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  1. Der Jude auf dem Theater des deutschen Mittelalters. Die Schaubühne, 12. Emsdetten, 1935.

    HOLDSCHMIDT, Hans Carl.

    Schmitt, S. 160; Michael, FB (1957), S. 141.

    EPO13. Jh.EPO14. Jh.EPO15. Jh.EPOMittelalterGATDrama, geistlichesGATFastnachtspielGATdr. GattungNATdeutschNATlateinischNATschweizerischNATösterreichischSWOAhasverSWOEwiger JudeSWOJudeSWOJudensau°SWOWucherer

    Weitere Werke werden in diese dezidiert antisemitische Arbeit einbezogen.

    Nr. 2366
  2. "Der ewige Verlierer: Das Bild des Juden in der Volksliteratur". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 35-65.

    PETZOLDT, Leander.

    EPO15. Jh.EPO16. Jh.EPO17. Jh.EPO18. Jh.EPO19. Jh.GATBildende KunstGATChapbookGATFlugblattGATHolzschnittGATKomödieGATLithographieGATMärchenGATPriamelGATVolksbuchGATdr. GattungGATep. GattungGATly. GattungNATdeutschNATenglischSWOAhasverSWOEwiger JudeSWOJudas IschariothSWOJudeSWOJudensau°

    Diese Untersuchung, die eine große Anzahl von einzelnen Motiv- und Stoff-Traditionen aufnimmt und durch Beispiele belegt, ist sowohl literarisch als auch kulturhistorisch ausgerichtet.

    Nr. 4038
  3. The 'Judensau': A medieval anti-jewish motif and its history. Warburg Institute Surveys, 5. London, 1974.

    SHACHAR, Isaiah.

    EPODauer: 13. Jh. - 20. Jh.GATAbhandlungGATBildende KunstGATBildhauerkunstGATEinblattdruckGATHolzschnittGATKupferstichGATSchmähschriftGATep. GattungNATdeutschNATenglischNATlateinischSWOJudensau°SWOSchwein

    Shachars Motivgeschichte, die sich dem im 13. Jahrhundert auftauchenden Bildmotiv 'Judensau°' und seinen möglichen literarischen Quellen widmet, ist mit den folgenden Einführungssätzen treffend charakterisiert: "This book is a survey of an anti-Jewish motif current in Germany for six hundred years. It bears on Jewish history and on the history of anti-Semitism as well as on aspects of animal symbolism and allegories of virtues and vices. But its chief aim is to present a case study on an abusive stereotype and its development" (S. vii). Shachar zeigt, daß das Bildmotiv keineswegs als "abusive anti-Jewish picture" erfunden wurde, sondern zum Kanon kirchlicher Laster-Symbolik gehörte (Schwein = gula, luxuria). Nachdem es allerdings als antijüdisches Schandbild instrumentalisiert worden war, fand das "visual motif" Eingang auch "into drama and popular poetry and illustrated broadsheets and playing cards. [...] What had begun as a Christian allegory of a vice developed over the centuries into a stereotype of anti-Semitic abuse" (S. 65). - Mit umfangreichem (chronologisch geordneten) Bildanhang.

    Nr. 4931