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51 Treffer · Seite 1 von 3- Nr. 251
Der Raub der Proserpina: Literarische Traditionen eines erotischen Sinnbildes und mythischen Symbols. Heidelberger Forschungen, 11. Heidelberg, 1967.
Frenzel, Stoffe, S. 634; Schmitt, S. 254.
"Dem Beispiel folgend, das vorbildliche Untersuchungen Aby Warburgs, Saxls, Panofskys und ihre Schule auch der Literaturwissenschaft geben, wird in der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen, über größere Zeiträume hinweg Sinnbildtendenzen und Sinnbildtypen einer zunächst moraltheologisch und dann ästhetisch verstandenen Göttergeschichte nachzuzeichnen" (S. 11). - Im Anhang der Abhandlung finden sich 40 Tafeln mit Proserpina-Darstellungen.
- Nr. 264
Der 'poetische Nihilismus' in der Romantik: Studien zum Verhältnis von Dichtung und Wirklichkeit in der Frühromantik. 2 Bde. Studien zur deutschen Literatur, 29 u. 30. Tübingen, 1972.
Schmitt, S. 35, 97, 212, 231, 242.
Der Verfasser behandelt verschiedene, mit dem romantischen Nihilismus in Verbindung stehende Motive in unterschiedlichen Kapiteln; das Werk gliedert sich wie folgt: 1.1. Die literarhistorische Umschreibung der Formel: Romantischer Nihilismus - 1.2. Versuch einer philologischen Bestimmung der Formel: Romantischer Nihilismus - 2.1. Motiv und Bild in der Romantik - 2.2. Das barocke Emblem des theatrum mundi und das romantische Bild vom Welttheater - 2.3. Die romantische Maskerade und Redoute - 2.4. Das romantische Bild des Gebirges und die romantische Gipfel-Stimmung - 2.5. Die romantische Gotik - 2.6. Die romantische Poesie der Friedhofs-Nacht - 3.1. Märchen und Novelle in der Frühromantik - 3.2. Der Roman der Frühromantik - 3.3. "Die Nachtwachen des Bonaventura". -- Ein Ausblick widmet sich der Romantik als ästhetischer Bewegung sowie dem Begriff des 'Nihilismus' von Franz von Baader bis Friedrich Nietzsche. - Zusätzliche Motive werden behandelt und weitere Autoren und Werke genannt.
- Nr. 266
"Im Pfauenspiegel: Drei Pfauengedichte unserer Zeit". Zeitwende, 35 (1964), S. 33-39.
Schmitt, S. 256.
Eingangs liefert der Verfasser einen knapp skizzierten Rückblick auf die Pfauensymbolik seit der Antike als Folie für die Behandlung der drei oben genannten Gedichte.
- Nr. 307
Elisabeth Langgässer: Assoziative Reihung, Leitmotiv und Symbol in ihren Prosawerken. Erlanger Beiträge zur Sprach- und Kunstwissenschaft, 12. Nürnberg, 1962.
Die Verfasserin sieht E. Langgässer in enger Beziehung zum literarischen 'Renouveau Catholique'.
- Nr. 641
"Die Insel als Symbol in der deutschen Literatur". Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur, 41 (1949), S. 239-247.
Schmitt, S. 149.
Der Verfasser bezieht eine Reihe weiterer Autoren und Werke in seine Darstellung ein.
- Nr. 652
"Nebel als Erscheinung und Symbol in deutschen Gedichten vom 18. bis zum 20. Jahrhundert". In: Beiträge zur deutschen und nordischen Literatur: Festgabe für Leopold Magon zum 70. Geburtstag 3. April 1957. Hg.v. Hans-Werner Seiffert.Veröffentlichungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur, 11. Berlin, 1958. S. 113-136.
Schmitt, S. 239.
Der Verfasser zeigt in einem überblicksartigen "Nebelweg" durch die deutschsprachige Literatur des genannten Zeitraumes, "wie der Dichter den Nebel sieht und wie er im Nebel die Welt sieht" (S. 114).
