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59 Treffer · Seite 3 von 3- Nr. 4014
The doctor in French drama 1700-1775. Diss. New York: Columbia University, New York, 1938.
Baldensperger/Friederich, S. 176.
Die behandelten Dramen werden auf S. 117-125 aufgelistet.
- Nr. 4036
"Die Haare der Saligen: Wanderungen und Wandlungen eines dämonologischen Motivs in Literatur und Volksdichtung". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 145-156.
Überblick über die Entwicklung und Verbreitung des Motivs der dämonisch-schönen Frau, der Salige. Der Bogen spannt sich hierbei von irisch-keltischen Erzählungen des 9./10. Jahrhunderts bis zu Emil Strauß' Novelle "Der Schleier".
- Nr. 4208
Märchen und Volkssage in der deutschen Dichtung von der Aufklärung bis zum Sturm und Drang. Diss. Köln, 1937.
Schmitt, S. 360.
Zahlreiche Autoren und Werke werden genannt. - Das von Schmitt vorgegebene Schlagwort 'Volkssage' ist kein Motiv (keine literarisch gestaltete Inhaltseinheit).
- Nr. 4463
"Supernaturalism and Satanism in Chateaubriand". The Open Court, 36 (1922), S. 257-271, 357-375, 437-448.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
In seine Überlegungen bezieht Rudwin eine Vielzahl weiterer Autoren und Werke ein.
- Nr. 4513
"Das Schneekind". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. I, S. 204-221 u. 294-299.
Schmitt, S. 297.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 1362 und Mot. J 1532.1.
- Nr. 4540
Les vierges mères et les naissances miraculeuses. Paris, 1908.
Frenzel, Motive, S. 358; Baldensperger/Friederich, S. 172
Saintyves beschäftigt sich mit Frauen, die durch Kulthandlungen und Fruchtbarkeitszauber (Wasser, Pflanzen, Steine, Tiere, Tote, Gestirne, Elemente) schwanger werden. Er behandelt Mythen, Sagen und Legenden aus aller Welt. Es geht dabei eher um Volksglaube, Religion und Mythologie als um Literatur.
- Nr. 4619
Kampf und Krieg im deutschen Drama von Gottsched bis Kleist: Zur Form- und Sachgeschichte der dramatischen Dichtung. Zürich, 1919.
Schmitt, S. 167.
Einleitung und Kapitel 1-3 gedruckt als: Diss. München, 1917, Leipzig, 1917, unter dem Titel 'Technik und Auffassung des Kampfes im deutschen Drama von Gottsched bis Kleist'.
- Nr. 4679
Die Darstellung von Christi Höllenfahrt in den deutschen und den ihnen verwandten Spielen des Mittelalters. Diss. Marburg, 1915.
Schmitt, S. 142; Baldensperger/Friederich, S. 90.
Im Anhang (S. 103-139) Abdruck von bisher nicht veröffentlichten Höllenfahrtsszenen aus dem Künzelsauer Fronleichnamsspiel, den Luzerner Osterspielen von 1545, 1597 und 1616 und dem Villinger Passionsspiel.
- Nr. 4912
"The supernatural in nineteenth century fiction". Edinburgh Review, 197 (1903), S. 395-418.
Baldensperger/Friederich, S. 110, 121.
Namensnennung des Verfassers nach Baldensperger/Friederich, S. 110. Im 'Edinburgh Review' wird der Name nicht genannt.
- Nr. 5100
Das Wunderbare als Problem und Gegenstand der deutschen Poetik des 17. und 18. Jahrhunderts. Frankfurt a.M., 1975.
Schmitt, S. 378.
- Nr. 5274
"A Zenemüvész - Der Musiker: Charakterologische Studie zur neueren deutschen Literatur". In: Jahrbuch des deutschen Instituts der königl. Ung. Péter Pázmány Universität. Abt. I: Literaturwissenschaft, 1. Budapest, 1936. S. 157-228.
Schmitt, S. 228.
Ungarischer Beitrag mit deutscher Zusammenfassung (S. 227f.).
- Nr. 5435
"Der weinende Hirsch: 'As you like it', II, 1, 21-26, und der historische Kontext". In: Toposforschung: Eine Dokumentation. Hg.v. Peter Jehn. Respublica Literaria, 10. Frankfurt a.M., 1972. S. 234-258.
Bibliographie zur Toposforschung (chronologisch geordnet) im Gesamtband, S. 320-348.
- Nr. 5445
"Die Musik in der deutschen Ballade". Deutsches Volkstum, 1930:1 (1930), S. 366-369.
Schmitt, S. 226.
Der Verfasser nennt in sechs Motivbereichen ("Tanzende und musizierende Geister", "Musikanten, die Geistern aufzuspielen haben", "magische Kraft der Musik", "Tanzzwang", "musikalische Instrumente" und "Glocke") eine Fülle von Autoren und Werken.
- Nr. 5498
"Das Wunder in der Dichtkunst". Der Türmer, Jg. 11, Bd. 2 (1909), S. 664-669.
Baldensperger/Friederich, S. 122.
Eigentlicher Inhalt ist die Abgrenzung zwischen Wundern in der Wirklichkeit und Wundern in der Dichtkunst.
- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.
- Nr. 5627
- Nr. 5766
The 'Merveilleux' in the epic. Paris, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 122.
Bibl. Nachweis: Zeitschrift für romanische Philologie, Supplementheft 45: Bibliographie 1925 (1930), S. 126, Nr. 2906.
- Nr. 5952
Le 'Wunderer': Fac-similé de l'édition de 1503: Avec introduction, notes et bibliographie. Bibliothèque de Philologie Germanique, 14. Paris, 1949.
Bei Frau Saelde (Personifikation des Heils, der Gnade) handelt es sich vermutlich um eine Umdeutung der alten Tiroler Volkssagenfigur von der Salingen [Saligfräulein], die vom 'Wilden Jäger' verfolgt wird.
- Nr. 5954
"The reversal of Stalinist literary motifs: The image of the wounded bird in recent Russian literature". MLR: The Modern Language Review, 83 (1988), S. 106-120.
Ziolkowski stellt zusammenfassend fest: "Within the sphere of twentieth-century Russian culture, [bird imagery, avian metaphors and comparisons] offer particularly rich possibilities for creative and emotive criticism of society. The remarkable number of wounded birds who have appeared in recent Russian fictional works and memoirs suggests that this is a major motif in the arsenal of what has been called 'the literature of moral opposition' and doubtless one which has not yet been exhausted" (S. 119f.).