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15 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 305
Jüdische Gestalten im modernen englischen Roman. Diss. Zürich, 1940.
Die Verfasserin bezieht eine Vielzahl von Autoren und Werken in ihre Untersuchung ein (ein Verzeichnis der benutzten Texte findet sich auf den Seiten 77 f.).
- Nr. 400
"Die Darstellung der Juden im deutschen Roman des zwanzigsten Jahrhunderts". Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums, 57 (1913), S. 641-665, 58 (1914), S. 97-112, 209-240, 359-377, 483-504, 562-585, 59 (1915), S. 13-33, 82-90, 213-226, 60 (1916), S. 140-148, 302-312.
Schmitt, S. 160.
Hinweis am Ende von Folge 60 (1916), S. 302-312: "Fortsetzung folgt".
- Nr. 532
Studien zu Entstehung und Geschichte der deutschen Passionsspiele des 13. und 14. Jahrhunderts. Münstersche Mittelalter-Schriften, 14. München, 1972.
Schmitt, S. 253.
Vergleichend wird eine Vielzahl weiterer Texte herangezogen. Die Arbeit ist durch umfangreiche Register (Sach-, Stellen- und Autorenregister) erschlossen, S. 283-298. Hier finden sich weitere Inhaltsnennungen und Werke neben den oben genannten.
- Nr. 647
Le juif médiéval au miroir de l'art chrétien. Paris, 1966.
Eine in Darstellungen zum Alten sowie Neuen Testament unterteilte Abhandlung mit zahlreichen Abbildungen. Es findet sich ein "Index iconographique" im Anhang (S. 147-152).
- Nr. 857
Juden und Judentum in der mittelniederländischen Literatur <1100-1600>. Judentum und Umwelt, 24. Frankfurt a.M., 1989.
Nach einer umfassenden Untersuchung zur Geschichte der Juden im Bereich der mittelniederländischen Kultur (S. 11-121) behandelt der Verfasser die Juden und das Judentum in der Literatur (S. 123-576). In diesem zweiten Teil der Studie kommentiert der Verfasser kurz die gewählten Themen und zitiert dann jeweils ausgiebig Passagen aus einer Fülle von Werken, die sich im Literaturverzeichnis genannt finden.
- Nr. 884
"Die Darstellung der Jahre 1933-1945 im deutschen Drama". Der Deutschunterricht, 16:3 (1964), S. 25-38.
Schmitt, S. 234, 380.
Die gruppenweise nach Themen zusammengestelllten Dramen werden vom Vf. bibliographisch erfaßt und knapp in ihrer Bedeutung für das im Unterricht zu behandelnde Gebiet dargestellt.
- Nr. 1517
Der Jude in den deutschen Dichtungen des 15., 16. und 17. Jahrhunderts. Diss. Wien, o.J. Mährisch-Ostrau, 1905.
Schmitt, S. 159.
Die zahlreich untersuchten Autoren und Werke werden im Register, S. 142-144, genannt. -- Dem Verfasser geht es um das "Gesamtbild" des Juden in dem genannten Zeitraum, weniger um die Ansicht eines einzelnen Autors. Er konstatiert, daß es keine "Entwicklung zum Besseren" gibt, daß sich die Haltung im Verlauf der Zeit nicht "zum Guten gändert hatte" (Einleitung, S. 2). Die Arbeit umfaßt die folgenden Kapitel: I. Diskussion über das Judentum, Judenfrage. II. Verspottung und Verschmähung der Juden und des Judentums. III. Der Jude als Wucherer. IV. Der Jude als Hostienschänder und Kindermörder. Judenvertreibung.
- Nr. 2366
Der Jude auf dem Theater des deutschen Mittelalters. Die Schaubühne, 12. Emsdetten, 1935.
Schmitt, S. 160; Michael, FB (1957), S. 141.
Weitere Werke werden in diese dezidiert antisemitische Arbeit einbezogen.
- Nr. 3192
"Der Judenspieß und die Longinussage". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur <und für Pädagogik>, Jg.19, Bd.37 (1916), S. 21-56.
