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16 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 243
Der Bösewicht in Lessings Theorie und dichterischer Praxis: Ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Dramas im 18. Jahrhundert. Diss. Zürich, 1968.
Schmitt, S. 44.
Lessings dramatisches und kritisches Schaffen liegt der Arbeit zugrunde. Weitere Autoren und Werke werden einbezogen.
- Nr. 497
"The Lucifer motif in the German drama of the sixteenth century". Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur, 51 (1959), S. 237-247.
Schmitt, S. 330; Michael, FB (1989), S. 49.
Der Beitrag basiert auf "some twenty dramas, selected as being representative and pertinent to the subject" (S. 237).
- Nr. 698
Die Teufelsfiguren der mittelenglischen Dramen. Sprache und Literatur, 30. Frankfurt a.M., 1990.
Die vorliegende Arbeit "untersucht mit Blick auf die Teufelsfigur, welche Rolle den Quellen der Dramatiker zukommt. Neue Erkenntnisse verspricht dabei die Ausdehnung der Fragestellung. Die herkömmliche Zielsetzung beschränkt sich auf die Suche nach den Vorlagen der Dramen. Nun soll von den so gewonnenen Ergebnissen ausgegangen und geklärt werden, wie die Verfasser der Spiele ihre Vorgaben verwenden. Sowohl die Übernahme als auch die Variation, Selektion oder Auslassung überlieferter Motive erlauben Rückschlüsse auf die jeweiligen Beweggründe. Jede Entscheidung für oder gegen eines der sehr unterschiedlichen Teufelsbilder, die in den Quellen gezeichnet werden, sagt auch etwas über die so geschaffene Bühnenfigur aus" (S. 14). - In seiner materialreichen Rekonstruktion der unterschiedlichen Bühnen-Teufelsfiguren der englischen Dramen stützt sich Bomke auch auf "kontinentale mittelalterliche Inszenierungen" (ebd.).
- Nr. 954
The history of the devil and the idea of evil, from the earliest times to the present day. Chicago, Illinois, 1900.
Seigneuret, S. 485.
Bibl. Nachweis: The National Union Catalog (NUC): Pre-1956 Imprints, Bd. 97, S. 320.
- Nr. 1389
Die Funktion des Häßlichen in der Lyrik Georg Heyms, Georg Trakls und Gottfried Benns: Zur Krise der Wirklichkeitserfahrung im deutschen Expressionismus. Bonner Arbeiten zur deutschen Literatur, 11. Bonn, 1965. [Zugleich Diss. Bonn, 1965].
Schmitt, S. 123.
Laut Quelle: 2. Auflage 1969. -- Der Verfasser gibt zu Beginn einen kurzen Überblick über die "Geschichte und Theorie des Häßlichen in den Künsten" (S. 5-22), einsetzend bei Victor Hugo bis zum Naturalismus. - Ein ausführliches Literaturverzeichnis zu den einzelnen Kapiteln, S. 275-306. -- Der Verfasser ordnet der Idee des 'Häßlichen' eine Vielzahl von Einzelmotiven unter, wie z.B.: Fleisch, Ferne, Fremdheit, Gehirn, Verfall.
- Nr. 1856
Moira: Fate, good, and evil in Greek thought. Cambridge, Massachusetts, 1944 (Repr. Gloucester, Massachusetts, 1968).
Seigneuret, S. 546.
- Nr. 1872
Gott und Mensch im jüngsten deutschen Roman. Bonn, 1948.
Schmitt, S. 116.
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1950
Die Mythologie der entgötterten Welt: Ein literarisches Thema von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Göttingen, 1971.
Schmitt, S. 140, 230, 371.
Guthke bemerkt einleitend:" Der Gegenstand dieses Buches ist eine bestimmte Vorstellung der mythenbildenden Dichterphantasie von dem, was die in der Dichtung gestaltete Welt letztlich beherrscht. Sie taucht auf, sobald diese Welt nicht mehr als sinnvoll erfahren wird und die Götter, die den Sinn verbürgten, aus ihr geschwunden sind. 'Les dieux existent', heißt es zwar auch dann noch, aber 'c'est le diable' (Cocteau, Motto zu 'La Maschine infernale'). So lautet das unendlich variierbare Leitmotiv der poetischen Mythologie der entgötterten Welt" (S. 9). - Neben den oben aufgeführten Autoren und Werken werden vom Verfasser weitere in seine Untersuchung einbezogen (Namenregister: S. 362-372).
- Nr. 2131
"Le problème du mal dans la conscience Européenne du dix-huitième siècle". Romanic Review, 32 (1941), S. 147-170.
Baldensperger/Friederich, S. 99.
Überblickscharakter.
- Nr. 2529
The grotesque element in post-romantic German prose: 1832-1882. Diss. Urbana: University of Illinois, 1955. [Auszug: Dissertation Abstracts, 16 (1955/56), S. 121].
Schmitt, S. 121.
Unter dem Titel 'The ludicrous demon: Aspects of the grotesque in German post-romantic prose' im Jahr 1963 als Monographie in der Reihe 'University of California publications in modern philology, 71' (Berkeley, Kalifornien) veröffentlicht.
- Nr. 3034
"Das Böse und die Schuld in der zeitgenössischen Literatur". Stimmen der Zeit, 190 (1972), S. 20-34.
Schmitt, S. 298.
Auch in: Kurz, Paul Konrad. Über moderne Literatur: Standorte und Deutungen. Frankfurt a.M., 1973. S. 106-128. - Der Beitrag besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 3204
Groteske Welt: Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Nachtstücks in der Romantik. Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, 127. Bonn, 1973.
Schmitt, S. 231.
Verzeichnis aller vom Verfasser aufgeführten Bildkünstler, Autoren und Werke: S. 206-208.
- Nr. 3466
"Der Heilige und die Dirne: Eine motivgeschichtliche Studie zu Hrotsvits 'Abraham' und 'Pafnutius'". Bayerische Blätter für das Gymnasial-Schulwesen, 67 (1931), S. 73-96.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
Der Verfasser bezieht eine Fülle von Autoren und Werken in seine Untersuchung ein.
- Nr. 4463
"Supernaturalism and Satanism in Chateaubriand". The Open Court, 36 (1922), S. 257-271, 357-375, 437-448.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
In seine Überlegungen bezieht Rudwin eine Vielzahl weiterer Autoren und Werke ein.
- Nr. 4560
Die Faszination des Bösen: Zur Wandlung des Menschenbildes in der modernen Literatur. Schriften zur Literatur, 10. Göttingen, 1968.
Schmitt, S. 44, 217.
Als Vortrag in leicht gekürzter Fassung unter dem Titel "Die Faszination des Bösen in der deutschen Literatur der Gegenwart". In: Festschrift für Werner Neuse: Fides: Anläßlich des vierzigjährigen Bestehens der Deutschen Sommerschule am Middlebury College und der Emeritierung ihres Leiters. Hg.v. Herbert Lederer und Joachim Seyppel. Berlin, 1967. S. 123-134.