehung in der modernen deutschen Dichtung. Diss. Zürich, 1938. Lachen, 1938.
Schmitt, S. 78, 163.
Diese Arbeit besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 2679
"Lachen und Weinen: Ein Versuch anthropologischer Literaturbetrachtung". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 38, N.F. 7 (1957), S. 309-328.
Schmitt, S. 189, 369.
Zusammenfassend bemerkt Keller: "Lachen und Weinen kommen in verschiedenen Höhenlagen vor, sie umfassen Dur- und Molltonarten, von den unzähligen Modulationen und Übergängen gar nicht zu reden. Es sind Äußerungen, durch die sich der Mensch in seinem unverwechselbar Persönlichen kennzeichnet. Darf es da wundernehmen, daß beides in den Werken der Literatur notwendigerweise begegnet, in immer neuen, oft überraschenden Bezügen?" (S. 327).
- Nr. 2681
Die Entwicklung der Berufsethik in der deutschen Literatur von Lessing bis G. Freytag. Diss. Kiel, 1932.
Schmitt, S. 38.
Die Einleitung bringt eine knappe Übersicht über die historische Entwicklung des Berufsethos vom Altertum bis zur französischen Aufklärung (S. 6-18). - Zahlreiche weitere Autoren und Werke werden genannt.