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48 Treffer · Seite 3 von 3- Nr. 4887
Gesellschaftskritische Tendenzen in deutschen Tierfabeln des 13. bis 15. Jahrhunderts. Europäische Hochschulschriften, 3: Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, 24. Bern, 1973. [Zugleich Diss. Neuchâtel, 1973. Bern, 1973].
Schmitt, S. 313, 335.
Diese überblicksartige Untersuchung wird geleitet von der Frage, "inwiefern die Fabel im Mittelalter soziale Notstände aufdeckt und sie in moralisch-belehrender, polemischer oder satirischer Absicht den Zeitgenossen deutlich macht" (Vorwort, S. 9). Im Anhang (S. 179-188) finden sich tabellarische Übersichten über die untersuchten Texte.
- Nr. 5197
"Historische Dichtungen". In: O. Stolz. Geschichte des Landes Tirol. Innsbruck, 1955. Bd. I, S. 124-126.
Schmitt, S. 336.
- Nr. 5360
"Der Miles Gloriosus bei Shakespeare". Jahrbuch der Deutschen Shakespeare Gesellschaft, 13 (1878), S. 1-12.
Baldensperger/Friederich, S. 125.
Einleitend eine historische Einordnung in den europäischen Kontext.
- Nr. 5497
Der Mythos von Pandora: Die Rezeption eines griechischen Sinnbildes in der deutschen Literatur. Hamburger philologische Studien, 17. Hamburg, 1972. [Zugleich Diss. Hamburg, 1969].
Schmitt, S. 251.
Eingangs gibt der Verfasser einen Überblick über die Entwicklung des 'Mythos von Pandora' von der Antike bis zur Renaissance. Neben den genannten Autoren und Werken behandelt der Verfasser zahlreiche weitere (Verzeichnis S. 191-201).In einem Exkurs behandelt der Verfasser den Mythos der Pandora in der Bildenden Kunst (S.174-190, mit zahlreichen Abbildungen im Anhang).
- Nr. 5764
The German legends of the hairy anchorite <With two old French texts of 'La vie de Saint Jehan Paulus' edited by Louis Allen>. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
In seiner Einleitung geht Williams auf orientalische Vorformen der Legende vom behaarten Anachoreten und Übereinstimmungen zwischen diesen und den späteren europäischen Versionen ein (vgl. hierzu Williams: Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 10:2 u. 11:4). Die Untersuchung wird ergänzt durch die - z.T. erstmalige - Edition der oben genannten Texte (mit Ausnahme des Luther-Pamphlets). Angefügt sind zwei von Louis Allen herausgegebene altfranzösische Vers- bzw. Prosafassungen des "Vie de Saint Jehan Paulus", als Vorgriff auf dessen Publikation zur romanischen Entwicklung der Legende vom 'penitent hairy anchorite'.
- Nr. 5765
Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite: The theme of the hairy solitary in its early forms with reference to 'Die Lügend von Sanct Johanne Chrystostomo' <Reprinted by Luther, 1537> and to other Europaean variants. Part I: Pre-Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 10:2. Urbana, Illinois, 1925. S. 1-56. Part. II: Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 11:4. Urbana, Illinois, 1926. S. 57-139.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
Williams behandelt schwerpunktmäßig die frühen literarischen Belege zu der Legende vom behaarten Anachoreten: "In this investigation the attempt has been made to show that the German (and other) late medieval legends of the anchorite who becames hairy like a beast during a period of solitary penance after succumbing to temptation by a woman, have affinities with old Oriental traditions, both pagan and Christian" (S. 116). Das vorgestellte Material wird erschlossen durch Indices zu Werken, Namen und Orten sowie zu den behandelten Gegenständen (S. 130-138). Zu den - vornehmlich deutschsprachigen - Texten des späten Mittelalters vgl. Williams Untersuchung: The German legends of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.
- Nr. 5836
Motive und Stoffe des neueren niederdeutschen Dramas zwischen 1900-1933. Diss. Rostock, 1935 [Teildruck]. Saalfeld, Ostpreußen, 1935.
Schmitt, S. 125.
Der Verfasser ordnet den oben genannten literarischen Inhaltseinheiten eine Vielzahl von Einzelmotiven (wie z.B.: 'Frau zwischen zwei Männern', 'Nächstenliebe', 'Schwiegermutter, böse', 'Totentanz', 'Gut und Böse') unter. Zu Beginn liefert er ein Register der von ihm behandelten Dramen (S. III-V). Es wird auf die besondere Bedeutung von Ch.F. Hebbel für die niederdeutschen Autoren hingewiesen.
- Nr. 5910
"Die Eisenbahn als Bedeutungsträger in der russischen Literatur". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 46, N.F. 15 (1965), S. 293-306.
"Der russische Dichter verwendet das Motiv der Eisenbahn in vielfältiger Weise, indem er das Objekt und alle mit ihm in Verbindung stehenden Erlebnisse und inhärenten Gefühlswerte analysiert und zu selbständigen 'Pathosträgern' macht. Die Eisenbahn kündigt Katastrophen an; sie wird im Augenblick der Höchstspannung der dramatischen Erzählung eingeführt; sie kann als Zäsur wirken und ein retardierendes Moment bilden. Sie wird zum Symbol der Läuterung oder zum Träger der Bestrafung, Selbstmord durch die Eisenbahn, indem sich der Held unter ihre Räder wirft, kommt ebenso häufig vor wie die Läuterungsfahrt nach Sibirien. Mitunter bildet die Eisenbahn auch den Rahmen der Erzählung, indem die Handlung im Abteil vor sich geht. Aber auch formbildend wirkt die Eisenbahn, sie drückt der Erzählung ihren Rhythmus auf" (S. 294f.).