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62 Treffer · Seite 3 von 4- Nr. 3546
Studien zur neuhochdeutschen Legendendichtung: Ein Beitrag zur geschichte des deutschen Geisteslebens. Probefahrten, 9. Leipzig, 1906.
Schmitt, S. 128.
"Heiligentabelle" mit Bearbeitern des Legendenstoffes in Deutschland, S. 131-139. Überblicksartige Darstellung mit einer Vielzahl von Autoren und Werksnennungen, vornehmlich deutscher Literatur.
- Nr. 3548
"Legende". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. II (1926/28), S. 176-200.
Schmitt, S. 128.
Die Legende wird definieret und ihre Entwicklung chronologisch überblickshaft dargestellt. In diesem Zusammenhang wird vom Verfasser die histroisch und ideengeschichtlich bedingte unterschiedliche Behandlung von legendarischen Stoffen und Motiven angesprochen.
- Nr. 3557
Ethical teachings in the Latin hymns of medieval England with special reference to the seven deadly sins and the seven principal virtues. Studies in History, Economics and Public Law, 321. New York, 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 178.
- Nr. 3714
- Nr. 3738
"Die Darstellung der heiligen Familie in der deutschen Dichtung des Mittelalters". Deutsche Blätter in Polen, 7 (1930), S. 501-523.
Schmitt, S. 83.
Anhand der gennanten Texte werden folgende Themen behandelt: I. Die soziale Stellung der heiligen Familie, II. Das Verhältnis der Familienmitglieder untereinander, III. Das Verhältnis der Familie zur Umgebung.
- Nr. 4241
Die katholische Legendendichtung der Gegenwart. Diss. Wien, 1937 [masch.].
Schmitt, S. 129.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis über die seit dem Jahre 1872 an der philosophischen Fakultät der Universität in Wien eingereichten und approbierten Dissertationen, Bd. 4: Nachtrag: Verzeichnis der 1934 bis 1937 an der philosophischen Fakultät der Universität in Wien und der 1872 bis 1937 an der philosophischen Fakultät der Universität in Innsbruck eingereichten und approbierten Dissertationen, Nr. 730; sowie: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 1: 1937-1944, S. 174.
- Nr. 4270
Studien zur christlichen Prosalegende der Gegenwart. Diss. Wien, 1964 [masch.].
Schmitt, S. 129.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 5: 1964-1965, Nr. 385.
- Nr. 4419
"Legende". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 13-31.
Schmitt, S. 129.
Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf der Definition der Legende und der überblicksartigen Darstellung ihrer Entwicklung.
- Nr. 4422
Legende. Sammlung Metzler, 9: Abteilung E, Poetik. Stuttgart, 1961.
Schmitt, S. 129.
Die einzelnen Heiligen-Stoffe sind in Abschnitt III: 'Geschichte der Legende' angesprochen, erschließbar über ein 'Titel- und Namensregister': S. 83-87.
- Nr. 4541
Les saints successeurs des dieux. Essais de mythologie chrétienne. Paris, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 144.
Diese ausführliche Untersuchung, die sich mit dem Phänomen der Heiligen befaßt und viele geschichtliche und schriftliche Quellen berücksichtigt, ist in drei Abschnitte unterteilt: 1. L'origine du culte des saints; 2. Les sources des légendes hagiographiques; 3. Mythologie des noms propres. - Ein Hauptmerkmal dieses Phänomens sei es, so der Verfasser, daß die Heiligen als Nachfolger der Götter und Halbgötter 'installiert' wurden. Er berücksichtigt über die angegebenen Gattungen hinaus eine Fülle von mündlichen und schriftlichen Überlieferungen und Bräuchen.
- Nr. 4696
Die deutsche Heiligenlegende von Martin von Cochem bis Alban Stolz. Freiburg i.Br., 1932. [Zugleich Diss. Freiburg i.Br., 1932].
Schmitt, S. 128.
Laut Quelle als Auzug unter dem Titel 'Martin von Cochem und die deutsche Heiligenlegende' in: Oberrheinisches Pastoralblatt, 34 (1932), S. 82-86, 115-121, 145-150, 176-180, 213-216, 250f. - Die Inhaltseinheit 'Heiliger' ist enthalten, wird jedoch nicht durch ein Register erschlossen. Das Verzeichnis der Legenden und Legendensammlungen ist chronologisch geordnet, S.71-73.
