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21 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 267
Das Motiv von der untergeschobenen Braut in der internationalen Erzählungslitteratur, mit einem Anhang: Über den Ursprung und die Entwicklung der Bertasage. Diss. Rostock, 1897. Schwerin, 1897.
Baldensperger/Friederich, S. 168.
Die überblicksartig angelegte Arbeit gliedert sich in folgende Kapitel: 1. Das Märchen von der untergeschobenen Braut, 2. Das Motiv der untergeschobenen Braut in Romanen, Novellen und Volksliedern (Brangäneerzählungen), 3. Das Unterschiebungsmotiv in den niederen Gattungen der Volksdichtung, Fabliaux und Schwank, 4. Das Unterschiebungsmotiv in Imogenerzählungen, 5. Das Unterschiebungsmotiv in den Erzählungen von der verstümmelten Stellvertreterin. - Unterschieden werden: I. Die Gruppe der orientalischen Version, II. Die Gruppe der occidentalischen Erzählungen: a) Das Mauleselmotiv, b) Das Motiv vom Faden, c) Das Motiv vom Reiher.
- Nr. 848
Helden und Mächte des romantischen Kunstmärchens: Beiträge zu einer Motiv- und Stilparallele. Diss. Bern, 1909/1910. Leipzig, 1910 [Teildruck].
Schmitt, S. 133.
Vollständig erschienen unter gleichem Titel als: Untersuchungen zur neueren Sprach- und Literaturgeschichte, N.F. 6. Leipzig, 1910. - Die Dissertation beinhaltet nur den Abschnitt A: Der Held des romantischen Kunstmärchens. Die vom Verfasser berücksichtigten Autoren und Werke werden ausführlich aufgeführt, S. IX-XIV. - Buchmann sieht den Märchenhelden als "willenlosen Instinktmenschen zum 'dämonischen Menschen' [werden], der einer höhern Macht, einem ihn besitzenden Dämon folgen muß". Daß diese "Macht der mythischen, magischen Gestalten [...] meist an das Triebleben des Märchenhelden" geknüpft ist (S.65f.), soll der zweite Teil der Arbeit zeigen.
- Nr. 891
Das nach-romantische Kunstmärchen in der deutschen Dichtung. Diss. Heidelberg, 1937. Würzburg, 1937.
Schmitt, S. 71, 205, 333, 385.
Das von der Quelle vergebene Schlagwort 'Märchen' ist bei der vorliegenden Arbeit in erster Linie als bibliographischer Ordnungsbegriff und nicht als konkrete Inhaltseinheit zu verstehen. -- In einer Einführung bietet die Verfasserin einen "kurzen Überblick über die Märchendichtung des 18. Jahrhunderts und der Romantik" (S. 1). Die Themen und Motive des nach-romantischen Kunstmärchens werden unter folgenden Gesichtspunkten behandelt: Natur - Seelisches - Weltanschauung - Symbolik - Die Feen - Volkstümliches - Das Kostüm - realistischer Einschlag. Ein Autoren-/Namensverzeichnis beschließt den Band (S. 97).
- Nr. 905
Sneewittchenstudien: Erster Teil: Fünfundsiebzig Varianten im engern Sinn: Gesammelt und unter sich selbst verglichen. Mythologische Bibliothek, 3:2. Leipzig, 1910.
Baldensperger/Friederich, S. 148.
Der Verfasser untersucht Varianten des Schneewittchen-Märchens sowie Volksüberlieferungen. Im zweiten Abschnitt der Studie widmet er sich den einzelnen Motive des Märchens nach den verschiendenen Überlieferung.
- Nr. 1403
"The 'contending lovers'". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 35 (1920), S. 247-323.
Baldensperger/Friederich, S. 120.
Überblickscharakter. - S. 278-294 Auflistung europäischer Varianten des Märchens.
- Nr. 1540
Das Motiv der Kästchenwahl. In: S. Freud. Gesammelte Werke: Chronologisch geordnet. Hg.v. Anna Freud [u.a.]. 5. Aufl. Frankfurt a.M., 1969. Bd. X: Werke aus den Jahren 1913-1917, S. 24-37.
Frenzel, Motive, S. 195
Freud analysiert "Märchenstoffe in Träumen" und nennt diverse weitere Märchen, in denen die oben genannten Motive eine Rolle spielen.
