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20 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 252
- Nr. 265
"Heimkehr: Wohin? Wandlungen eines literarischen Motivs". Hochland, 60 (1967/68), S. 448-462.
Schmitt, S. 131.
Das "künstlerische Motiv der Heimkehr" (S. 448) erarbeitet der Verfasser an Gedichten Brentanos, Hölderlins und Celans. Weitere Autoren und Werke werden nur vergleichend oder aufzählend berücksichtigt.
- Nr. 848
Helden und Mächte des romantischen Kunstmärchens: Beiträge zu einer Motiv- und Stilparallele. Diss. Bern, 1909/1910. Leipzig, 1910 [Teildruck].
Schmitt, S. 133.
Vollständig erschienen unter gleichem Titel als: Untersuchungen zur neueren Sprach- und Literaturgeschichte, N.F. 6. Leipzig, 1910. - Die Dissertation beinhaltet nur den Abschnitt A: Der Held des romantischen Kunstmärchens. Die vom Verfasser berücksichtigten Autoren und Werke werden ausführlich aufgeführt, S. IX-XIV. - Buchmann sieht den Märchenhelden als "willenlosen Instinktmenschen zum 'dämonischen Menschen' [werden], der einer höhern Macht, einem ihn besitzenden Dämon folgen muß". Daß diese "Macht der mythischen, magischen Gestalten [...] meist an das Triebleben des Märchenhelden" geknüpft ist (S.65f.), soll der zweite Teil der Arbeit zeigen.
- Nr. 891
Das nach-romantische Kunstmärchen in der deutschen Dichtung. Diss. Heidelberg, 1937. Würzburg, 1937.
Schmitt, S. 71, 205, 333, 385.
Das von der Quelle vergebene Schlagwort 'Märchen' ist bei der vorliegenden Arbeit in erster Linie als bibliographischer Ordnungsbegriff und nicht als konkrete Inhaltseinheit zu verstehen. -- In einer Einführung bietet die Verfasserin einen "kurzen Überblick über die Märchendichtung des 18. Jahrhunderts und der Romantik" (S. 1). Die Themen und Motive des nach-romantischen Kunstmärchens werden unter folgenden Gesichtspunkten behandelt: Natur - Seelisches - Weltanschauung - Symbolik - Die Feen - Volkstümliches - Das Kostüm - realistischer Einschlag. Ein Autoren-/Namensverzeichnis beschließt den Band (S. 97).
- Nr. 1320
Das Motiv der Heimat in der palästinensischen Dichtung seit dem Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Diss. Saarbrücken, 1989.
In seiner Schlußbetrachtung stellt der Verfasser fest: "Die patriotische Dichtung wurde direkt von den nationalen und internationalen politischen und sozialen Ereignissen beeinflußt. Das Motiv der Heimat in der palästinensischen Dichtung im allgemeinen verdrängte alle anderen Motive, außer in einer kurzen Periode [...] und zwar im Bereich der Exildichtung" (S. 185). - Biographien der wichtigsten palästinensischen Dichter (mit Werkangaben) finden sich S. 218-225.
- Nr. 1399
- Nr. 1558
"Die romantische Sehnsucht". Zeitschrift für den deutschen Unterricht, 30 (1916), S. 353-362.
Schmitt, S. 303.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 2236
"Wende zum Übernationalen: Motive und Motivationen des Polenbildes in der deutschen Literatur zwischen den Weltkriegen". Weimarer Beiträge, 16:12 (1970), S. 190-204.
Schmitt, S. 159.
Der Verfasser untersucht vor allem Literatur aus der Zeit zwischen 1918 und 1939.
- Nr. 3212
"Deutsche Südsehnsucht". Deutsche Rundschau, 89:8 (1963), S. 37-50.
Schmitt, S. 151.
Der Verfasser verfolgt "ein 'erkenntnislyrisches Motiv' durch anderthalb Jahrhunderte [und betrachtet] seine Ausprägungen und Abhandlungen bei verschiedenen Dichtern, Malern und Forschern" (S. 50).