Michael, FB (1957), S. 142.
Leitzmann und Burdach gehen in getrennten Abschnitten der Bedeutung der sprachlichen Wendung 'mit dem Judenspieß rennen' und der Herleitung des Bildes vom Judenspieß aus der Longinus-Legende nach. Sie berücksichtigen für ihre Deutungen eine Fülle von Werken (u.a. Wörterbücher, Bibelkommentare) und Autoren.
- Nr. 3901
Die Juden in der palästinensischen Literatur zwischen 1913 und 1987. Islamkundliche Untersuchungen, 156. Berlin, 1993. [Zugleich Diss. Bamberg, 1991].
Während im ersten Teil der Studie (S. 15-219) das Bild des Juden bei den einzelnen Autoren dargestellt wird, untersucht ein zweiter Teil (S. 219-234) die Grundzüge und veränderlichen Merkmale im Bild der Juden sowie das Araberbild der Juden in der Vorstellung der Palästinenser. -- Weitere Autoren und Werke werden herangezogen.
- Nr. 4038
"Der ewige Verlierer: Das Bild des Juden in der Volksliteratur". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 35-65.
Diese Untersuchung, die eine große Anzahl von einzelnen Motiv- und Stoff-Traditionen aufnimmt und durch Beispiele belegt, ist sowohl literarisch als auch kulturhistorisch ausgerichtet.
- Nr. 4931
The 'Judensau': A medieval anti-jewish motif and its history. Warburg Institute Surveys, 5. London, 1974.
Shachars Motivgeschichte, die sich dem im 13. Jahrhundert auftauchenden Bildmotiv 'Judensau°' und seinen möglichen literarischen Quellen widmet, ist mit den folgenden Einführungssätzen treffend charakterisiert: "This book is a survey of an anti-Jewish motif current in Germany for six hundred years. It bears on Jewish history and on the history of anti-Semitism as well as on aspects of animal symbolism and allegories of virtues and vices. But its chief aim is to present a case study on an abusive stereotype and its development" (S. vii). Shachar zeigt, daß das Bildmotiv keineswegs als "abusive anti-Jewish picture" erfunden wurde, sondern zum Kanon kirchlicher Laster-Symbolik gehörte (Schwein = gula, luxuria). Nachdem es allerdings als antijüdisches Schandbild instrumentalisiert worden war, fand das "visual motif" Eingang auch "into drama and popular poetry and illustrated broadsheets and playing cards. [...] What had begun as a Christian allegory of a vice developed over the centuries into a stereotype of anti-Semitic abuse" (S. 65). - Mit umfangreichem (chronologisch geordneten) Bildanhang.
- Nr. 5191
Juden und Ghetto in der deutschen Literatur bis zum Ausgang des Weltkrieges. Deutsche Quellen und Studien, 12. Graz, 1939. [Zugleich Diss. Nijmegen, 1939. Graz, 1939].
Schmitt, S. 112.
Es geht dem Verfasser um den "wechselnden Standpunkt den Juden gegenüber", so wie er sich in den Literaturen widerspiegelt. Entsprechend werden diverse Einzelmotive behandelt, die mit dieser Fragestellung zusammenhängen (z.B. Hostienfrevel, Brunnenvergiftung, Wachen, u.v.a.m.). Die behandelten Autoren und Werke sind in einem ausführlichen Index erfasst.
- Nr. 5869
Die Legende vom Judenknaben. Diss. Halle a.d.S., 1879.
Baldensperger/Friederich, S. 115.
Die Studie behandelt 33 verschiedene Textfassungen.
- Nr. 5962
"Documentary drama in Germany: Mending the circuit". Germanic Review, 42 (1967), S. 49-62.
Schmitt, S. 262.
Es geht dem Verfasser nicht um die Inhaltsnennung 'Politik'. Er geht vielmehr auf die im dokumentarischen Theater angesprochenen Themen, Ereignisse und Personen der jüngsten deutschen Geschichte ein.