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9 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 251
Der Raub der Proserpina: Literarische Traditionen eines erotischen Sinnbildes und mythischen Symbols. Heidelberger Forschungen, 11. Heidelberg, 1967.
Frenzel, Stoffe, S. 634; Schmitt, S. 254.
"Dem Beispiel folgend, das vorbildliche Untersuchungen Aby Warburgs, Saxls, Panofskys und ihre Schule auch der Literaturwissenschaft geben, wird in der vorliegenden Arbeit der Versuch unternommen, über größere Zeiträume hinweg Sinnbildtendenzen und Sinnbildtypen einer zunächst moraltheologisch und dann ästhetisch verstandenen Göttergeschichte nachzuzeichnen" (S. 11). - Im Anhang der Abhandlung finden sich 40 Tafeln mit Proserpina-Darstellungen.
- Nr. 2171
Tell-Iconographie: Wilhelm Tell und sein Apfelschuß im Lichte der bildenden Kunst eines halben Jahrtausends <15.-20. Jahrhundert> mit Berücksichtigung der Wechselwirkung der Tell-Poesie. Luzern, 1902.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1700-1910, Bd. 58, S. 286.
- Nr. 2808
Repräsentation und Herrschaftszeichen: Zur Herrscherdarstellung in der vorhöfischen Epik. Münchener Beiträge zur Mediävistik und Renaissance-Forschung. München, 1974.
Schmitt, S. 138.
Weitere Autoren und Werke werden vergleichend herangezogen.
- Nr. 2984
Der Weihnachtsbaum: Botanik und Geschichte des Weihnachtsgrüns: Seine Beziehungen zu Volksglauben, Mythos, Kulturgeschichte, Sage, Sitte und Dichtung. Oldenburg, 1906.
Schmitt, S. 17, 69, 87, 325, 368.
Verfasser informiert - wie im Titel angekündigt - über die Geschichte des Weihnachtsgrüns und die erst spät entstandene Sonderfom des Weihnachtsbaums. In den einzelnen Kapiteln werden vielfältige Textbelege geboten, die den motivischen Stellenwert der jeweils behandelten Pflanze belegen.
- Nr. 3646
Ueber den Einfluss der lateinischen Vagantendichtung auf die Lyrik Walters von der Vogelweide und die seiner Epigonen im 13. Jahrhundert. Amsterdam, 1925. Hier: Teil I. Kap. 3: S. 45-67.
Baldensperger/Friederich, S. 155
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Vagabund' beruht auf einem sprachlichen Mißverständnis und ist somit nicht zutreffend. -- Der eigentliche Untersuchungsgegenstand wird durch die Titelformulierung eindeutig ausgewiesen. Motivlich relevant ist lediglich das dritte Kapitel des ersten Teils: "Spezielle Vagantenmotive und -züge in Walthers Dichtung", in dem gemeinsame Motive behandelt werden.
- Nr. 3853
"Wilhelm Tell in Poesie und Wirklichkeit: Eine poetische Wanderung durch Tells-Erinnerungen." Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Vorträge, N.F. 2:25 (1887), S. 1-34.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser unternimmt eine "poetische Pilgerfahrt zu allen jenen Orten [...], die das Andenken Tell's verklärt und geheiligt hat" (S. 5). Er befaßt sich in diesem Zusammenhang mit dem Wahrheitsgehalt der 'Tell'- und 'Geßler'-Sage.
- Nr. 4380
Tell und Gessler in Sage und Geschichte: Nach urkundlichen Quellen. Heilbronn, 1877.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser untersucht im ersten Teil der Abhandlung die 'Substanz der Tellensage', die der 'vergleichenden Mythologie' zuzurechnen sei; im zweiten Teil befaßt er sich in einer durch eine Anzahl von Urkunden belegten 'Geschichtsforschung' mit dem 'Gessler von Brunegg in Geschichte und Sage'.
- Nr. 5892
"Die Pflanzenfabel in der neueren deutschen Literatur". Zeitschrift für den deutschen Unterricht, 16 (1902), S. 20-47, 73-110.
Schmitt, S. 257; Baldensperger/Friederich, S. 168.
Der Verfasser gliedert seine überblicksartige Darstellung in die einleitenden Bemerkungen zu Geschichte und Wesen der Fabel und zum Unterschied von Pflanzen- und Tierfabel und die Hauptteile: "Die Pflanzenfabel in der vorklassischen Zeit" (S. 25-47) und "Die Pflanzenfabel in der klassischen und nachklassischen Zeit" (S. 73-110).
- Nr. 5895
Die Pflanzenfabel in der Weltliteratur. Leipzig, 1905.
Schmitt, S. 257; Baldensperger/Friederich, S. 168.
Eine überblicksartige Arbeit, die neben den oben genannten Autoren und Werken zahlreiche weitere aufführt.