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302 Treffer · Seite 13 von 16- Nr. 4767
Studien zu den Vergangenheitsromanen der Benedikte Naubert: Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des historischen Romans in Deutschland. Germanische Studien, 230. Berlin, 1941. Bes. Kap. I, S. 9-27. [Auch Habil.schr. Berlin, 1941].
Schmitt, S. 223.
In Kapitel I, "Die Gewinnung des Mittelalters als Stoff in der neudeutschen Dichtung bis zu Benedikte Naubert", gibt der Verfasser einen Überblick über die Vorstellung vom Mittelalter und der dichterischen Gestaltung des Stoffes in der Literatur des oben genannten Zeitraums. -- Die in der Arbeit benutzten Romanausgaben Benedikte Nauberts sind separat genannt (S. 7f.).
- Nr. 4774
"Die Tristansage und das persische Epos 'Wîs und Râmîn'". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 42, N.F. 11 (1961), S. 1-44.
Frenzel, Stoffe, S. 797.
Schröder stellt der vor allem durch Gertrude Schoepperle (1911) und Friedrich Ranke (1925) vertretenen Theorie, der 'Tristan' sei in seinem Urkern keltisch, die These von einer Herleitung der Tristan-Sage aus dem persischen Epos von 'Wîs' und Râmîn' entgegen.
- Nr. 4828
Neuere Tristandichtungen <Tantris der Narr>. Diss. Gießen, 1912. Darmstadt, 1912.
Baldensperger/Friederich, S. 386; Schmitt, S. 344.
Zahlreiche weitere Bearbeitungen des Stoffes vom Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts werden zum Hardtschen Drama in Bezug gesetzt.
- Nr. 4843
Der Mythos des Jünglingshaften in der deutschen Dichtung vom Ausgang des Naturalismus bis in unsere Zeit. Breslau, 1940.
Schmitt, S. 164.
Den Auftakt bilden ein Überblick zur Entwicklung des "Jünglings als eines Symbols des Idealischen" (S. 17-38) im europäischen Rahmen von Homer bis zur Gegenwart sowie zum 'ideologischen' Hintergrund (S. 38-56). -- Folgende Jünglings-Motive werden behandelt: 1. Claudio oder der Jüngling in herbstlicher Zeit, 2. Parzival oder der Jüngling im Glanz des Glaubens, 3. Nordlicht oder das Jünglingstum als Inkarnation eines geschichtlichen Wanderns zum Sein, 4. Maximin oder die Theophanie des Jünglings, 5. Hyperion oder der Jüngling im Krieg, 6. Helios oder der Jüngling als Priester der Sonne, 7. Der Bamberger Reiter oder der Jüngling im Aufbruch des Volkes.
- Nr. 4862
Götter und Helden: Über religiöse Elemente in der germanischen Heldendichtung. Tübinger germanistische Arbeiten, 25. Stuttgart, 1937.
Schmitt, S. 116.
Schäfer stellt für das germanische Heldenlied fest, daß hier nur der "eherne Ablauf des Geschehens, das Schicksal, [waltet]. Irgendwie religiös, nämlich verehrend, bittend, beschwörend, irgendwie eben persönlich, hat man sich vor 900 nicht daran gewandt. Erst von dieser Zeit ab, als [...] eine allgemeine religiöse Interessiertheit beginnt, sucht man das Schicksal religös zu fassen" (S. 15). Hierbei wird der germanische Götterglaube um christliche Elemente erweitert. - Die Verzeichnung der Stoffe folgt den Vorgaben der Schäferschen Arbeit.
- Nr. 4866
Studien zur Entwicklung des mittelhochdeutschen Epos: Die Kampfschilderung in 'Kaiserchronik', 'Rolandslied', 'Alexanderlied', 'Eneide', 'Liet von Troye' und 'Willehalm'. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 22/23. Göppingen, 1972.
Schmitt, S. 167.
Weitere Autoren und Werke werden von der Verfasserin in die Untersuchung einbezogen.
- Nr. 4868
"Der pikarische Held: Wiederaufleben einer literarischen Tradition seit 1945". In: Tendenzen der deutschen Literatur seit 1945. Hg.v. Th. Koebner. Kröners Taschenausgabe, 405. Stuttgart, 1971. S. 302-321.
Schmitt, S. 135.
Vergleichend werden weitere Autoren und Werke herangezogen, u.a. aus der amerikanischen, englischen und französischen Literatur.
- Nr. 4881
Sigfrid und Brünhild: Ein als Mythus verkannter historischer Roman aus der Merowingerzeit. Kopenhagen, 1935.
Frenzel, Stoffe, S. 585.
- Nr. 4951
Drachenkämpfe: Untersuchungen zur indogermanischen Sagenkunde. Mythologische Bibliothek, 1. Leipzig, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 96.
S. 111-123 "Verzeichnis der Namen und Motive". Überblickscharakter.
- Nr. 4969
"Theme and variations: The education of the hero in the 'Roman d'Alexandre'". Neophilologus, 78 (1994), S. 195-208.
Bibliographische Notiz: Als "ADéca" wird hier die dekasyllabische Bearbeitung von Albéric de Besançons Alexanderromans bezeichnet; bei "RAlix" handelt es sich um eine Amalgam-Version des "Mort Alixandre", Lambert de Torts "Alixandre en Orient" und dem "ADéca". -- Stemmatisch ausgerichtete Studie über Herkunft und Vorstellung von Erziehung im französischen Alexanderroman.
- Nr. 4976
Apollonius von Tyrus: Untersuchungen über das Fortleben des antiken Romans in spätern Zeiten. Halle a.d.S., 1895.
Baldensperger/Friederich, S. 83.
- Nr. 4992
"Les origines de la fable d'Enée". In: Mélanges de Philologie offerts à Jean-Jacques Salverda de Grave: A l'occassion de sa soixante-dixième année par ses amis et ses élèves. Groningen, 1933 (Repr. Genf, 1972). S. 290-292.
Baldensperger/Friederich, S. 78.
Der Stoff der Irrfahrten des Äneas wird als historisches Mißverständnis erklärt: Die Phönizier hätten bei ihren Fahrten rund ums Mittelmeer jede Süßwasserquelle (phöniz.: 'ain) unter den Schutz einer Göttin gestellt; die Griechen, des Phönizischen nicht mächtig, brachten diese Orte fälschlicherweise mit den Irrfahrten eines Heros namens Aineas in Verbindung.
- Nr. 5010
"La suite de 'Parthonopeus de Blois' et la version hollandaise". Revue des Langues Romanes, 48 (1905), S. 5-29.
Baldensperger/Friederich, S. 134.
- Nr. 5025
- Nr. 5044
- Nr. 5067
- Nr. 5070
- Nr. 5071
"Das Menschenbild in der Literatur um 1200". Weimarer Beiträge, 12 (1966), S. 652-668.
Schmitt, S. 217.
Laut Quelle auch in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Greifswald, 15 (1966), S. 505-513.
- Nr. 5109
"Theoderich der Große <Dietrich von Bern> und die Kunst". In: W. Stammler. Wort und Bild: Studien zu den Wechselbeziehungen zwischen Schrifttum und Bildkunst im Mittelalter. Berlin, 1962. S. 45-70.
Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Darstellung Dietrichs von Bern in der Bildenden Kunst.
- Nr. 5133
"Some features of the later histories of Alexander". Classical Philology, 13 (1918), S. 301-309.
Baldensperger/Friederich, S. 80.