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202 Treffer · Seite 9 von 11- Nr. 4723
Die Naturdichtung des deutschen Minnesangs. Neue Deutsche Forschungen, 175: Abteilung Deutsche Philologie, 6. Berlin, 1938. [Zugleich Diss. Heidelberg, 1938].
Baldensperger/Friederich, S. 129; Schmitt, S. 237.
Die Ästhetisierung der Natur durch die Minnesänger - nicht deren Umsetzung des eigenen Naturerlebens in Dichtung - wird anhand vieler Belegstellen herausgearbeitet.
- Nr. 4779
"Die Platane am Ilissos". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 35, N.F. 4 (1954), S. 81-107.
Schmitt, S. 258.
"Der ganze Motivkreis [...] dürfte der häufigste und beliebteste Topos sein, der sich durch die Jahrhunderte und Jahrtausende in ununterbrochenem Strom bis in die Gegenwart verfolgen läßt. [...] Die 'Platane am Ilissos' ist an sich nur ein Einzelzeugnis unter vielen und keineswegs eines der markantesten, aber es hat nun doch dank dem, das es eben 'd a s Platonische' ist, besondere Berühmtheit erlangt, und so ist es seinerseits wieder zu einem eigenen 'Topos' geworden" (S. 101).
- Nr. 4802
Die Schilderung exotischer Natur im deutschen Roman mit besonderer Berücksichtigung von Charles Sealsfield. Diss. Münster, 1913.
Schmitt, S. 81, 235.
- Nr. 4821
"Motifs of cultural eschatology in post-expressionistic German poetry". Monatshefte für Deutschen Unterricht, 34 (1942), S. 247-261.
Schmitt, S. 162.
Da die meisten Gedichte der vom Verfasser herangezogenen Autoren nur in nicht sehr verbreiteten Anthologien erhalten sind, werden Textbeispiele - nicht nur der oben genannten Autoren - ausführlich zitiert.
- Nr. 4861
"Naturdichtung und Neue Sachlichkeit". In: Die deutsche Literatur in der Weimarer Republik. Hg.v. Wolfgang Rothe. Stuttgart, 1974. S. 359-381.
Schmitt, S. 238.
Autorenpositionen und die Rolle literarischer Zeitschriften (z.B. 'Die Bücherschau', 'Kolonne') in der Debatte um Naturalismus, Expressionismus und Neue Sachlichkeit werden aufgezeigt. Neben den oben aufgeführten Autoren und Werken werden weitere genannt.
- Nr. 4886
Das Naturgefühl um die Mitte des 18. Jahrhunderts in der Lyrik von Pyra bis Claudius. Diss. Leipzig, 1933 [masch.].
Baldensperger/Friederich, S. 129; Schmitt, S. 236.
Überblick.
- Nr. 4909
"Das Humane und der Dichter". Monatshefte für deutschen Unterricht, 32 (1940), S. 333-338.
Baldensperger/Friederich, S. 110.
Überblickscharakter.
- Nr. 4916
"China in German poetry from 1773 to 1833". University of California Publications in Modern Philology, 25:3 (1942), S. 141-316.
Schmitt, S. 53.
Ein einleitendes Kapitel beschäftigt sich mit dem China-Bild des 18. Jahrhunderts vor 1773 (S. 141-146). - Selden stellt fest, daß die Hauptmotive der Romantik (Liebe, Einsamkeit, Freundschaft und Natur) die oben angeführten Werke Unzers, Goethes und Rückerts durchziehen; eingehender beschäftigt sie sich mit dem Auftreten dieser Motive in Rückerts "Schi-King".- Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 5009
"Wandel des Naturerlebens". Die Literatur, 37 (1934/35), S. 383-386.
Schmitt, S. 236.
Bibl. Hinweis: Bis 25 (1922/23) hieß die Zeitschrift "Das literarische Echo".
- Nr. 5032
Nature in Greek poetry: Studies partly comparative. St. Andrews University Publications, 43. London, 1939.
Baldensperger/Friederich, S. 129.
- Nr. 5057
- Nr. 5121
"Das Bild der Alpen in der englischen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 45, N.F. 14 (1964), S. 121-138.
