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20 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 296
Die Mirakel der Hl. Katharina von Alexandrien: Untersuchungen und Texte zur Entstehung und Nachwirkung mittelalterlicher Wunderliteratur. Diss. Heidelberg, 1969.
Schmitt, S. 169.
In der Abhandlung werden weitere Werke und Autoren herangezogen. -- Im Anhang wird "Der Wunderanhang der Katharinenlegende des Bamberger Cod.hist. 154" (S. 511-588) ediert und mit Vorbemerkungen (S. 487-510) versehen.
- Nr. 341
The supernatural in the modern German drama. Diss. Ithaca, Cornell University, 1920. Weimar, 1923.
Baldensperger/Friederich, S. 121; Schmitt, S. 348.
Die genannten amerikanischen und europäischen Werke werden als Vergleichsmaterial herangezogen.
- Nr. 531
"Der elfenbeinerne Turm in der deutschen Literatur". Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, 92 (1963/64), S. 292-320.
Schmitt, S. 151.
Den im 19. Jahrhundert einsetzenden modernen Gebrauch des 'Elfenbeinturms' als Schlagwort für die Weltfremdheit der Dichter leitet der Verfasser zum einen vom biblischen Elfenbeinturm des Hohenliedes, zum anderen vom Bild der Maria als Elfenbeinturm in der Lauretanischen Litanei her.
- Nr. 791
The fairies in tradition and literature. London, 1967.
Das Werk bietet einen breiten Überblick. Im Anhang finden sich 1. eine Liste verschiedener "Fairy types and individuals", 2. Auszüge aus "Fairy poems" und 3. "The Cottingley Fairies" (S. 213-240).
- Nr. 857
Juden und Judentum in der mittelniederländischen Literatur <1100-1600>. Judentum und Umwelt, 24. Frankfurt a.M., 1989.
Nach einer umfassenden Untersuchung zur Geschichte der Juden im Bereich der mittelniederländischen Kultur (S. 11-121) behandelt der Verfasser die Juden und das Judentum in der Literatur (S. 123-576). In diesem zweiten Teil der Studie kommentiert der Verfasser kurz die gewählten Themen und zitiert dann jeweils ausgiebig Passagen aus einer Fülle von Werken, die sich im Literaturverzeichnis genannt finden.
- Nr. 1159
Formtraditionen und Motive der Idylle in der deutschen Literatur des neunzehnten Jahrhunderts: Bemerkungen zu Erzähltexten von Joseph Freiherr von Eichendorff, Heinrich Heine, Friedrich de la Motte Fouqué, Ludwig Tieck und Adalbert Stifter. Bochumer Schriften zur deutschen Literatur, 16. Frankfurt a.M, 1990. [Zugleich Diss. Bochum, 1989].
Über die genannten Inhaltseinheiten hinaus werden weitere - auch unter Rückbezug auf antike und sonstige literarische Vorläufer - in knappen, aber detaillierten Textanalysen behandelt.
- Nr. 1328
The evil eye: An account of an ancient and wide-spread superstition. London, 1895.
Baldensperger/Friederich, S. 99.
Völkerkundliche bzw. religionswissenschaftliche Abhandlung. Die genannten Schlagwörter werden rein völker- bzw. religionswissenschaftlich behandelt und mit Gegenständen verknüpft, mit denen ein Aberglaube verbunden wird (z.B. Hufeisen).
- Nr. 1342
Medizin in der Literatur der Neuzeit. 2 Bde. Schriften zu Psychopathologie, Kunst und Literatur, 2 u. 3. Hürtgenwald, 1991 u. 2000.
Zweibändiges Gesamtwerk mit Obertitel und unterschiedlichen Einzeltiteln der Bände; Bd. 1: Darstellung und Deutung (erschienen 1991), Bd. 2: Bibliographie der wissenschaftlichen Literatur 1800-1995 (erschienen 2000). -- Neben den erwähnten Autoren werden viele weitere aus der europäischen Literatur (auch des 18. Jahrhunderts) angesprochen oder behandelt, wobei der literaturgeschichtliche Blick des Verfassers gelegentlich bis ins Mittelalter zurückreicht. - Alle erwähnten Autoren und Werke werden auf den Seiten 406 bis 421 (= Kap. 24: 'Erwähnte und behandelte Romane und Erzählungen') aufgeführt.
