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70 Treffer · Seite 3 von 4- Nr. 3467
- Nr. 3500
Faustlibretti: Geschichte des Fauststoffs auf der europäischen Musikbühne nebst einer lexikalischen Bibliographie der Faustvertonungen. Frankfurt a.M., 1990.
Frenzel, Stoffe, S. 226.
Im Anhang dieser umfangreichen Studie finden sich ein bibliographisches Verzeichnis zu Kompositionen zum Fauststoff (S. 685-812), zu Fauststoffparallelen (S. 813-820) sowie ein Autoren-Index (S. 821-828), der die (Libretto-) Autoren den verschiedenen Komponisten zuordnet.
- Nr. 3760
Dämon - Schwärmer - Biedermann: Don Juan in der deutschen Literatur bis 1918. Philologische Studien und Quellen, 126. Berlin, 1993. [Auch Habil.schr. Graz, 1992].
"Die Studie verfolgt das Ziel, die Geschichte eines genuin spanischen literarischen Stoffes im deutschen Sprachraum vom 17. Jahrhundert bis 1918 zu dokumentieren, darzustellen und zu analysieren. Forschungspraktisch bedeutete dies: (1) Erstellung einer auf Vollständigkeit hin angelegten Bibliographie deutschsprachiger Don-Juan-Fassungen, die literarische Texte im engen Sinn, Puppenspiel-, Hauptaktions- und Ballettszenarien, aber auch rezeptionsgeschichtlich maßgebliche Übersetzungen aus dem Spanischen, Italienischen, Französischen und Englischen enthalten sollte; (2) Darstellung bzw. Analyse aller Fassungen nach Art und Ausmaß ihres intertextuellen Bezugs zum spanischen Ur-Stoff Tirso de Molinas und zu seinen im deutschsprachigen Raum gängigen Stoffsubstraten [...]; (3) Einbindung der literaturwissenschaftlichen Ergebnisse in einen übergreifenden kulturhistorischen Kontext, wobei auf Leitgedanken der Zivilisationstheorie von Norbert Elias zurückgegriffen wurde" (S. 8). - Im Anhang (S. 270-373) findet sich ein "Kompendium" der deutschsprachigen Don-Juan-Literatur.
- Nr. 3786
"Helena und Faust: Der Hellenismus und die Nachwelt". Humanistisches Gymnasium, 35 (1924), S. 4-10.
Baldensperger/Friederich, S. 108.
- Nr. 3790
"Die Faustsage und deren Behandlung". Die Kultur, 7:3 (1906), S. 341-352.
Schmitt, S. 84.
Neben den Werken o.g. Autoren werden auch volkstümliche Faust-Bearbeitungen und Puppenspiele kurz erwähnt.
- Nr. 3798
Vom Doctor Faustus zu Goethes Faust. Leipzig, 1932.
Schmitt, S. 85.
Dieses Werk versucht, "die Entwicklung, die der Faust-Stoff vom geschichtlichen Faust an bis zu Goethe genommen hat, in erster Linie durch Abbildungen anschaulich zu machen" (aus dem Vorwort). So findet sich nach einer 23seitigen Einleitung, in der die literarische Entwicklung des Fauststoffes dargestellt wird, ein umfangreicher Bild-Teil mit Erläuterungen.
- Nr. 3799
Der 'Weg' als strukturbildendes Element im Drama. Deutsche Studien, 11. Meisenheim, 1972.
Schmitt, S. 367.
- Nr. 3971
- Nr. 4033
"Die Faustdichtungen der Sturm- und Drangzeit". Die Grenzboten, 51:2 (1892), S. 157-170.
Schmitt, S. 84.
- Nr. 4170
"Die Fortsetzungen von Goethes Faust: Professor Carl Frederic Schreiber zum 69. Geburtstag". Börsenblatt des deutschen Buchhandels, 11:26 (1955), S. 214-216.
Schmitt, S. 86.