"Es ist eine allen Geisteswissenschaften gemeinsame Erfahrung, daß der Geist, wenn er sich selbst zu begreifen sucht, Aufschluß zunächst in seinen Randphänomenen findet. Auch der Wandel der Naturauffassung im Jahrhundert vor der Romantik wird in seinem Ablauf und Mechanismus besonders eindringlich sichtbar, wenn wir den Blick auf eines seiner Randphänomene richten, auf den Wandel der ästhetischen und literarischen Wertung des Alpenerlebnisses. [...] Da der vorromantische Wandel der Naturauffassung, dem die Umwertung des Alpenerlebnisses unterzuordnen ist, einen sehr wichtigen Teilaspekt des allgemeinen Stilwandels vom Klassizismus zur Romantik in England darstellt, scheint es sich zu lohnen, seinen Ursachen genauer nachzugehen. Der Überblick über die früheren Versuche, diesen Wandel zu erklären und zu deuten, bietet nebenher auch Gelegenheit, einiges über die Methodologie und Fragestellungen der englischen Literaturwissenschaft seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts anzufügen" (S. 121f.).
- Nr. 5131
Der Wald: Zur Darstellung und Deutung der Natur im Mittelalter. Studiorum Romanicorum Collectio Turicensis, 10. Bern, 1959. [Zugleich Diss. Zürich, o.J.].
Schmitt, S. 363.
Zahlreiche Autoren des Mittelalters werden genannt.
- Nr. 5182
Über Naturgefühl in Deutschland im 10. und 11. Jahrhundert. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 4. Berlin, 1910. [Zugleich Diss. Tübingen, 1909/10].
Schmitt, S. 235, 335; Baldensperger/Friederich, S. 129.
Laut Quelle auch: Repr. Hildesheim 1973. - Die Verfasserin stützt ihre These vom Vorhandensein eines Naturgefühls im frühen Mittelalter mit einer Fülle von Text-Belegen.
- Nr. 5188
Die Schilderung der Natur im deutschen Minnesang und im älteren deutschen Volkslied. Diss. Basel, 1912/13. Straßburg, 1913 [Teilabdruck].
Baldensperger/Friederich, S. 129; Schmitt, S. 235.
Die Dissertation liegt nur als Teildruck vor. Die angekündigte erweiterte Vollfassung ist nicht erschienen. Die vorliegende Arbeit möchte die Naturschilderung beim Minnesang des 12. - 14. Jahrhunderts und beim Volksliede des 14. -16. Jahrhunderts vergleichend betrachten und untersuchen, ob in diesem einen Vorstellungsgebiet ein Zusammenhang zwischen den beiden Gattungen besteht, und welche von beiden vorherrschend auf die andere eingewirkt hat.
- Nr. 5278
- Nr. 5281
Die lateinische Vagantenpoesie des 12. und 13. Jahrhunderts als Kulturerscheinung. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 25. Leipzig, 1917.
Baldensperger/Friederich, S. 155.
Das in der Quelle vermutlich aufgrund eines sprachlichen Mißverständnisses vergebene Schlagwort 'Vagabund' trifft nicht zu.
- Nr. 5319
"Formen und Verformen durch die Vergeistigung der Farben". Jahrbuch des Wiener Goethe-Vereins, N.F. 68 (1964), S. 124-148.
Schmitt, S. 84.
Thalmann sieht in der Literatur und Kunst der Romantik einen "Antinaturalismus, der bei der Vergeistigung der Farben und der Verfremdung der Formen ansetzt, die weniger der Natur entnommen sind denn der menschlichen Problematik. [In der Romantik gibt es] keine Bestandaufnahme des Wirklichen, aber nicht aus Unfähigkeit oder Mache, sondern als Folge einer höchst intensiven Verformung der Welt, die den Künstler zutiefst befremdet" (S. 147).
- Nr. 5365
"Le sentiment de la nature". Revue du Mois, 1:2 (1906), S. 426-460.
Baldensperger/Friederich, S. 129.
Überblickscharakter.
- Nr. 5367
"Goethe et le sentiment de la nature dans le préromantisme Européen". Revue de Littérature Comparée, 12 (1932), S. 30-42.
Baldensperger/Friederich, S. 129.