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62 Treffer · Seite 3 von 4- Nr. 4420
"Porträt und Urbild: Ein epigrammatisches Motiv von der Antike bis zur Klassik". Archiv für das Studium der neueren Sprachen, Jg. 91, Bd. 169 (N.F. 69) (1936), S. 165-175.
Schmitt, S. 304.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen". -- Der Artikel hat Überblickscharakter.
- Nr. 4442
Bibliographie des Selbstmords: Mit textlichen Einführungen zu jedem Kapitel von H. Rost. Augsburg, 1927.
Schmitt, S. 303.
Der Selbstmord wird in 60 thematisch gegliederten Kapiteln abgehandelt; von besonderem Interesse ist das Kapitel 54 (S. 309-314): "Der Selbstmord in der Literatur, in Romanen, Novelle, Oden, Opern, in Tragödie und Komödie".
- Nr. 4504
"Die naschhafte Köchin". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. I, S. 192-203 u. 291-294.
Schmitt, S. 175.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 1741 und Mot. K 2137.
- Nr. 4569
"Zur literarischen Herkunft des Romans 'Lucile' von Rétif de la Bretonne". In: Aufsätze zur Themen- und Motivgeschichte: Festschrift für Hellmuth Petriconi zum siebzigsten Geburtstag am 1. April 1965 von seinen Hamburger Schülern. Hamburger romanistische Studien, Reihe A, 48. Hamburg, 1965. S. 97-110.
Frenzel, Motive, S. 451
Sasse greift auf das Motiv auch in anderen Rétif-Romanen zurück.
- Nr. 4570
Die Entdeckung der 'courtisane vertueuse' in der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts: Rétif de la Bretonne und seine Vorgänger. Hamburger Romanistische Dissertationen, 4. Hamburg, 1967.
Frenzel, Motive, S. 451.
- Nr. 4591
"Der Weg vom bürgerlichen Trauerspiel zum bürgerlichen Schauspiel". In: W. Schaer. Die Gesellschaft im deutschen bürgerlichen Drama des 18. Jahrhunderts: Grundlagen und Bedrohung im Spiegel der dramatischen Literatur. Diss. Bonn, 1963. S. 7-12.
Schmitt, S. 303.
Der Beitrag besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 4705
"Die Dirne und die Stadt". In: W. Schmähling. Die Darstellung der menschlichen Problematik in der deutschen Lyrik von 1890 - 1914. Diss. München, 1961. Weinheim, o.J. S. 67-94.
Frenzel, Motive, S. 451; Schmitt, S. 62.
Genaue Angaben zu den behandelten Autoren und Werken im Quellenverzeichnis, S. 168-176. Eines von sieben unverbundenen Kapiteln zu ausgewählten Motiven und Metaphern des "Nächtigen" im frühen Expressionismus.
- Nr. 4929
Der Tod im deutschen Drama des 17. und 18. Jahrhunderts <von Gryphius bis zum Sturm und Drang>: Ein Beitrag zur Literaturgeschichte. Diss. Bern, 1906.
Schmitt, S. 336; Baldensperger/Friederich, S. 94.
"Die vollständige Arbeit, von der nur ein Teil als Dissertation vorgelegt wird, erscheint als Heft 9 der 'Untersuchungen zur neueren Sprach- und Literaturgeschichte' (Bern [1906] [...])" (Rückseite Titelblatt).
- Nr. 5316
Das Selbstmordmotiv im deutschen Drama des 19. Jahrhunderts. Diss. Wien, 1925 [masch.].
Schmitt, S. 303.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 131, S. 317.
- Nr. 5514
- Nr. 5572
- Nr. 5590
Shakespeare and the Renaissance concept of honour. Princeton, New Jersey, 1960.
Frenzel, Motive, S. 184f., 238.
- Nr. 5642
The value of the individual: Self and circumstance in autobiography. Chicago, Illinois, 1978.
Seigneuret, S. 142.
Weitere Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 5708
'Melitto-Logia': The mythology of the bee in eighteenth-century German literature. Diss. Chicago: University of Illinois, 1952. Bes. Kap. IV und V.
Schmitt, S. 40.
In den Kapiteln 1-3 beschäftigt sich der Verfasser mit dem Motiv 'Biene' in wissenschaftlicher, theologischer und politikwissenschaftlicher Literatur des 18. Jahrhunderts.
- Nr. 5730
"Griseldis in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts: Ein Beitrag zur Behandlung eines mittelalterlichen Stoffes in der neuesten Zeit". Euphorion, 13 (1906), S. 1-47, 535-556, 14 (1997), S. 101-134.
Baldensperger/Friederich, S. 405; Schmitt, S. 120.
Der erste Teil der Untersuchung (Vorwort - Einleitendes über Eigenart, Ursprung und Geschichte des Stoffes - Die Prosabearbeitungen: Volksbücher und Volksmärchen) erschien bereits als: Diss. Tübingen, 1905 (Leipzig, 1905). - Der Verfasser untersucht das Fortleben des mittelalterlichen Griseldis-Stoffes vor allem unter dem Gesichtspunkt der sich ändernden 'gesellschaftlichen und sittlichen Stellung' der Frau.
- Nr. 5756
Know thyself in Greek and Latin literature. Diss. Chicago: The University of Chicago, Illinois, 1917.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 5829
"The role of Milton's Christ". The Sewanee Revue, 51 (1943), S. 467-475.
Baldensperger/Friederich, S. 90.
- Nr. 5863
- Nr. 5887
Suicide and despair in the Jacobean Drama. Brighton, 1986.
Diese kulturgeschichtliche Untersuchung widmet sich vor allem der Verwendung des Selbstmord-Motivs im Drama: "All the tragic playwrights of this period show some awareness of the artistic usefulness of suicide and so, by covering a large number of plays, I have tried to give a full sense of how certain powerful moments in some of the greatest plays of the period have been developed out of a commonly-held set of conventions and assumptions. [...] I have been more interested in dicussing the way writers manipulated some of the contradictions of their culture for intentionally calculated dramatic effects" (Preface, S. XI).
- Nr. 5910
"Die Eisenbahn als Bedeutungsträger in der russischen Literatur". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 46, N.F. 15 (1965), S. 293-306.
"Der russische Dichter verwendet das Motiv der Eisenbahn in vielfältiger Weise, indem er das Objekt und alle mit ihm in Verbindung stehenden Erlebnisse und inhärenten Gefühlswerte analysiert und zu selbständigen 'Pathosträgern' macht. Die Eisenbahn kündigt Katastrophen an; sie wird im Augenblick der Höchstspannung der dramatischen Erzählung eingeführt; sie kann als Zäsur wirken und ein retardierendes Moment bilden. Sie wird zum Symbol der Läuterung oder zum Träger der Bestrafung, Selbstmord durch die Eisenbahn, indem sich der Held unter ihre Räder wirft, kommt ebenso häufig vor wie die Läuterungsfahrt nach Sibirien. Mitunter bildet die Eisenbahn auch den Rahmen der Erzählung, indem die Handlung im Abteil vor sich geht. Aber auch formbildend wirkt die Eisenbahn, sie drückt der Erzählung ihren Rhythmus auf" (S. 294f.).