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35 Treffer · Seite 2 von 2- Nr. 3828
Märchenmotive und ihre Funktion für den Aufbau des höfischen Romans, dargestellt am 'Iwein' Hartmanns von Aue. Diss. Münster, 1973.
Zahlreiche weitere Autoren und Texte aus der englischen, französischen, lateinischen, griechischen und auch deutschen Literatur werden behandelt.
- Nr. 3946
"La parabole des trois anneaux". In: G. Paris. La Póesie du Moyen Age: Leçons et Lectures. 2 Bde. Paris, 1895. Bd. II, S. 131-163.
Baldensperger/Friederich, S. 140
- Nr. 4011
Die Lieder von der schönen Müllerin: Ein Beitrag zur Mühlenromantik. Progr. Iglau: k.k. Staatsgymnasium, 1904/05.
Schmitt, S. 225.
In Kapitel I. gibt der Verfasser einen Überblick über den Ursprung und die Entwicklung des Mühlenmotivs bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, in Kap. III. werden eine Anzahl von Autoren und ihren Werken genannt, die in der Nachfolge der fünf oben genannten Schriftsteller mit ihrer Mühlendichtung stehen.
- Nr. 4282
"Gyges und sein Ring". Europäische Revue, 15:2 (1939), S. 384-391.
Frenzel, Stoffe, S. 288; Schmitt, S. 122; Baldensperger/Friederich, S. 107.
Der Artikel ist auch erschienen in: 1. Karl Reinhardt. Von Werken und Formen: Vorträge und Aufsätze. Hg.v. Helmut Küpper. Bad Godesberg, 1948; 2. Karl Reinhardt. Vermächtnis der Antike: Gesammelte Essays zur Philosophie und Geschichtsschreibung. Hg.v. Carl Becker. Göttingen, 1960. S. 175-183.
- Nr. 4393
Das Erdbeben von Lissabon in der französischen Literatur des 18. Jahrhunderts. Diss. Heidelberg, 1933.
Baldensperger/Friederich, S. 118.
- Nr. 4510
"Die erweckte Scheintote". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 86-121 u. 415-428.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 990 und Mot. K 426.
- Nr. 4511
"Polyphem". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 213-250 u. 447-460.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 1137 und Mot. F 512.1.1, K 1011 u. K 603.
- Nr. 4666
"Das Elsaß im Drama". Jahrbuch der Elsaß-Lothringischen Wissenschaftlichen Gesellschaft zu Straßburg, 1 (1928), S. 134-146.
Schmitt, S. 72.
Dieser Beitrag hat starken Überblicks- und Bibliographie-Charakter. Er trägt Titel zu bestimmten, mit dem Elsaß in Verbindung stehenden Aspekten (historische Persönlichkeiten, Heilige, historische Ereignisse) zusammen.
- Nr. 4671
Indianer als Heilsbringer: Ein neues Klischee in der deutschsprachigen Literatur? Wissen und Praxis, 13. Frankfurt a.M., 1988.
"Nordamerikas Indianer sind bei uns seit vielen Jahren populär. Ihren Ruhm verdanken sie Schriftstellern wie Karl May oder J.F. Cooper. Wir denken an federgeschmückte, stolze Krieger, an Abenteuer und Freiheit, an den edlen Winnetou aber auch an rote Teufel, die John Wayne heldenhaft in die Flucht schlägt. - Seit einigen Jahren fallen uns aber auch Häuptling Seattles berühmte Worte ein - sein eindringlicher Appell zum Erhalt von Mutter Erde. In den siebziger Jahren hat eine neue Indianerwelle die Bundesrepublik erfaßt. Indianische Medizinmänner reisen umher und verkünden ihre Botschaft; in Seminaren, Vorträgen und Büchern wird ein neues Indianerbild beschworen: die Ureinwohner Amerikas als Wegweiser und Vorbilder für zivilisationsgeschädigte Europäer, als geborene Philosophen und Umweltschützer. - Wird dieses neue Bild den Indianern gerecht oder reiht sich da nur ein weiteres Klischee in die lange Reihe stereotyper Indianerbilder? - Dorothea Schmidt untersucht eine repräsentative Auswahl von Büchern, die Indianer zu unseren Vorbildern erheben, und mißt das dort vermittelte Bild an historisch-ethnologischen Tatsachen. Auf diesem Weg ist sie neuen Indianerklischees auf der Fährte" (Verlagskommentar, S. 2). -- Es geht weniger um fiktionale, als vielmehr um Sachliteratur.
