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108 Treffer · Seite 5 von 6- Nr. 4617
'Faust' in der Tradition der Moderne: Studien zur Variation eines Themas bei Paul Valéry, Michel de Ghelderode, Michel Butor und Edoardo Sanguineti mit einem Prolog zur Thematologie. Bonner romanistische Arbeiten, 74. Frankfurt a.M., 2001. [Zugleich Diss. Bonn, 1999].
In einem theoretisch orientierten 'Prolog zur Thematologie' (S. 15-45) werden die Begriffe Stoff, Thema und Motiv historisch und systematisch diskutiert. Das Einführungskapitel wird mit einem Überblick zur Faust-Stoff- und Themengeschichte und einer Vorstellung des zugehörigen spezifischen Motivinventars abgeschlossen (S. 47-56). Knappe entstehungsgeschichtliche Hinweise zu den behandelten Texten finden sich auf S. 57f. - Nach dem umfangreichen und gut sortierten Literaturverzeichnis (S. 169-203) wird der Band mit einer ausführlichen Faust-Chronologie, die die Verarbeitung des Stoffes in einzelnen Werken der Literatur, Kunst, Musik und des Films vom 16. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts auflistet und dokumentiert, beschlossen (S. 205-234).
- Nr. 4641
"Der moderne Jesus-Roman: Die Wiederkehr des Teufels". In: Christliche Dichter der Gegenwart: Beiträge zur europäischen Literatur. Hg.v. Hermann Friedmann und Otto Mann. Heidelberg, 1955. S. 436-455.
Schmitt, S. 156, 157, 331.
Weitere Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 4728
Die Darstellung der Hölle in der erzählenden Dichtung der Barockzeit. Diss. Wien, 1961 [masch.].
Schmitt, S. 142.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 4: 1958-1963, Nr. 820.
- Nr. 4766
"Belphegor". Journal of English and Germanic Philology, 44 (1945), S. 351-359.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Textabhängigkeiten werden erörtert. Abdruck der lateinischen Fazetie von Meister Meinhardus mit englischer Übersetzung.
- Nr. 4795
- Nr. 4872
"Shakespeares weise Narren und ihre Vorfahren". Jahrbuch für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft 5 (1960), S. 202-245.
Frenzel, Motive, S. 575
- Nr. 4924
"Il diavolo di Dante e di Milton". Giornale di Politica e di Letteratura, 15 (1939), S. 441-453.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
- Nr. 4956
"Dämonisches Menschentum in der neueren Dichtung". Das literarische Echo, 24 (1921/22), S. 65-69.
Schmitt, S. 55; Baldensperger/Friederich, S. 94.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Dieser Artikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 4991
"Milton's Demogorgon". Philological Quarterly, 10 (1931), S. 310-312.
Baldensperger/Friederich, S. 94.
Slaughter geht in seiner kurzen Notiz einerseits der generellen Frage nach, aus welcher Quelle Milton den Namen und die Vorstellung seiner Unterwelts-Schreckensgestalt Demogorgon geschöpft haben könne, und weist andererseits auf die Möglichkeit einer konkreten Anregung durch das anonyme (u.a. auch Shakespeare zugeschriebene) Drama "Locrine" hin.
- Nr. 4996
Faust in literature. London, 1975.
Frenzel, Stoffe, S. 226.
Schwerpunktmäßig werden in dieser überblicksartigen Arbeit die o.g. Autoren und Werke behandelt.
- Nr. 5018
De Theophili cum Diabolo foedere. Berlin, 1844.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser berücksichtigt in seiner überblicksartigen Arbeit weitere Autoren und Werke.
- Nr. 5047
Die französische Teufelsdarstellung von der Romantik bis zur Gegenwart. Diss. München, 1960.
Frenzel, Stoffe, S. 707.
Überblickscharakter.
- Nr. 5078
"The journey to hell: Satan, the shadow, and the self". The Centennial Review, 9 (1965), S. 420-437.
Seigneuret, S. 372.
Überblickscharakter. Die Höllenfahrt wird als Metapher für eine die Weisheit fördernde Reise in das Selbst aufgefaßt, ausgehend von der "simple analogy between the physical movement of the body and the non-spatial action of the mind". Die Lesart ist stark psychoanalytisch (v.a. C.G. Jung) ausgerichtet.
- Nr. 5110
"Drama <mittelalterliches>: Passionsspiele". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. I (1925/26), S. 230-235.
Schmitt, S. 253.
Stammler ordnet die Spiele nach landschaftlichen Gruppen (hessisch, bayrisch-österreichisch, tirolisch, alemannische und norddeutsch).
- Nr. 5222
Die Gerichtsverhandlung als literarisches Motiv in der deutschen Literatur des ausgehenden Mittelalters. Deutsche Arbeiten der Universität Köln, [2]. Jena, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 117; Schmitt, S. 108.
Die Studie ist in zwei Teile gegliedert: 1. "Die Prozeßform als stilistisches Mittel: Weltliche Dichtung" und 2. "Der Rechtsstreit als weltanschauliches Problem: Geistliche Dichtung". -- Über die genannten Autoren und Werke hinaus werden weitere behandelt.
- Nr. 5287
"Neuere Bearbeitungen der Sage von Robert dem Teufel". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 4 (1904), S. 334-345.
Frenzel, Stoffe, S. 677; Schmitt, S. 282.
- Nr. 5288
"Moderne Nobiskrug-Dichtungen". Niederdeutsche Zeitschrift für Volkskunde, 3 (1925), S. 31-40.
Schmitt, S. 242.
- Nr. 5389
"How Satan came into the world". The Expository Times, 48 (1936/37), S. 563-565.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Der Verfasser beobachtet eine Wandlung in der Auffassung vom Satan: "Satan came to this world as a secret political officer who does his duty, imposed upon him by His Lord. It was only later development that turned Satan into the opposing spirit that does not act as ordered by the Lord, but creates evil in opposition to His will" (S. 565).
- Nr. 5677
Frauendienst und Gottesdienst: Studien zur Minne-Ideologie. Philologische Studien und Quellen, 74. Berlin, 1974.
Schmitt, S. 222.
Weitere Autoren und Werke werden vom Verfasser herangezogen.
- Nr. 5798
"Der Wandel der Teufelsvorstellungen in der abendländischen Literatur". In: A. Winklhofer. Traktat über den Teufel. Frankfurt a.M., 1961. S. 225-263.
Schmitt, S. 330.
Weitere zahlreiche Autoren auch anderer Nationalliteraturen werden kurz behandelt.