Diese Bibliographie ist der Versuch, die Lücken hinsichtlich der Fortsetzungswerke in der Engelschen Bibliotheca Faustina (1885) und der zweiten Auflage des Kataloges der Sammlung Kippenberg zu schließen.
- Nr. 4408
"The historical Doctor Faust and the folk-book". In: W. Rose. Men, myths, and movements in German literatur: A volume of historical and critical papers. London, 1931. S. 39-83.
Schmitt, S. 85.
Überblickscharakter. Jeweils eigene Kapitel sind der Faustgestalt in England und dem Faustdrama in Deutschland gewidmet.
- Nr. 4472
Das Faust-Mephisto-Motiv in deutscher Dichtung. Diss. Bonn, 1933.
Schmitt, S. 85.
Überblickscharakter.
- Nr. 4588
Faust: Vom Ursprung bis zur Verklärung durch Goethe. Berlin, 1912.
Schmitt, S. 84.
Der Autor führt eine Fülle von Daten und Werken an, um die Entwicklung des Faustbildes darzustellen.
- Nr. 4617
'Faust' in der Tradition der Moderne: Studien zur Variation eines Themas bei Paul Valéry, Michel de Ghelderode, Michel Butor und Edoardo Sanguineti mit einem Prolog zur Thematologie. Bonner romanistische Arbeiten, 74. Frankfurt a.M., 2001. [Zugleich Diss. Bonn, 1999].
In einem theoretisch orientierten 'Prolog zur Thematologie' (S. 15-45) werden die Begriffe Stoff, Thema und Motiv historisch und systematisch diskutiert. Das Einführungskapitel wird mit einem Überblick zur Faust-Stoff- und Themengeschichte und einer Vorstellung des zugehörigen spezifischen Motivinventars abgeschlossen (S. 47-56). Knappe entstehungsgeschichtliche Hinweise zu den behandelten Texten finden sich auf S. 57f. - Nach dem umfangreichen und gut sortierten Literaturverzeichnis (S. 169-203) wird der Band mit einer ausführlichen Faust-Chronologie, die die Verarbeitung des Stoffes in einzelnen Werken der Literatur, Kunst, Musik und des Films vom 16. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts auflistet und dokumentiert, beschlossen (S. 205-234).
- Nr. 4996
Faust in literature. London, 1975.
Frenzel, Stoffe, S. 226.
Schwerpunktmäßig werden in dieser überblicksartigen Arbeit die o.g. Autoren und Werke behandelt.
- Nr. 5018
De Theophili cum Diabolo foedere. Berlin, 1844.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser berücksichtigt in seiner überblicksartigen Arbeit weitere Autoren und Werke.
- Nr. 5181
"Die dichterischen Gestaltungen der Faustsage". Stimmen der Zeit, 116 (1929), S. 435-448.
Schmitt, S. 85.
Grundlage dieser Darstellung ist ein Werk des Herausgebers H.W. Geisslers mit dem Titel "Gestaltungen des Faust" (München), das der Autor lobend an den Anfang stellt.
- Nr. 5324
Doktor Johann Faust: Geschichte der Faustgestalt vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Meisenheim, 1948.
Schmitt, S. 85.
Das Werk behandelt eine Fülle internationaler, vor allem aber deutscher Faust-bearbeitungen.
- Nr. 5398
"Faustsage und Faustdichtung vor Goethe". In: E. Traumann. Goethes Faust I. München, 1913. S. 1-31.
Schmitt, S. 84.
- Nr. 5425
"L''Orestie' d'Eschyle et le 'Faust' de Goethe: <à la lumière des théories de Bachofen sur la gynécocratie>". Revue Germanique, 27 (1936), S. 241-250.
Baldensperger/Friederich, S. 132.
Johann Jakob Bachofens Arbeiten "Mutterrecht" (1861) und "Überlebensmacht" (1859) bilden den theoretischen Hintergrund.