- Nr. 4735
Studien zum Begriff des Tyrannen und zum Problem des Tyrannenmordes im Spätmittelalter, insbesondere in Frankreich. Diss. Würzburg, 1938.
Frenzel, Motive, S. 713.
Bibliographischer Hinweis: Gleichzeitig 1938 in Berlin erschienen als Band 198 der Reihe 'Neue deutsche Forschungen' u.d.T.: Der Tyrannenmord im Spätmittelalter: Studien zum Begriff des Tyrannen und zum Problem des Tyrannenmordes im Spätmittelalter, insbesondere in Frankreich. - Es handelt sich um eine primär rechts- und kirchengeschichtliche Arbeit, die literarische Inhaltseinheiten nur am Rande berührt. Die von der Quelle vergebenen Schlagwörter spielen insofern eine Rolle vornehmlich im Zusammenhang mit dem historischen Prozeß gegen den Anstifter zum Königsmord, Johann ohne Furcht, Herzog von Burgund, und die Verteidigungsrede des Jean Petit. Schoenstedt geht unter dem Aspekt dieses Prozesses auf einzelne theoretische Schriften zum Tyrannenmord, etwa von Thomas von Aquin und Bartolus von Sassoferrato, zum Gottesgnadentum und zum französischen Herrscherbegriff ein.
- Nr. 4779
"Die Platane am Ilissos". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 35, N.F. 4 (1954), S. 81-107.
Schmitt, S. 258.
"Der ganze Motivkreis [...] dürfte der häufigste und beliebteste Topos sein, der sich durch die Jahrhunderte und Jahrtausende in ununterbrochenem Strom bis in die Gegenwart verfolgen läßt. [...] Die 'Platane am Ilissos' ist an sich nur ein Einzelzeugnis unter vielen und keineswegs eines der markantesten, aber es hat nun doch dank dem, das es eben 'd a s Platonische' ist, besondere Berühmtheit erlangt, und so ist es seinerseits wieder zu einem eigenen 'Topos' geworden" (S. 101).
- Nr. 5060
"Zwei Bücher vom vergotteten Menschen". Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen, Jg. 83, Bd. 154 (N.F. 54) (1928), S. 67-73.
Baldensperger/Friederich, S. 105.
Bibliographische Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen".
- Nr. 5180
The holy and the daemonic from Sir Thomas Browne to William Blake. Princeton, New Jersey, 1982.
Seigneuret, S. 307.
- Nr. 5254
"Die Legende: Ein Versuch zu ihrer Bestimmung". Studium Generale, 11 (1958), S. 691-699.
Schmitt, S. 129.
Der Verfasser bietet eine überblicksartige Darstellung zu historischer Erscheinung und Funktion der Legende. Die Inhaltseinheit "Heiliger" hat dabei eine eher nebengeordnete Bedeutung.
- Nr. 5272
Studien zum Bild des Orients in vorhöfischen deutschen Epen. Palaestra, 243. Göttingen, 1966.
Schmitt, S. 248.
Neben den oben genannten Werken und Autoren werden vom Verfasser weitere in die Untersuchung einbezogen.
- Nr. 5460
"Les saints dans la littérature". Akten des Fünften Internationalen Kongresses Katholischer Gelehrter, 5 (1900), S. 291.
Baldensperger/Friederich, S. 144
Dreiviertelseitige Kurzfassung einer dem Kongress eingereichten Arbeit, deren Erscheinen in den 'Analecta Bollandiana' angekündigt wurde.
- Nr. 5623
"Roman und Legende im deutschen Hochmittelalter". In: Worte und Werte: Bruno Markwardt zum 60. Geburtstag. Hg.v. Gustav Erdmann und Alfons Eichstaedt. Berlin, 1961. S. 428-443.
Schmitt, S. 129.
Der Verfasser behandelt die Struktur- und Motivzusammenhänge zwischen Roman und Legende. Zahlreiche einschlägige Motivnennungen werden hinsichtlich ihrer Funktion und Bedeutung in der jeweiligen Gattung untersucht.
- Nr. 5759
Pikaro heute: Metamorphosen des Schelms bei Thomas Mann, Döblin, Brecht, Grass. Lebendiges Wissen. Stuttgart, 1967.
Frenzel, Motive, S. 642; Schmitt, S. 292.