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168 Treffer · Seite 8 von 9- Nr. 4657
Undine auf dem Musiktheater: Zur Entwicklungsgeschichte der deutschen Spieloper. Orpheus-Schriftreihe zu Grundfragen der Musik, 28. Bonn, 1979.
Frenzel, Stoffe, S. 811
Einzelbetrachtungen der o.g. Opern unter dem Aspekt des Stoffs, der Musikdramatik und der Handlung. Die Motive in Fouqués Erzählung werden kurz untersucht, auch unter dem Verweis auf verwandte Stoffkreise: Melusine, Lorelei, Donauweibchen, Russalka.
- Nr. 4756
"Die Historie von der schönen Melusine". Zeitschrift für Bücherfreunde, 1 (1897/98), S. 132-142.
Schmitt, S. 215.
Eine Reihe von Autoren neuerer Zeit mit ihren Bearbeitungen des Stoffes (auch aus anderen Nationalliteraturen) werden kurz erwähnt.
- Nr. 4839
- Nr. 4847
Die Sagen vom wilden Jäger und vom schlafenden Heer in der Provinz Posen. Diss. Greifswald, 1915. Gnesen, 1915.
Baldensperger/Friederich, S. 160
Sagenmotive, die das gegenseitige Verhältnis zweier nationaler Vorstellungsweisen widerspiegeln, werden in den Sagengruppen "Wilde Jagd" (deutsch) und "Schlafendes Heer" (polnisch) herausgearbeitet.
- Nr. 4899
"Sylphs and other elemental beings in French literature since 'Le Comte de Gabalis' <1670>". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 59 (1944), S. 71-83.
Baldensperger/Friederich, S. 167.
- Nr. 4912
"The supernatural in nineteenth century fiction". Edinburgh Review, 197 (1903), S. 395-418.
Baldensperger/Friederich, S. 110, 121.
Namensnennung des Verfassers nach Baldensperger/Friederich, S. 110. Im 'Edinburgh Review' wird der Name nicht genannt.
- Nr. 4951
Drachenkämpfe: Untersuchungen zur indogermanischen Sagenkunde. Mythologische Bibliothek, 1. Leipzig, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 96.
S. 111-123 "Verzeichnis der Namen und Motive". Überblickscharakter.
- Nr. 4952
"Zwerge und Riesen: Ein Beitrag zur deutschen Mythologie und ihrer Behandlung in der Schule". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik, 10 (1902), S. 362-394, 433-449, 473-495.
Baldensperger/Friederich, S. 97; Schmitt, S. 281.
Der Verfasser stellt in seiner einer Lehrprobe erwachsenen Arbeit "aus der überreichen Fülle des Stoffes in einer auf eine ganz unmögliche Vollständigkeit verzichtenden Auswahl das Wichtigste über die Riesen und Zwerge" zusammen und listet in einem Schema viele Einzelzüge auf: Namen, Äußeres, Wohnort, Lebensweise, Verhältnis zu den Menschen, Eigenschaften (S. 367). Als Materialgrundlage dienen ihm "neben den eigentlichen mythologischen Quellen und den Volkssagen auch die poetischen Schöpfungen alter und neuer Zeit" (S. 371). - Verzeichnis der 'Hilfsmittel und Quellen', S. 492-495.
- Nr. 4956
"Dämonisches Menschentum in der neueren Dichtung". Das literarische Echo, 24 (1921/22), S. 65-69.
Schmitt, S. 55; Baldensperger/Friederich, S. 94.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Dieser Artikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 5000
"Un conte fantastique chez Irving, Borel et Dumas père". Revue de Littérature Comparée, 18 (1938), S. 334-346.
Baldensperger/Friederich, S. 172.
- Nr. 5001
The evolution of the dragon. Manchester, 1919.
Baldensperger/Friederich, S. 96.
Überblickscharakter; Völkerkundliche Studie, die auch literarische Quellen zitiert.
- Nr. 5116
"Ghosts and apparitions in Homer, Aeschylus and Shakespeare". Hermathena, 56 (1940), S. 84-92.
Baldensperger/Friederich, S. 104.
- Nr. 5180
The holy and the daemonic from Sir Thomas Browne to William Blake. Princeton, New Jersey, 1982.
Seigneuret, S. 307.
- Nr. 5232
"Studien über Herr und Hund". In: Das Tier in der Dichtung. Hg.v. Ute Schwab. [Bücherei Winter]. Heidelberg, 1970. S. 200-238.
Schmitt, S. 145.
- Nr. 5256
The werewolf. London, 1933 (Repr. New Hyde Park, New York, 1966).
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Die Vorlage des Nachdrucks ist nur indirekt zu erschließen. - Das Phänomen des Werwolfes wird in der Kulturgeschichte mehrerer Völker in folgenden Kapiteln untersucht: 1. The Werewolf: Lycanthropy, 2. The Werewolf: His Science and Practice, 3. The Werewolf in Greece and Italy, Spain and Portugal, 4. The Werewolf in England and Wales, Scotland and Ireland, 5. The Werewolf in France, 6. The Werewolf in the North, in Russia and in Germany. Es folgen Bemerkungen zum Werwolf in der Literatur (S. 262-278) sowie zu Hexensalben (291f.). - Im Index (S. 293-307) sind literarische und historische Quellentexte, wissenschaftliche Untersuchungen, Autoren und mit der Werwolf-Vorstellung verbundene Gestalten verzeichnet.
- Nr. 5465
- Nr. 5524
Künstliche Menschen: Dichtungen und Dokumente über Golems, Homunculi, Androiden und liebende Statuen. München, 1971.
Frenzel, Motive, S. 522; Schmitt, S. 144.
- Nr. 5543
Hollands Geisterdramen und ihre Beziehung zu der übrigen europäischen Literatur. Diss. München, 1913 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 104.
- Nr. 5546
"A Comment upon the History of Tom Thumb <5.th ed.>". In: Miscellaneous Works [...] To which is prefix'd his life, and an account of his writings: Adorn'd with several curious cuts engrav'd on copper [...]. London, 1726.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Bibl. Nachweis: The National Union Catalog (NUC): Pre-1956 Imprints, Bd. 644, S. 667. - Zusatzangabe auf S. 666: "'Written to ridicule the two numbers of the 'Spectator' which praise chevy chase'. [Nr. 70, 74]. A satire on Addison's essay on chevy chase."
- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.