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60 Treffer · Seite 3 von 3- Nr. 4496
"Die gestörte Mahrtenehe: Peter von Staufenberg". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. I, S. 27-61 u. 243-253.
Frenzel, Motive, S. 788; Schmitt, S. 318.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Motif-Index"-Notationen aus: Mot. C 31 und C 932.
- Nr. 4500
"Der entrückte Mönch". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. I, S. 124-145 u. 274-280.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Motif-Index"-Notationen aus: Mot. B 172.2, D 2011 u. 2011.1 und F 377 u. 377.1.2.
- Nr. 4575
Untersuchungen zur Darstellung des Todes in der griechisch-römischen Geschichtsschreibung. Diss. Frankfurt a.M., 1930.
Baldensperger/Friederich, S. 94.
Überblickscharakter.
- Nr. 4617
'Faust' in der Tradition der Moderne: Studien zur Variation eines Themas bei Paul Valéry, Michel de Ghelderode, Michel Butor und Edoardo Sanguineti mit einem Prolog zur Thematologie. Bonner romanistische Arbeiten, 74. Frankfurt a.M., 2001. [Zugleich Diss. Bonn, 1999].
In einem theoretisch orientierten 'Prolog zur Thematologie' (S. 15-45) werden die Begriffe Stoff, Thema und Motiv historisch und systematisch diskutiert. Das Einführungskapitel wird mit einem Überblick zur Faust-Stoff- und Themengeschichte und einer Vorstellung des zugehörigen spezifischen Motivinventars abgeschlossen (S. 47-56). Knappe entstehungsgeschichtliche Hinweise zu den behandelten Texten finden sich auf S. 57f. - Nach dem umfangreichen und gut sortierten Literaturverzeichnis (S. 169-203) wird der Band mit einer ausführlichen Faust-Chronologie, die die Verarbeitung des Stoffes in einzelnen Werken der Literatur, Kunst, Musik und des Films vom 16. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts auflistet und dokumentiert, beschlossen (S. 205-234).
- Nr. 4714
"Heldendichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. I (1958), S. 631-646.
Schmitt, S. 134.
Überblick zur Heldendichtung des deutschen Mittelalters.
- Nr. 4716
- Nr. 4811
Der Nibelungenstoff auf dem deutschen Theater. Diss. Köln, 1972.
Frenzel, Stoffe, S. 585f.; Schmitt, S. 241, 286.
Die Untersuchung umfaßt den Zeitraum von Hans Sachs bis zu Reinhold Schneider und stellt eine chronologisch aufgebaute Nennung und Datierung von Dramen aus dem Nibelungen-Kreis (also nicht nur von Nibelungendramen, sondern auch Attila-, Kudrun-, Merowinger- und Dietrichdramen [im Anhang: Rüdigerdramen]) dar. Im Mittelpunkt aber stehen Nibelungendramen (von Friedrich Baron de la Motte Fouqué [1810] bis zu Reinhold Schneider [1951]) bzw. Nibelungenopern und -operetten. -- Die eigentlichen Nibelungendramen sind jeweils mit kurzer Inhaltsangabe und sonstigen Erläuterungen versehen (präzise Aufschlüsselung im Inhaltsverzeichnis, S. I-III, bzw. Literaturverzeichnis, S. 223-225).
- Nr. 4862
Götter und Helden: Über religiöse Elemente in der germanischen Heldendichtung. Tübinger germanistische Arbeiten, 25. Stuttgart, 1937.
Schmitt, S. 116.
Schäfer stellt für das germanische Heldenlied fest, daß hier nur der "eherne Ablauf des Geschehens, das Schicksal, [waltet]. Irgendwie religiös, nämlich verehrend, bittend, beschwörend, irgendwie eben persönlich, hat man sich vor 900 nicht daran gewandt. Erst von dieser Zeit ab, als [...] eine allgemeine religiöse Interessiertheit beginnt, sucht man das Schicksal religös zu fassen" (S. 15). Hierbei wird der germanische Götterglaube um christliche Elemente erweitert. - Die Verzeichnung der Stoffe folgt den Vorgaben der Schäferschen Arbeit.
- Nr. 4912
"The supernatural in nineteenth century fiction". Edinburgh Review, 197 (1903), S. 395-418.
Baldensperger/Friederich, S. 110, 121.
Namensnennung des Verfassers nach Baldensperger/Friederich, S. 110. Im 'Edinburgh Review' wird der Name nicht genannt.
- Nr. 4997
Bernhard von Weimar in der neueren deutschen Dichtung. Diss. Wien, 1940 [masch.].
Schmitt, S. 38.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 1: 1937-1944, S. 97, Nr. 2068.
- Nr. 5109
"Theoderich der Große <Dietrich von Bern> und die Kunst". In: W. Stammler. Wort und Bild: Studien zu den Wechselbeziehungen zwischen Schrifttum und Bildkunst im Mittelalter. Berlin, 1962. S. 45-70.
Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Darstellung Dietrichs von Bern in der Bildenden Kunst.
- Nr. 5229
Russisches in der Thidreksage. Sprache und Dichtung, 46. Bern, 1931.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
- Nr. 5263
The tale of Cupid and Psyche <Aarne-Thompson 425 & 428>. Diss. Lund, 1955.
Überblickscharakter. Außer den genannten werden noch weitere Werke kurz erwähnt.
- Nr. 5494
"Bernabó Visconti nella novella e nella cronaca contemporanea". Archivio storico Lombardo, 28 [= 3. Serie, 15] (1901), S. 261-285.
Baldensperger/Friederich, S. 156
- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.
- Nr. 5680
Dietrich von Bern und seine Kämpfe mit dämonischen Wesen. Diss. Wien, 1954.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 3: 1950-1957, S. 65.
- Nr. 5766
The 'Merveilleux' in the epic. Paris, 1925.
Baldensperger/Friederich, S. 122.
Bibl. Nachweis: Zeitschrift für romanische Philologie, Supplementheft 45: Bibliographie 1925 (1930), S. 126, Nr. 2906.
- Nr. 5935
Bernhard von Weimar in der Geschichte, im Roman und im Drama. Diss. Wien, 1919 [handschr.].
Schmitt, S. 38.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis über die seit dem Jahre 1872 an der philosophischen Fakultät der Universität in Wien eingereichten und approbierten Dissertationen, Bd. 2, Nr. 723.
- Nr. 5952
Le 'Wunderer': Fac-similé de l'édition de 1503: Avec introduction, notes et bibliographie. Bibliothèque de Philologie Germanique, 14. Paris, 1949.
Bei Frau Saelde (Personifikation des Heils, der Gnade) handelt es sich vermutlich um eine Umdeutung der alten Tiroler Volkssagenfigur von der Salingen [Saligfräulein], die vom 'Wilden Jäger' verfolgt wird.
- Nr. 5986
Das Berner Oberland im Lichte der deutschen Dichtung. Die Schweiz im deutschen Geistesleben, 18. Leipzig, 1923.
Schmitt, S. 38.
Von den vertretenen Autoren werden die aufgeführten auf den Seiten 5-35 der Einleitung ausführlicher behandelt.