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181 Treffer · Seite 9 von 10- Nr. 5562
- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.
- Nr. 5590
Shakespeare and the Renaissance concept of honour. Princeton, New Jersey, 1960.
Frenzel, Motive, S. 184f., 238.
- Nr. 5593
"Das Bild der deutschen Landfrau in der Literatur der Gegenwart". Europäische Literatur, 2:8 (1943), S. 12-15.
Schmitt, S. 32, 93.
Dieser Artikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 5631
"Der Graf von Gleichen in deutscher Dichtung und Sage". Zeitschrift für Allgemeine Geschichte, Kultur-, Litteratur- und Kunstgeschichte, 2 (1885), S. 442-462.
Schmitt, S. 113; Baldensperger/Friederich, S. 104.
Der Verfasser nennt weitere Autoren und Werke.
- Nr. 5637
Die deutschen Frauen in dem Mittelalter. 2 Bde. 3. Aufl. Wien, 1897.
Baldensperger/Friederich, S. 173.
Überblickscharakter.
- Nr. 5677
Frauendienst und Gottesdienst: Studien zur Minne-Ideologie. Philologische Studien und Quellen, 74. Berlin, 1974.
Schmitt, S. 222.
Weitere Autoren und Werke werden vom Verfasser herangezogen.
- Nr. 5684
- Nr. 5699
"Kleists Novelle 'Die Marquise von O....'". Vierteljahrschrift für Litteraturgeschichte, 3 (1890), S. 483-500.
Frenzel, Motive, S. 184
- Nr. 5700
Die Schicksalstragödie und das Theater der Romantik. Diss. München, 1963.
Schmitt, S. 293.
Diese umfassende Studie über die Schicksalstragödie ist in folgende Hauptkapitel gegliedert: 1. Stoff und Aufbau der Schicksalstragödie, 2. Die Schicksalstragödie als 'Wirkungspoetik', 3. Soziologie des bürgerlichen Publikums für die Spielzeit der Schicksalstragödie, 4. Die Stellung des Theaters in der Öffentlichkeit, 5. Die Schauspielkunst und die Schicksalstragödie. -- Neben den genannten werden weitere Autoren und Werke herangezogen.
- Nr. 5726
"Die Unbefleckte Empfängniß in Calderon's 'Autos sacramentales'". Der Katholik, 77:2 (1897), S. 481-500.
Baldensperger/Friederich, S. 123
- Nr. 5730
"Griseldis in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts: Ein Beitrag zur Behandlung eines mittelalterlichen Stoffes in der neuesten Zeit". Euphorion, 13 (1906), S. 1-47, 535-556, 14 (1997), S. 101-134.
Baldensperger/Friederich, S. 405; Schmitt, S. 120.
Der erste Teil der Untersuchung (Vorwort - Einleitendes über Eigenart, Ursprung und Geschichte des Stoffes - Die Prosabearbeitungen: Volksbücher und Volksmärchen) erschien bereits als: Diss. Tübingen, 1905 (Leipzig, 1905). - Der Verfasser untersucht das Fortleben des mittelalterlichen Griseldis-Stoffes vor allem unter dem Gesichtspunkt der sich ändernden 'gesellschaftlichen und sittlichen Stellung' der Frau.
- Nr. 5776
"The 'Blaue Blume': A new dimension". The Germanic Review, 34 (1959), S. 50-58.
Schmitt, S. 42.
"It is the intent of the following presentation to show that the Indic influence on the symbol [= die Blaue Blume] is undeniable" (S. 50). Die Autorin stellt auch diesen Einfluß auf Novalis dar.
- Nr. 5777
A mythical image: The ideal of India in German romanticism. Durham, North Carolina, 1964.
Schmitt, S. 147.
Veränderte Fassung von: The mythical image of India in early German romanticism. Diss. New Haven: Yale University, Connecticut, 1954. - Alle vom Verfasser herangezogenen Autoren und Werke sind im Index (S. 253-261) wiedergegeben. Hier finden sich auch weitere Motiv- und Inhaltsnennungen.
- Nr. 5786
"Bauerndichtung". In: G.v. Wilpert. Sachwörterbuch der Literatur. Kröners Taschenausgabe, 231. 5. verb. u. erw. Aufl. Stuttgart, 1969. S. 72-74.
Schmitt, S. 33.
Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf der deutschsprachigen Literatur.
- Nr. 5788
"Family honour in the plays of Shakespeare's predecessors and contemporaries". Essays and Studies, 6 (1953), S. 19-40.
Frenzel, Motive, S. 185, S. 238
- Nr. 5923
- Nr. 5952
Le 'Wunderer': Fac-similé de l'édition de 1503: Avec introduction, notes et bibliographie. Bibliothèque de Philologie Germanique, 14. Paris, 1949.
Bei Frau Saelde (Personifikation des Heils, der Gnade) handelt es sich vermutlich um eine Umdeutung der alten Tiroler Volkssagenfigur von der Salingen [Saligfräulein], die vom 'Wilden Jäger' verfolgt wird.
- Nr. 5979
Die Motive der Sturm- und Drang-Dramatiker, eine Untersuchung ihrer Herkunft und Entwicklung. Diss. Bonn, 1909.
Schmitt, S. 125.
Den 'Grundmotiven' Liebe, Ehre und Haß ordnet der Verfasser 'abgeleitete' und 'begleitende' Motive zu. Der Untersuchung liegt eine Vielzahl von Dramen zugrunde, die in einer Tabelle (S. 14f.) verzeichnet sind.
- Nr. 5985
Das Verkleidungsmotiv in den englisch-schottischen Volksballaden. Diss. Halle-Wittenberg, 1908. Halle a.d.S., 1908.
Nennung zahlreicher Balladen. Im Anhang findet sich eine Liste der behandelten Lieder, nach Art der Verkleidung geordnet (Verkleidung des Mannes als Frau, Verkleidung der Frau als Mann, sowie Verkleidung als Bettler, Geistlicher, Pilger, Harfner, Schäfer).