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4 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 1469
Studies in the demonic in selected Middle High German epics. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 132. Göppingen, 1974.
Schmitt, S. 56, 331.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.
- Nr. 5952
Le 'Wunderer': Fac-similé de l'édition de 1503: Avec introduction, notes et bibliographie. Bibliothèque de Philologie Germanique, 14. Paris, 1949.
Bei Frau Saelde (Personifikation des Heils, der Gnade) handelt es sich vermutlich um eine Umdeutung der alten Tiroler Volkssagenfigur von der Salingen [Saligfräulein], die vom 'Wilden Jäger' verfolgt wird.