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24 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 811
Fictional meals and their function in the french novel: 1789-1848. University of Toronto Romance Series, 48. Toronto, 1984.
"The period from 1789 to 1848 in France represents the golden age of French gastronomy, the apex of interest in and consciousness of food. The July Monarchy (1830-48) coincided with the supremacy of bourgeois culture and values, the rise of the novel of manners, the growing consciousness among the Romantics of the artist's social mission, and the Christian Socialist Movement. This book is an examination of the alliance between food and literature epitomized in certain novels of the period. - Professor Brown studies the same theme of food and eating in Balzac, Sand, Sue, Hugo and Flaubert, examining the meal both as primary sign-function and as mimesis. His approach may be broadly described as semiotic, though not in the sense of a formal semiotic enquiry; it is his aim to uncover the 'semiotic texture' of fictional meals and their range of meanings rather than their formal properties or relations. - He attempts to explain why this period in France witnessed a momentuos surge in the number of fictional dining episodes, to relate the alimentary discourse in the fiction of this era to the prevailing bourgeois ideology, and to demonstrate how fictional meals function as cultural and narrative signs" (Vorbemerkung, S. I). -- Neben den genannten Werken werden weitere Titel kurz angesprochen.
- Nr. 1119
"Die Darstellung der Persönlichkeit Ludwigs XI. von Frankreich in der Literatur". Romanische Forschungen, 43 (1929), S. 161-302. [Zugleich Diss. Greifswald, 1929].
Schmitt, S. 203.
Im Anhang sind das Ludwig XI. betreffende Gedicht Chastellains in "Les Princes" und 25 Balladen Meschinots gegen Ludwig XI. abgedruckt. -- Bei dieser Studie handelt es sich um eine überblicksartige Darstellung unter Berücksichtigung vieler weiterer Autoren und Werke.
- Nr. 1342
Medizin in der Literatur der Neuzeit. 2 Bde. Schriften zu Psychopathologie, Kunst und Literatur, 2 u. 3. Hürtgenwald, 1991 u. 2000.
Zweibändiges Gesamtwerk mit Obertitel und unterschiedlichen Einzeltiteln der Bände; Bd. 1: Darstellung und Deutung (erschienen 1991), Bd. 2: Bibliographie der wissenschaftlichen Literatur 1800-1995 (erschienen 2000). -- Neben den erwähnten Autoren werden viele weitere aus der europäischen Literatur (auch des 18. Jahrhunderts) angesprochen oder behandelt, wobei der literaturgeschichtliche Blick des Verfassers gelegentlich bis ins Mittelalter zurückreicht. - Alle erwähnten Autoren und Werke werden auf den Seiten 406 bis 421 (= Kap. 24: 'Erwähnte und behandelte Romane und Erzählungen') aufgeführt.
- Nr. 1620
"Der Kaufherr in der deutschen Literatur". Das literarische Echo, 24 (1921/22), Sp. 1471-1477.
Schmitt, S. 169; Baldensperger/Friederich, S. 174.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Der Beitrag Fürsts gehört in die Serie "Gestalten", hier: Gestalten XXI.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1844
Trivialität und Geschichtlichkeit: Das Motiv der Passantin: Wissenschaftstheoretische Untersuchung zum ästhetischen Werturteil. Diss. Aachen, 1979.
Es wird eine Motivkette für das 'Passantin'-Motiv anhand zahlreicher Beispiele aus Literatur und Trivialliteratur aufgezeigt, eingebunden in eine Diskussion über die wertende Beurteilung von Literatur.
- Nr. 1944
- Nr. 2294
Mensch und Raum im Roman: Studien zu Keller, Stifter, Fontane: Mit einem einführenden Essay zur europäischen Literatur. Winkler-Studien. München, 1971.
Schmitt, S. 269.
S. 329f.: "Literatur zum Raum in der Dichtung".
- Nr. 2418
"Vers la contrée du rêve: Balzac, Gautier et Baudelaire disciples de Quincy". Mercure de France, Sér. Mod. 293 (1939), S. 545-593.
Baldensperger/Friederich, S. 97.
Vollständige bibliographische Angaben: Sér. Mod., Jg. 50, Bd. 293, Nr. 987, 1.8.1939.
- Nr. 2507
"Zum Problem des Regionalismus in der französischen Literatur". Archiv für das Studium der neueren Sprachen, Jg. 93, Bd. 173 (N.F. 73) (1938), S. 181-201.