- Nr. 4752
"Deutsche Dichter und die elsässische Frage". Straßburger Monatshefte, 5 (1941), S. 133-142.
Schmitt, S. 73.
Die genannten Gedichte werden als Belege für den "zielsicheren Blick" vorausschauender deutscher Dichter angeführt.
- Nr. 4776
"Adynata". In: Edda, Skalden, Saga: Festschrift zum 70. Geburtstag von Felix Genzmer. Hg.v. Hermann Schneider. Heidelberg, 1952. S. 108-137.
Schmitt, S. 350.
Der Aufsatz Schröders bietet eine umfangreiche Zusammenstellung von 'Überraschungsmotiven', die in Kunst- und Volksdichtung ein Ereignis beschreiben, "das nach menschlichem Ermessen als völlig unwahrscheinlich oder gar in Widerspruch zu den Naturgesetzen zu stehen" scheint (S. 108). Vor allem für das Adynaton "Flüsse bergan" (Fluß, bergan fließender) bringt der Vf. eine reiche Anzahl von Belegen bei, die in dem kleinen Beitrag: "Flüsse bergan", Germanisch-Romanische Monatsschrift, 42, N.F. 11 (1961), S. 229f., noch ergänzt werden.
- Nr. 4862
Götter und Helden: Über religiöse Elemente in der germanischen Heldendichtung. Tübinger germanistische Arbeiten, 25. Stuttgart, 1937.
Schmitt, S. 116.
Schäfer stellt für das germanische Heldenlied fest, daß hier nur der "eherne Ablauf des Geschehens, das Schicksal, [waltet]. Irgendwie religiös, nämlich verehrend, bittend, beschwörend, irgendwie eben persönlich, hat man sich vor 900 nicht daran gewandt. Erst von dieser Zeit ab, als [...] eine allgemeine religiöse Interessiertheit beginnt, sucht man das Schicksal religös zu fassen" (S. 15). Hierbei wird der germanische Götterglaube um christliche Elemente erweitert. - Die Verzeichnung der Stoffe folgt den Vorgaben der Schäferschen Arbeit.
- Nr. 5084
"Elsaß und Lothringen im Roman von heute". Zeitschrift für deutsche Bildung, 18 (1942), S. 275-279.
Schmitt, S. 73.
- Nr. 5406
"Die Wartburg in Sage und Dichtung". In: Die Wartburg: Ein Denkmal Deutscher Geschichte und Kunst: Dem deutschen Volke gewidmet von Grossherzog Carl Alexander von Sachsen. Dargestellt in Monographien [...]. Berlin, 1907. S. 637-660, 728f.
Schmitt, S. 365; Baldensperger/Friederich, S. 160.
Der Verfasser erwähnt eine Reihe weiterer Autoren und Werke. Die als Prachtband erschienene Ausgabe erschien 1908 in einfacher, seitengleicher Aufmachung als Heft 7 von "Die Wartburg".
- Nr. 5661
The fool: His social and literary history. London, 1935.
Frenzel, Motive, S. 575; Seigneuret, S. 538.
Die erste Hälfte der Studie beschäftigt sich mit dem historischen Phänomen des (Hof-)Narren, die zweite mit der Narrenfigur in der Literatur, vornehmlich in der dramatischen Literatur. Eine Fülle von Autoren und Werken wird herangezogen, die sich jedoch nur über einen allgemeinen Index erschließen lassen.