- Nr. 694
"Der zerstückte Spiegel". Euphorion, 16 (1909), S. 783-785.
Schmitt, S. 314.
Literaturbericht. - Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 808
Nur über ihre Leiche: Tod, Weiblichkeit und Ästhetik. Deutscher Taschenbuch Verlag, 4703. München, 1996.
Das Original erschien 1992 in Manchester u.d.T. 'Over her dead body: Death, femininity and the aesthetic'.
- Nr. 891
Das nach-romantische Kunstmärchen in der deutschen Dichtung. Diss. Heidelberg, 1937. Würzburg, 1937.
Schmitt, S. 71, 205, 333, 385.
Das von der Quelle vergebene Schlagwort 'Märchen' ist bei der vorliegenden Arbeit in erster Linie als bibliographischer Ordnungsbegriff und nicht als konkrete Inhaltseinheit zu verstehen. -- In einer Einführung bietet die Verfasserin einen "kurzen Überblick über die Märchendichtung des 18. Jahrhunderts und der Romantik" (S. 1). Die Themen und Motive des nach-romantischen Kunstmärchens werden unter folgenden Gesichtspunkten behandelt: Natur - Seelisches - Weltanschauung - Symbolik - Die Feen - Volkstümliches - Das Kostüm - realistischer Einschlag. Ein Autoren-/Namensverzeichnis beschließt den Band (S. 97).
- Nr. 978
"Numerical symbolism in Dante and 'The Pearl'". MLN: Modern Language Notes, 54 (1939), S. 256-259.
Baldensperger/Friederich, S. 173.
- Nr. 1012
- Nr. 1134
"Die symbolische Bedeutung des Veilchens in der deutschen Dichtung". Publications of the English Goethe Society, N.S. 7. 1928-1930. S. 92-120.
Schmitt, S. 354.
Die Verfasserin nennt zahlreiche Autoren und bringt viele Textbeispiele, vornehmlich aus der deutschen und französischen Literatur.
- Nr. 1219
Das Hirschsymbol: Psychologische Studie über die Entstehung und die Wirkung des Symbols. Trient, 1974.
In seinem kurzen Vorwort beschreibt der Verfasser das Ziel seiner Untersuchung: "In meinem Roman 'Jenseits der Schlucht' durchzieht das selbstregulierende Gerechtigkeitsprinzip die verschiedenen gesellschaftlichen und individuellen Lebensvorgänge. - Der analytischen Psychologie C.G. Jungs liegt dieses Ordnungssystem als Forschungsziel des Seelenlebens, und zwar über die Gegensatzproblematik zugrunde. - In dieser Studie wird grösstenteils nach obiger Richtlinie versucht, die ursächlichen Zusammenhänge über die Art der kompensatorischen Folgeerscheinungen eines bestimmten Verhaltens zu beleuchten. Hierbei werden sittlich-moralische Werte in Betracht gezogen, die den überlieferten Erfahrungen unserer Vorfahren entstammen. - Dass diese Erfahrungen nicht in der Form, aber im Wesen noch heute die gleichen sind, möchte ich mit dieser Abhandlung hervorheben" (S. 5). -- Die Untersuchung verfolgt das Motiv des Hirsches in der Literatur nur am Rande und berücksichtigt verschiedenste Mythologien, Religionen, Legenden, Märchen und Glaubensformen.
- Nr. 1334
"Das Bild Italiens in der deutschen Dichtung". In: Studien zur deutsch-italienischen Geistesgeschichte. Studi Italiani, 3. Köln, 1959. S. 21-45.
Schmitt, S. 151.
Bibliogr. Hinweis: Laut Quelle auch in: W. Emrich, Geist und Widergeist: Wahrheit und Lüge der Literatur: Studien (Frankfurt a.M., 1965), S. 258-286. -- Der Verfasser bezieht neben den hier genannten diverse weiteren Autoren und Werken in seine überblicksartige Darstellung ein.
