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31 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 267
Das Motiv von der untergeschobenen Braut in der internationalen Erzählungslitteratur, mit einem Anhang: Über den Ursprung und die Entwicklung der Bertasage. Diss. Rostock, 1897. Schwerin, 1897.
Baldensperger/Friederich, S. 168.
Die überblicksartig angelegte Arbeit gliedert sich in folgende Kapitel: 1. Das Märchen von der untergeschobenen Braut, 2. Das Motiv der untergeschobenen Braut in Romanen, Novellen und Volksliedern (Brangäneerzählungen), 3. Das Unterschiebungsmotiv in den niederen Gattungen der Volksdichtung, Fabliaux und Schwank, 4. Das Unterschiebungsmotiv in Imogenerzählungen, 5. Das Unterschiebungsmotiv in den Erzählungen von der verstümmelten Stellvertreterin. - Unterschieden werden: I. Die Gruppe der orientalischen Version, II. Die Gruppe der occidentalischen Erzählungen: a) Das Mauleselmotiv, b) Das Motiv vom Faden, c) Das Motiv vom Reiher.
- Nr. 316
"The legend of the disguised knight: An essay upon the incident in the romance of 'King Horn', of the bride recovered by the ring dropped in the cup, with parallel English, French, Italian, German, Swedish and Sanskrit stories". Transactions of the Royal Society of Literature, Sec. Ser. 9 (1870), S. 440-475.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
Die Zeitschrift wurde ab 1921 fortgesetzt als: Essays by Divers Hands: being the Transactions of the Royal Society of Literature of the United Kingdom.
- Nr. 318
"The story of the substituted bride". Notes and Queries, 12 (1897), S. 323f.
Baldensperger/Friederich, S. 168.
- Nr. 539
- Nr. 671
"Kudrunepos und Ursprung der deutschen Ballade". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 28 (1940), S. 259-269.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
- Nr. 891
Das nach-romantische Kunstmärchen in der deutschen Dichtung. Diss. Heidelberg, 1937. Würzburg, 1937.
Schmitt, S. 71, 205, 333, 385.
Das von der Quelle vergebene Schlagwort 'Märchen' ist bei der vorliegenden Arbeit in erster Linie als bibliographischer Ordnungsbegriff und nicht als konkrete Inhaltseinheit zu verstehen. -- In einer Einführung bietet die Verfasserin einen "kurzen Überblick über die Märchendichtung des 18. Jahrhunderts und der Romantik" (S. 1). Die Themen und Motive des nach-romantischen Kunstmärchens werden unter folgenden Gesichtspunkten behandelt: Natur - Seelisches - Weltanschauung - Symbolik - Die Feen - Volkstümliches - Das Kostüm - realistischer Einschlag. Ein Autoren-/Namensverzeichnis beschließt den Band (S. 97).
- Nr. 1296
- Nr. 1354
Mimesis und Imitatio Christi bei Loerke, Däubler, Morgenstern, Hölderlin. Bern, 1968.
Schmitt, S. 157.
- Nr. 1574
Brautwerbung: Teil 1. Berichte über die Verhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig. Philologisch-historische Klasse, 96 (1944-48).
Frenzel, Motive, S. 195-196
Frings und Braun vergleichen Motivbestand und Handlungsschemata verschiedener Brautfahrtepen. Einige der untersuchten Texte werden im Anhang abgedruckt.
- Nr. 1687
Brautwerbung in der Weltliteratur. Halle a.d.S., 1955.
Frenzel, Motive, S. 160; Schmitt, S. 45.
Geißler führt eine große Anzahl von Werken der Weltliteratur - und zwar bis ins späte Mittelalter - an. Er definiert 'Weltliteratur' hierbei als das, "was bei den verschiedenen Völkern als Erzählgut überliefert wird" (S. 1). Das Werk ist kulturgeschichtlich-volkskundlich orientiert.
- Nr. 1766
Die Bearbeitungen des Hohen Liedes im 17. Jahrhundert: Nebst einem Überblick über die Beschäftigung mit dem Hohen Liede in früheren Jahrhunderten. Diss. Leipzig, 1914. Halle a.d.S., 1914.
Schmitt, S. 144.
Die vom Verfasser herangezogenen Texte werden in einer kommentierten Bibliographie vorgestellt (S. 33-51).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1875
Der territoriale Mensch: Ein literaturanthropologischer Versuch zum Heimatphänomen. Frankfurt a.M., 1972. [Auch Habil.-Schr. Gießen, 1970].
Schmitt, S. 130.
Die Verfasserin behandelt in ihrer umfangreichen und theoretisch fundierten Untersuchung eine große Fülle von Autoren und Werken, die in aller Regel jeweils nur kurz angesprochen werden. Dabei wird auch nicht-fiktionale Literatur berücksichtigt. Schiller wird zwar ausführlicher als andere Autoren behandelt (bes. S. 273ff.), ist jedoch nicht etwa zentraler Gegenstand dieser breit angelegten Untersuchung.
- Nr. 2425
"Das Verhältnis des 'Ortnit' zum 'Huon de Bordeaux'". Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Jg. 32, Bd. 60 (1878), S. 295-342.
Baldensperger/Friederich, S. 111.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". - Motivvergleich der Epen.
- Nr. 3104
"Die Verlobten". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 5 (1892), S. 257-275, 417-437.
Baldensperger/Friederich, S. 170.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Der Verfasser verfolgt das Motiv der Verlobten "durch anderthalb Jahrtausende, vom alten indischen bis zum modernen amerikanischen Epos" (S. 437).
- Nr. 3247
Die Tobiasgeschichte und andere Märchen mit toten Helfern. Lund, 1927-28.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Die Untersuchung versteht sich als eine "orientierende Typologisierung der Volksmärchen mit dem Motiv des toten Helfers" (S. 19). Literarische und volkstümliche Varianten der Märchen werden aufgeführt (S. 44-57). -- Das Register verzeichnet eine Reihe weiterer literarischer Inhaltsnennungen (S. 258ff.). Neben den oben genannten Autoren und Werken werden viele weitere Verfasser berücksichtigt.
- Nr. 3358
Der Held im deutschen und russischen Märchen. Diss. Berlin, 1912. Jena, 1912.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
Überblickscharakter.
- Nr. 3427
"Die Hilde-Gudrunsage in ihrer Beziehung zu den germanischen Brautraubsagen und den mittelhochdeutschen Brautfahrtepen". Zeitschrift für deutsches Altertum, 70 (1933), S. 1-23.
Frenzel, Motive, S. 195; Schmitt, S. 45.
- Nr. 3873
Haltung und Wertung der deutschen Frau im erzählenden Schrifttum der Gegenwart. Diss. Greifswald, 1939. Würzburg, 1939.
Schmitt, S. 93; Baldensperger/Friederich, S. 171.
Überblickscharakter.
- Nr. 3945
"Le cycle de la 'gageure'". Romania, 32 (1903), S. 481-551.
Frenzel, Motive, S. 253.
Die Motiv-Gruppe wird gekennzeichnet durch eine Ausgangswette um die Verführbarkeit von (treuen) Ehefrauen. Teile des Motivs sind die Ehebruchsbezichtigung und der Unschuldsbeweis.