- Nr. 2546
"The Legend of 'Berte aux grands piés' and the Märchen of 'Little Snow-White'". Revue des Langues Romanes, 51, 6. Sér. 1 (1908), S. 545-547.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
- Nr. 3106
"Das Märchen vom Blendwerk und von des Kaisers neuen Kleidern auf seiner Wanderung durch die Weltliteratur". Bühne und Welt, 1 (1899), S. 969-974.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 3247
Die Tobiasgeschichte und andere Märchen mit toten Helfern. Lund, 1927-28.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Die Untersuchung versteht sich als eine "orientierende Typologisierung der Volksmärchen mit dem Motiv des toten Helfers" (S. 19). Literarische und volkstümliche Varianten der Märchen werden aufgeführt (S. 44-57). -- Das Register verzeichnet eine Reihe weiterer literarischer Inhaltsnennungen (S. 258ff.). Neben den oben genannten Autoren und Werken werden viele weitere Verfasser berücksichtigt.
- Nr. 3358
Der Held im deutschen und russischen Märchen. Diss. Berlin, 1912. Jena, 1912.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
Überblickscharakter.
- Nr. 3828
Märchenmotive und ihre Funktion für den Aufbau des höfischen Romans, dargestellt am 'Iwein' Hartmanns von Aue. Diss. Münster, 1973.
Zahlreiche weitere Autoren und Texte aus der englischen, französischen, lateinischen, griechischen und auch deutschen Literatur werden behandelt.
- Nr. 4054
"Das Schlaraffenland im altelsässischen Schrifttum". Elsaßland, 10 (1930), S. 167-173.
Schmitt, S. 295.
- Nr. 4208
Märchen und Volkssage in der deutschen Dichtung von der Aufklärung bis zum Sturm und Drang. Diss. Köln, 1937.
Schmitt, S. 360.
Zahlreiche Autoren und Werke werden genannt. - Das von Schmitt vorgegebene Schlagwort 'Volkssage' ist kein Motiv (keine literarisch gestaltete Inhaltseinheit).
- Nr. 4477
Bemerkungen über das Verhältnis von Märchen und Sage, mit besonderer Rücksicht auf die Sigfridsagen. Diss. Groningen, 1923.
Baldensperger/Friederich, S. 147.
Der Verfasser geht zunächst in einer Übersicht auf die Forschungslage zu Märchen und Heldensage ein, dann beschäftigt er sich eingehender mit Siegfrieds Brautwerbung und dem Märchen vom Brautwerber sowie der Erweckungssage und dem Märchen vom Dornröschen.
- Nr. 4493
"Dummling und Prinzessin im Redewettkampf". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. I, S. 222-233 u. 299-302.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 853 und Mot. H 507.1, H 342 u. J 1111.1.
- Nr. 4837
Dornröschendichtungen. Diss. Wien, 1940 [masch.].
Schmitt, S. 65.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 120, S. 141.
- Nr. 5072
Zur Geschichte des Märchens vom 'Dornröschen'. Progr. Frauenfeld: Kantonsschule, 1893.
Baldensperger/Friederich, S. 148.
Überblick zur Überlieferung volkstümlicher Versionen des Märchens. - Edition eines litauischen Märchens im Anhang: "Von der Tochter eines Königs".
- Nr. 5370
"Das Märchen vom Schicksalskind". Zeitschrift des Vereins für Volkskunde Berlin, 29 (1919), S. 22-40.
Baldensperger/Friederich, S. 172.
Der Aufsatz gibt einen Überblick über die Entwicklung des Märchens vom Schicksalskind von der Antike bis zum 19. Jahrhundert. Eine Vielzahl von literarischen Werken und Märchen, vor allem aus der Antike und aus dem orientalischen Überlieferungskreis, werden kurz angesprochen.
- Nr. 5457
"Der Frauenmörder Blaubart und seine Artverwandten". Schweizerisches Archiv für Volkskunde, 84 (1988), S. 35-54.
Frenzel, Stoffe, S. 111.
Weitere Texte werden herangezogen.
- Nr. 5503
"Dornröschen-Thalia". In: Beiträge zur Volkskunde: Festschrift Karl Weinhold zum 50jährigen Doktorjubiläum am 14. Januar 1896 [...]. Germanistische Abhandlungen: Beiträge zur Volkskunde, 12. Breslau, 1896. S. 195-237.
Baldensperger/Friederich, S. 148.
Der Verfasser bietet einen Überblick über Parallelen und mögliche Quellen des Dornröschen-Stoffes: Er geht dabei bis zur antiken, orientalischen und nordischen Mythologie und Erzähltradition zurück und erfaßt zudem Stoffvarianten vornehmlich aus dem Balkan und Südeuropa.