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287 Treffer · Seite 10 von 15- Nr. 4049
"Herakles und Christus". Archiv für Religionswissenschaft, 3, 4 (1937), S. 42-60.
Baldensperger/Friederich, S. 108.
- Nr. 4059
Julianus Apostata in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 3. Berlin, 1929. [Zugleich Diss. Heidelberg, 1929].
Frenzel, Stoffe, S. 405; Schmitt, S. 164; Baldensperger/Friederich, S. 116; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
Nach Ansicht der Verfasserin finden die Autoren in ihrer Darstellung der zwiespältigen Persönlichkeit des Julianus Apostata selten eine "sachlich souveraine Würdigung" (S. 69), da sie überwiegend nur das Bild eines "Zauberers, Tyrannen [und] blutdürstig-grausamen Christenverfolgers" zeichnen, dagegen kaum das eines "heroischen Kaisers und berühmten Schriftstellers" (S. 5).
- Nr. 4075
"The Hercules myth: Beginnings and ends". Antiquity, 12 (1938), S. 323-331.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
- Nr. 4084
Die Menächmen des Plautus und ihre Bearbeitung durch Regnard. Progr. Feldkirch (Österreich): Real- und Obergymnasium, 1896. S. 3-38.
Frenzel, Stoffe, S. 518.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4140
"Aspects of autumn in Roman poetry". Classical Philology, 13 (1918), S. 272-282.
Baldensperger/Friederich, S. 84
Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 4142
Das Bild Christi im Wandel der Zeiten. Leipzig, 1915.
Baldensperger/Friederich, S. 90
Preuß stellt 113 Bilder auf 96 Tafeln vor. Die oben genannten literarischen Inhaltseinheiten werden in der Einführung (S. 3-21) und den jeder Abbildung beigefügten Erläuterungen genannt.
- Nr. 4157
"Die politische Poesie der Deutschen". [Prutz's] Literarhistorisches Taschenbuch, 1 (1843), S. 251-459.
Schmitt, S. 260.
Der Verfasser will die "allgemeinsten, die hauptsächlichen Umrisse [der] Geschichte unserer politischen Poesie und des Verhältnisses unserer Poesie zur Politik" bieten, mehr "andeutend, als ausführend" (S. 280). Bei seinen überblicksartigen Ausführungen, die den Zeitraum von Tacitus bis Schiller beinhalten, nennt er eine Fülle von Autoren und Werken.
- Nr. 4164
"The friendship motif in middle English literature". Vanderbilt Studies in the Humanities, 1. Nashville, Tennessee, 1951. S. 113-141.
Frenzel, Motive, S. 218.
Purdy wendet sich in seinem Aufsatz dezidiert gegen die Feststellung von Lawrence J. Mills (One Soul in Bodies Twain. Bloomington, 1937), das antike Freundschaftsideal habe kaum Eingang in die mittelalterliche englische Literatur gefunden: "The many indications of the existence of a classical friendship motif in the English literature of the Middle Ages suggests that Professor Mills's conclusions on the rarity of the motif may have been based on insufficient evidence. The friendship theme appears to be something of a commonplace in the Middle Ages, and, aside from the Christian attempts to adapt the motif to theology, exists in a state little different from its first appearence in Plato" (S. 140). - Purdy untersucht zunächst das antike Freundschaftsideal (Platon, Aristoteles) und beschäftigt sich dann mit der Freundschaftsmotivik in einschlägigen mittelenglischen Werken.
- Nr. 4171
"Der Streit zwischen Leib und Seele". In: Über vier allegorische Motive in der lateinischen und deutschen Literatur des Mittelalters. Progr. Leoben: Landes-Obergymnasium, 1885. S. 19-25.
Schmitt, S. 384.
Weitere Autoren und Werke werden berücksichtigt.
- Nr. 4172
"Die Personification der Eigenschaften Gottes und die darauf beruhenden Parabeln". In: Über vier allegorische Motive in der lateinischen und deutschen Literatur des Mittelalters. Progr. Leoben: Landes-Obergymnasium, 1885. S. 7-11.