Baldensperger/Friederich, S. 139.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". -- Eduard von Jan behandelt französische Texte, die regionale Eigenarten und ländliches Milieu beschreiben. Insofern ist das von der Quelle vergebene Schlagwort 'Regionalismus', das die Ausprägung regionaler bzw. landschaftlicher Eigenarten und die Förderung derselben bezeichnet, durchaus zutreffend. Das Schlagwort bedarf zugleich aber einer gewissen Relativierung, da mit 'Regionalismus' weniger eine literarische Inhaltseinheit als ein zusammenfassender Begriff auf einer über dem Text liegenden interpretatorischen Meta-Ebene gemeint ist. - Der auf einem Vortrag beruhende Aufsatz stellt drei Schriftsteller in den Vordergrund, "die man als Wegbereiter des französischen Regionalismus bezeichnen kann: René-François de Chateaubriand, Honoré de Balzac und George Sand" (S. 185). Die Epochen von der Romantik bis zum Symbolismus tragen den französischen literarischen Regionalismus in das 20. Jahrhundert hinein. Der Verfasser schenkt allerdings auch der Zeit vor dem 19. Jahrhundert seine Aufmerksamkeit. - Neben den oben erwähnten Autoren und Werke werden andere knapp abgehandelt oder auch nur beiläufig erwähnt. Da auch außerliterarische regionalistische Aspekte angesprochen werden, liegt ein insgesamt fundierter Überblick vor.
- Nr. 2758
L'avare ancien et moderne tel qu'il a été peint dans la littérature. Progr. Parchim: Großherzogliches Friedrich-Franz-Gymnasium, 1877.
Frenzel, Motive, S. 283; Baldensperger/Friederich, S. 164, S. 178
Klapp gibt einen Überblick über die Verwendung des Motivs in den bekanntesten Werken der europäischen Literatur seit der Antike.
- Nr. 3030
- Nr. 3223
Das Sexualproblem in der modernen Literatur und Kunst: Versuch einer Analyse und Psychopathologie des künstlerischen Schaffens und der Kulturentwicklung seit 1800. Dresden, 1927.
Schmitt, S. 304; Baldensperger/Friederich, S. 119.
Weitere Autoren und Künstler werden berücksichtigt. - Mit 250 z.T. farbigen Abbildungen.
- Nr. 3810
Wirtschaftsprobleme im Spiegel des modernen Romans. Frankfurter Universitätsreden, 14. Frankfurt a.M., 1955.
Schmitt, S. 377.
Weitere zahlreiche deutsche, englische und französische Autoren werden kurz behandelt. Die Quelle gibt die Ausgabe von 1964 aus der Reihe 'Wissenschaft und Gegenwart' (Bd. 29) vor (nachgewiesen durch GBV).
- Nr. 4076
The image of the city in modern literature. Princeton Essays in Literature. Princeton, New Jersey, 1981.
Seigneuret, S. 264.
- Nr. 4462
Music in the modern novel. Diss. New York: Columbia University, New York, 1954. [Auszug: Dissertation Abstracts, 14 (1953/54), S. 2352].
Schmitt, S. 227.
- Nr. 4594
Der gläserne Himmel: Die Passagen des 19. Jahrhunderts als Sujet der Literatur. Frankfurt a.M., 1988.
Es geht um das seit dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts auftretende Motiv der Passage bzw. Galerie: "Es sind soziale Motive, die im Medium der Literatur und in all ihrer gebotenen Eigenständigkeit doch eine soziale Geschichte nachzeichnen und im ästhetischen Raum das verwandeln, was im sozialen Raum als ein ureigenes Produkt jener Epoche entstand: die Straße unter Glas, der transparent überdachte Ladendurchgang, die Passage; die Passage als ein ebenso begrenztes wie besonders aussagekräftiges architektonisches Phänomen ihrer Zeit. Um ihre Spiegelung und Verfremdung, ihre jeweils neue Anverwandlung im jeweils anderen literarischen Zusammenhang wird es in dieser Untersuchugn gehen, die grosso modo, nach den Vorgaben historischer und geographischer Zäsuren gegliedert ist" (Vorwort, S. 7).
- Nr. 4878
- Nr. 4912
"The supernatural in nineteenth century fiction". Edinburgh Review, 197 (1903), S. 395-418.
Baldensperger/Friederich, S. 110, 121.
Namensnennung des Verfassers nach Baldensperger/Friederich, S. 110. Im 'Edinburgh Review' wird der Name nicht genannt.
- Nr. 5310
"Der Redakteur in der modernen Literatur". Das literarische Echo, 23 (1920/21), Sp. 70-77.
Schmitt, S. 271.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". - Der Beitrag gehört in die Serie "Gestalten", hier: Gestalten XIX. - Mit Hinweisen auf weitere Autoren und Werke.