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98 Treffer · Seite 5 von 5- Nr. 4843
Der Mythos des Jünglingshaften in der deutschen Dichtung vom Ausgang des Naturalismus bis in unsere Zeit. Breslau, 1940.
Schmitt, S. 164.
Den Auftakt bilden ein Überblick zur Entwicklung des "Jünglings als eines Symbols des Idealischen" (S. 17-38) im europäischen Rahmen von Homer bis zur Gegenwart sowie zum 'ideologischen' Hintergrund (S. 38-56). -- Folgende Jünglings-Motive werden behandelt: 1. Claudio oder der Jüngling in herbstlicher Zeit, 2. Parzival oder der Jüngling im Glanz des Glaubens, 3. Nordlicht oder das Jünglingstum als Inkarnation eines geschichtlichen Wanderns zum Sein, 4. Maximin oder die Theophanie des Jünglings, 5. Hyperion oder der Jüngling im Krieg, 6. Helios oder der Jüngling als Priester der Sonne, 7. Der Bamberger Reiter oder der Jüngling im Aufbruch des Volkes.
- Nr. 4952
"Zwerge und Riesen: Ein Beitrag zur deutschen Mythologie und ihrer Behandlung in der Schule". Neue Jahrbücher für das klassische Altertum, Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik, 10 (1902), S. 362-394, 433-449, 473-495.
Baldensperger/Friederich, S. 97; Schmitt, S. 281.
Der Verfasser stellt in seiner einer Lehrprobe erwachsenen Arbeit "aus der überreichen Fülle des Stoffes in einer auf eine ganz unmögliche Vollständigkeit verzichtenden Auswahl das Wichtigste über die Riesen und Zwerge" zusammen und listet in einem Schema viele Einzelzüge auf: Namen, Äußeres, Wohnort, Lebensweise, Verhältnis zu den Menschen, Eigenschaften (S. 367). Als Materialgrundlage dienen ihm "neben den eigentlichen mythologischen Quellen und den Volkssagen auch die poetischen Schöpfungen alter und neuer Zeit" (S. 371). - Verzeichnis der 'Hilfsmittel und Quellen', S. 492-495.
- Nr. 4998
Der Bamberger Reiter in der neueren Dichtung. Diss. Wien, 1942 [masch.].
Schmitt, S. 30.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 123, S. 43.
- Nr. 5032
Nature in Greek poetry: Studies partly comparative. St. Andrews University Publications, 43. London, 1939.
Baldensperger/Friederich, S. 129.
- Nr. 5182
Über Naturgefühl in Deutschland im 10. und 11. Jahrhundert. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 4. Berlin, 1910. [Zugleich Diss. Tübingen, 1909/10].
Schmitt, S. 235, 335; Baldensperger/Friederich, S. 129.
Laut Quelle auch: Repr. Hildesheim 1973. - Die Verfasserin stützt ihre These vom Vorhandensein eines Naturgefühls im frühen Mittelalter mit einer Fülle von Text-Belegen.
- Nr. 5275
"Antoine de La Sale et la légende de Tannhäuser". Mémoires de la Société Néo-philologique à Helsingfors, 2 (1897), S. 101-167.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
- Nr. 5323
Das literarische Denkmal für Gutenberg. Kleine Drucke der Gutenberg-Gesellschaft, 32. Mainz, 1938.
Schmitt, S. 122.
Ein Überblick: Texte, die zum großen Teil Gutenberg als zu feiernde historische Person, nicht als literarische Inhaltseinheit führen.
- Nr. 5330
"Die Stadt in der deutschen Lyrik: Zur Behandlung eines dichterischen Längsschnittes auf der Oberstufe". Wirkendes Wort, 11 (1961), S. 103-111.
Schmitt, S. 317.
- Nr. 5353
Mittelalterliche Volkssagen als Ausdruck religiös-politischer Kämpfe. Hamburg, 1898.
Baldensperger/Friederich, S. 158.
- Nr. 5415
Die politische Dichtung in Deutschland: Ein Beitrag zu ihrer Geschichte während der ersten Hälfte unsres Jahrhunderts: Mit einer Arbeit über: Friedrich von Sallet: Sein Leben und seine Werke. Diss. München, 1895. Berlin, 1895.
Schmitt, S. 260.
Die im Untertitel angekündigte Arbeit über Friedrich von Sallet fehlt in der Dissertation.
- Nr. 5478
"Johannes Gutenberg im Drama". Bühne und Welt, 2 (1899/1900), S. 824-827.
Schmitt, S. 122; Baldensperger/Friederich, S. 106.
- Nr. 5492
"The snake in Japanese superstition". Mitteilungen des Seminars für orientalische Sprachen, 14:1 (1911), S. 267-322.
Baldensperger/Friederich, S. 164.
Religionswissenschaftliche Untersuchung, die viele literarische Quellen zitiert.
- Nr. 5509
- Nr. 5511
"Alte Bergmannsdichtungen". Niederdeutsche Welt, 14 (1939), S. 103-107.
Schmitt, S. 36.
Der Verfasser weist darauf hin, daß die Bergmannsdichtungen zumeist mündlich tradiert wurden. In neuerer Zeit geht die Bergmannsdichtung in die Industriedichtung über.
- Nr. 5512
"Über Industriedichtung im rheinisch-westfälischen Industriegebiet". Der Türmer, 29 (1926/27), S. 253-258.
Schmitt, S. 148.
Der Verfasser beschreibt eingangs kurz den Übergang von der Bergmannsdichtung zur Industriedichtung und stellt danach einige der Hauptvertreter dieser Literaturrichtung vor, die ausnahmslos 'Arbeiterdichter' waren.
- Nr. 5639
"Ein Epigramm des Kaisers Trajan und sein literarisches Nachleben". Die Antike, 17 (1941), S. 229-248.
Schmitt, S. 234.
Weinreich umreißt die Geschichte des Motivs der 'langen Nase als Zeiger der Sonnenuhr' von seinem "Erfinder" Trajan bis hin zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Darüber hinaus nennt der Verfasser zahlreiche Autoren, Bildkünstler und Werke, die sich mit 'langen Nasen' (Nasenspott) beschäftigen.
- Nr. 5805
Heidelberg und die deutsche Dichtung. Leipzig, 1916.
Schmitt, S. 127; Baldensperger/Friederich, S. 108.
Als 2. Auflage 1925 in leicht veränderter Fassung erschienen.
- Nr. 5927
Die Magie im Englischen Drama des Elisabethanischen Zeitalters. Diss. Halle a.d.S., 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 122.
Zender belegt die Bedeutung der Magie für das Drama der Elisabethaner anhand einer großen Zahl von Einzel-Motiven. Aufgrund der Textbasis der o.g. Stücke entwirft er eine kleine Typologie magischer Inhaltsbereiche. Überdies zeigt er auf, daß neben dem 'voraufklärerischen' Verständnis einer als wahr geglaubten Magie bereits im 16. Jahrhundert kritische und satirische Stellungnahmen (insbesondere gegenüber der Alchemie und Astrologie) an der Tagesordnung sind.