Schmitt, S. 384.
Weitere Autoren und Werke werden berücksichtigt.
- Nr. 4173
"Der Kampf der Tugenden und Laster". In: Über vier allegorische Motive in der lateinischen und deutschen Literatur des Mittelalters. Progr. Leoben: Landes-Obergymnasium, 1885. S. 25-35.
Schmitt, S. 347.
Zahlreiche Autoren und Werke werden berücksichtigt.
- Nr. 4174
"Die Parabeln vom himmlischen Jerusalem und von der minnenden Seele". In: Über vier allegorische Motive in der lateinischen und deutschen Literatur des Mittelalters. Progr. Leoben: Landes-Obergymnasium, 1885. S. 11-19.
Schmitt, S. 140.
Weitere Autoren und Werke werden berücksichtigt.
- Nr. 4185
"'Mysterium Lunae': Ein Beitrag zur Kirchentheologie der Väterzeit". Zeitschrift für Katholische Theologie, 63 (1939), S. 311-349, 428-442, 64 (1940), S. 61-80, 121-131.
Frenzel, Motive, S. 560.
Der Mond wird als aus späthellenistischer Umgebung übernommenes Bild bzw. übernommener Vergleich mit eigener Symbolkraft und Bedeutung verstanden. Anhand dieses Symbols zeigt der Verfasser, "wie sich patristische Kirchendogmatik das Verhältnis zwischen Kirche und Christus, zwischen Kirche und Gnade, zwischen Kirche und endzeitlicher Fleischauferstehung gedacht hat" (63 [1939], S. 311). -- Weitere Autoren und Werke werden herangezogen. Auf antike Autoren wird zurückgegriffen.
- Nr. 4186
"Le mythe de Médée d'Euripide à Anouilh ou l'originalité psychologique de la 'Médée' de Sénèque". Latomus, 31 (1972), S. 1010-1036.
Frenzel, Stoffe, S. 512
- Nr. 4196
"Das Bruderhaß-Motiv: Von Sophokles bis Schiller". In: O. Rank. Das Inzest-Motiv in Dichtung und Sage: Grundzüge einer Psychologie des dichterischen Schaffens. Leipzig, 1912 (Repr. Darmstadt, 1974). S. 585-603.
Schmitt, S. 46.
Der Verfasser betrachtet die Dichter und ihre Werke vom psychologischen Standpunkt aus, und zwar dem der Freudschen Psychoanalyse. Neben den oben aufgeführten Autoren und Werken werden weitere erwähnt.
- Nr. 4197
Der Mythus von der Geburt des Helden: Versuch einer psychologischen Mythendeutung. Schriften zur angewandten Seelenkunde, 5. 2. Aufl. Leipzig, 1922.
Frenzel, Motive, S. 358, 829; Baldensperger/Friederich, S. 109; Seigneuret, S. 191.
Grundlegendes Werk der psychologischen Mythenforschung.
- Nr. 4200
"Traum und Dichtung". In: O. Rank. Der Künstler und andere Beiträge zur Psychoanalyse des dichterischen Schaffens. Imago-Bücher, 1. 4. Aufl. Leipzig, 1925. S. 171-200.
Schmitt, S. 342.
Zahlreiche Autoren werden behandelt.
- Nr. 4247
"Schmerz und Tod in den Tragödien Senecas". Vorträge der Bibliothek Warburg, 7 (1927/28), S. 167-218.
Baldensperger/Friederich, S. 94.
- Nr. 4265
"Literatur und Musik". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 143-163, hier S. 161ff.
Schmitt, S. 227.
Der Lexikonartikel geht schwerpunktmäßig auf die "Wechselwirkung von Musik und Sprache bzw. Literatur in der Volksmusik" ein und beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Sprachrhythmus und Musikrhythmus sowie dem von Melodie der Töne und der Sprache. Die Inhaltseinheit "Musik" erfährt nur einen knappen Hinweis auf die "Verwendung musikalischer Stoffe aller Art" in der Literatur (S. 161f.) und eine kurze Erwähnung bei der Behandlung der Musikerromane (S. 162).