- Nr. 4331
"Gedichte um Christi Himmelfahrt". Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, N.F. 6 (1965), S. 91-108.
Schmitt, S. 140.
Nach Auffassung des Verfassers knüpfen die Himmelfahrtsgedichte "nicht an den theologischen Gehalt dieses Festes an, sondern an den äußeren Verlauf, wie er in den Evangelien und der Apostelgeschichte erwähnt wird" (S. 95).
- Nr. 4526
"Die Entdeckung Italiens für die deutsche Literatur". Geistige Arbeit, 5:6 (1938), S. 9f.
Schmitt, S. 151.
Der Verfasser bezieht weitere Autoren und Werke in seine Betrachtung ein.
- Nr. 4532
- Nr. 4702
"Das Weltende und der Krieg". In: W. Schmähling. Die Darstellung der menschlichen Problematik in der deutschen Lyrik von 1890 - 1914. Diss. München, 1961. Weinheim, o.J. S. 137-148.
Genaue Angaben zu den behandelten Autoren und Werken im Quellenverzeichnis, S. 168-176. Eines von sieben weitgehend unverbundenen Kapiteln zu ausgewählten Motiven und Metaphern des "Nächtigen" im frühen Expressionismus.
- Nr. 4745
"Der 'Meister von Palmyra' und Ahasver". In: W. v. Scholz. Gedanken zum Drama und andere Aufsätze über Bühne und Literatur. München, 1905. S. 94-112.
Schmitt, S. 159; Baldensperger/Friederich, S. 158; Frenzel, Stoffe, S. 21.
- Nr. 4986
Das Wanderermotiv im Roman der Goethezeit. Diss. Köln, 1961. München, 1961.
Schmitt, S. 6, 303, 357, 365.
Bei dieser Studie handelt es sich um einen ausführlichen Überblick, der weitere Autoren und Werke nennt.
- Nr. 5159
Heimathymnen der preußischen Provinzen und ihrer Landschaften: Eine literarische Charakteristik. Literatur und Theater, 3. Heidelberg, 1919.
Schmitt, S. 124, 130, 140, 249, 264, 279, 280, 287, 296, 373, 374.
Unter "Heimathymnen" versteht die Verfasserin Lieder, die "als Ausdruck der Zugehörigkeit zu einem enger begrenzten Gebiete des deutschen Vaterlandes gesungen werden, [zu] Nationalhymnen der deutschen Staaten in Parallele" gesetzt (S. 2). Sie stellt vor allem das Repertoire des "deutschen Männergesangs" vor. Die behandelten Lieder werden in einer chronologischen Übersicht auf den Seiten 203f. aufgelistet.
- Nr. 5334
Westfalens Anteil an der Dichtung der Befreiungskriege. Diss. Münster, 1910. Münster, 1909 [sic!].
Schmitt, S. 181, 353.
- Nr. 5571
Friedenssehnsucht und Kriegsabschluß in der deutschen Dichtung um 1650. Diss. Breslau, 1940.
Baldensperger/Friederich, S. 159; Schmitt, S. 96, 180.
Ausführliche Quellenangaben zu dieser überblicksartigen Studie finden sich auf den Seiten 7-9.
- Nr. 5891
Romantik im Mittelalter: Beitrag zur Geschichte des Naturgefühls, im besonderen des 10. und 11. Jahrhunderts. Veröffentlichungen des Seminars für Wirtschafts- und Kulturgeschichte an der Universität Wien, 6. Baden, 1930.
Schmitt, S. 236.
Anhand vieler literarischer Beispiele werden Gemeinsamkeiten im Naturgefühl der Romantiker und der mittelalterlichen Verfasser aufgezeigt: Natursehnsucht - Die Liebe zum Mond - Die Einsamkeit - Beseelung und Belebung - Die Liebe zur Nacht - Naturschilderungen (s. Inhaltsverzeichnis).