- Nr. 1530
- Nr. 1628
Friedrich von Heyden mit besonderer Berücksichtigung der Hohenstaufendichtungen. Diss. Breslau, 1900.
Schmitt, S. 143; Baldensperger/Friederich, S. 110.
In seiner Dissertation stellt der Verfasser weitere Arbeiten v. Heydens vor.
- Nr. 1966
Kalypso: Bedeutungsgeschichtliche Untersuchungen auf dem Gebiet der indogermanischen Sprachen. Halle a.d.S., 1919.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 2425
"Das Verhältnis des 'Ortnit' zum 'Huon de Bordeaux'". Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Jg. 32, Bd. 60 (1878), S. 295-342.
Baldensperger/Friederich, S. 111.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". - Motivvergleich der Epen.
- Nr. 2924
"Die Sage von Tannhäuser". Mitteilungen der Schlesischen Gesellschaft für Volkskunde, 36 (1937), S. 106-132.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Aufsatz erschien leicht bearbeitet in französischer Sprache als: 'La légende du Tannhäuser'. Mercure de France, Sér. Mod., Jg. 49, Bd. 284, Nr. 959, 1.6.1938, S. 257-275. Der Verfasser kommt zu den Schluß: "Wie die Sage vom König im Berge, mit der sie nicht wenige Züge teilt, ist die Tannhäusersage inselkeltischen Ursprungs, eine Wandersage, die zu Anfang des 14. Jahrhunderts infolge ganz bestimmter geschichtlicher Umstände nach den Niederlanden und ins Rheinland getragen worden ist. [Das] Keltentum allein kannte - vor der Renaissance - den schmerzlichen Konflikt zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden, der das eigentliche Leitmotiv der Tannhäusersage ist" (S. 131).
- Nr. 3242
"Elementargeister". In: F. Lienhard. Wege nach Weimar, Bd. VI: Goethe. 2. Aufl. Stuttgart, 1911. S. 14-23.
Baldensperger/Friederich, S. 167.
- Nr. 3247
Die Tobiasgeschichte und andere Märchen mit toten Helfern. Lund, 1927-28.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Die Untersuchung versteht sich als eine "orientierende Typologisierung der Volksmärchen mit dem Motiv des toten Helfers" (S. 19). Literarische und volkstümliche Varianten der Märchen werden aufgeführt (S. 44-57). -- Das Register verzeichnet eine Reihe weiterer literarischer Inhaltsnennungen (S. 258ff.). Neben den oben genannten Autoren und Werken werden viele weitere Verfasser berücksichtigt.
- Nr. 3708
The witch-cult in Western Europe. Oxford, 1921 (Repr. Oxford, 1963).
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Vor allem Chroniken und Gerichtsakten bilden die Quellen für Murrays anthropologische Arbeit, die den religiösen Charakter des Hexenkultus betont. - Ein Index verzeichnet u.a. weitere Inhaltseinheiten (S. 286-303).
- Nr. 3986
St. Barbara, die Schutzheilige der Bergleute und der Artillerie, und ihre Darstellung in der Kunst. Progr. Freiberg: Städtisches Realgymnasium, 1896. Leipzig, 1896. S. 1-38.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Das Hauptinteresse des Verfassers gilt der Bildenden Kunst und der Ikonographie der hl. Barbara. Informationen zu Legende, Kult und Patronat der Heiligen bilden den Auftakt der Untersuchung.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4507
"Der dankbare Tote". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 156-212 u. 438-446.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 505/6, 508 und Mot. Q 271.1, E 341.1, M 241, T 66.1.
- Nr. 5308
"Die andere Seite: Der Reichsgedanke des Mittelalters in welfischer Dichtung". Deutsches Volkstum, (1935:2), S. 813-817.
Schmitt, S. 272.