- Nr. 1352
Die Entwicklung des Wiener Theaters vom 16. zum 19. Jahrhundert <Stoffe und Motive>. 2 Bde. Schriften der Gesellschaft für Theatergeschichte, 28 u. 29. Berlin, 1918 u. 1919. Bes. S. 21-449.
Schmitt, S. 333, 380.
Das Stoffregister auf den Seiten 557-580 listet viele weitere Einzelmotive auf. Im Personenregister (S. 581-614) werden die behandelten Autoren und Werke aufgeführt.
- Nr. 1399
- Nr. 1750
Die Symbolik der Bienen und ihrer Produkte in Sage, Dichtung, Kultus, Kunst und Bräuchen der Völker für wissenschaftliche gebildete Imker sowie alle Freunde des klassischen Altertums und einer ästhetischen Naturbetrachtung nach den Quellen bearbeitet. Heidelberg, 1891.
Schmitt, S. 40.
In den fachlichen Erörterungen wird auf eine Vielzahl von literarischen Autoren und Werken hingewiesen. Die oben aufgeführten Autoren und Werke werden als Beilage I und II im dritten Teil: "Klassische Beilagen zur Symbolik der Bienen" im Original und der Übersetzung mit Vorbemerkung und Erläuterungen abgedruckt. Als Beilage III erscheint "Der Ämsen-Immenkrieg", ein "komisches Heldengedicht in fünf Gesängen" von Ferdinand Bereslas, das erstmals 1841 in Berlin erschienen, nach Angabe des Verfassers jedoch vergriffen ist.
- Nr. 1756
"Zur Geistesgeschichte des Meer-Sinnbildes im französischen Schrifttum". Zeitschrift für französische Sprache und Literatur, 62 (1939), S. 74-82.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Der Verfasser stellt die Frage, "was sich aus der Erkenntnis typischer Behandlung des Meerssymbols für Einsichten für die französische Geistesgeschichte und [...] für ihre anthropologischen Grundströmungen gewinnen" läßt (S. 74f.). Seine Untersuchung fußt auf dem Satz, daß "wir innerhalb des Schrifttumes, wo wir es grundsätzlich mit dem Typus der 'Künstler' zu tun haben, rassischer Verschiedenheit in der geistigen Haltung zu begegnen glauben" (S. 77).
- Nr. 1908
Der deutsche Michel: Ein Beitrag zur publizistischen Bedeutung der Nationalfiguren. Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, 11. Dortmund, 1967. [Zugleich Diss. Berlin: Freie Universität, 1966].
Schmitt, S. 58.
Biographischer Hinweis: Johann Michael Elias von Obentraut (1574-1625) war Heerführer im Dreißigjährigen Krieg, zunächst unter Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, dann unter dem dänischen König Christian IV. - Publizistisch orientierte Arbeit, die sich der Historiographie ebenso widmet wie der Darstellung der 'Geschichten' und der Geschichte des deutschen Michels sowie der Beantwortung der Frage nach der publizistischen Bedeutung der Nationalfigur. Die Studie untersucht die Wesensmerkmale der Figur und zieht hierzu andere Nationalfiguren vergleichend heran; ein Abschnitt (S. 78-82) beschäftigt sich mit den Nationalfiguren als Symbolen, Individuen, mythisierten Gestalten und Karikaturen. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert.
- Nr. 1915
"Bemerkungen zum Problem des Allegorischen in der Minneallegorie". Euphorion, 51 (1957), S. 2-22.
Schmitt, S. 221.
Eingangs stellt der Verfasser den für mittelhochdeutsche Minneallegorien typischen und festen Motivbestand vor. Die Erörterung der Frage, wie es zu dem "eigentümlichen Bedürfnis nach dieser literarischen Modegattung" (S. 19) im 14. und 15. Jahrhundert gekommen sei, bildet den Schwerpunkt der Arbeit.