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67 Treffer · Seite 2 von 4- Nr. 1818
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1915
"Bemerkungen zum Problem des Allegorischen in der Minneallegorie". Euphorion, 51 (1957), S. 2-22.
Schmitt, S. 221.
Eingangs stellt der Verfasser den für mittelhochdeutsche Minneallegorien typischen und festen Motivbestand vor. Die Erörterung der Frage, wie es zu dem "eigentümlichen Bedürfnis nach dieser literarischen Modegattung" (S. 19) im 14. und 15. Jahrhundert gekommen sei, bildet den Schwerpunkt der Arbeit.
- Nr. 2093
Man and beast in French thought of the eighteenth century. The Johns Hopkins Studies in Romance literatures and languages, 27. Baltimore, Maryland, 1936.
Baldensperger/Friederich, S. 163.
- Nr. 2230
"Zur Literatur der Gründerzeit". Deutsche Vierteljahrsschrift, 41 (1967), S. 202-232.
Frenzel, Motive, S. 713.
Hermand wirft in seinem Beitrag die Frage auf, ob man "auch in der Literatur von einer ausgeprägten 'Gründerzeit'" sprechen könne. Er sieht eine Möglichkeit der Epochenbestimmung bei einer "Literatur, die so stark im Zeichen des Historismus steht", in der Beschreibung der Motive. "Denn das Geschichtliche ist hier nicht nur eine schmückende Arabeske [...], sondern zugleich eine Stildimension, die fast untrennbar mit den formalen Kriterien verwachsen ist" (S. 221). -- Die von der Quelle vergebenen Schlagwörter 'Tyrannei' und 'Tyrannenmord' werden von Hermand nur indirekt verwandt - etwa bei der Nennung von bevorzugten Stoffen (S. 212) oder den Beobachtungen zu den vorherrschenden Figuren der "Usurpatoren, Bonapartisten und Gewaltnaturen" (S. 228ff.).
- Nr. 2240
"Die Frömmigkeit der deutschen Kriegslyrik". Studien zur praktischen Theologie, 7 (1917), S. 1-182.
Schmitt, S. 274.
Viele weitere Autoren werden behandelt.
- Nr. 2373
Seeing through clothes. Berkeley, Kalifornien, 1993.
Seigneuret, S. 275.
"This book is concerned with how clothes in works of art have been connected with clothes in real life, during the two and a half thousand years of Western history in which the aim of art has been to represent the visible world with conviction. Each of these chapters explores the idea that in civilized Western life the clothed figure looks more persuasive and comprehensive in art than it does in reality. Since this is so, the way clothes strike the eye comes to be mediated by current visual assumptions made in pictures of dressed people. Changes of style in clothing are consequently inextricable from changes in the medium of art in which the human figure usually appears, and the clothed body looks most natural when it is perceived in terms of its naturalistic image" (Preface, S. XI).
- Nr. 2391
"The 'suffering humanitarian' theme in Shelley's 'Prometheus Unbound' and in certain poems of Alfred de Vigny". French Review, 12 (1939), S. 401-410.
Baldensperger/Friederich, S. 110.
- Nr. 2470
Liebe und Freundschaft in der französischen Literatur des 17. Jahrhunderts. Diss. Heidelberg, 1937. Speyer, 1937.
Baldensperger/Friederich, S. 119.
- Nr. 2529
The grotesque element in post-romantic German prose: 1832-1882. Diss. Urbana: University of Illinois, 1955. [Auszug: Dissertation Abstracts, 16 (1955/56), S. 121].
Schmitt, S. 121.
Unter dem Titel 'The ludicrous demon: Aspects of the grotesque in German post-romantic prose' im Jahr 1963 als Monographie in der Reihe 'University of California publications in modern philology, 71' (Berkeley, Kalifornien) veröffentlicht.
- Nr. 2572
Leidenschaft und Gelassenheit in der Lyrik des 18. Jahrhunderts: Von Günther bis Goethe. Neue deutsche Forschungen: Abteilung neuere deutsche Literaturgeschichte, 17. Berlin, 1938.
Schmitt, S. 105, 196.
Zunächst als Diss. Danzig, 1937, Berlin, 1938, erschienen. Eine Fülle deutscher Autoren des 18. Jahrhunderts wird behandelt.
- Nr. 2603
"Pessimistische Dichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. II (1926/28), S. 663-676.
Schmitt, S. 254.
Nach einer Definition der "Pessimistischen Dichtung" folgt eine überblickshafte chronologische Darstellung des Pessimismus in der Literatur.
- Nr. 2901
Dramatische Mitleidsmittel im modernen deutschen Drama: Erster Teil: Wesen des Mitleids: Mitleid bei Lessing. Diss. Chicago: The University of Chicago, Illinois, 1913.
Schmitt, S. 222.
Das Ziel der Arbeit ist es, dramaturgische Theorien des Mitleids vorzustellen und ihre "dichterische Verkörperung" (S. 59) in Lessings Dramen (s.o.) zu beleuchten. Dem Verfasser geht es vor allem darum, die von Lessing zur Erregung von Mitleid und Furcht eingesetzten "Mitleidsmittel" herauszuarbeiten. Die Dissertation umfaßt nur die ersten beiden Kapitel "einer größeren Arbeit [...]. Das anfangs ausgesteckte Feld sollte all die Mitleidsströmungen im modernen deutschen Drama einschließen; da es aber ratsam schien, zuerst eine etwas breitere Basis zu legen, wurde die Untersuchung auf eine Periode beschränkt, und diese ausführlich behandelt" (Vorwort).
- Nr. 3021
Die Darstellung körperlicher Krankheiten im deutschen Drama seit Lessing. Diss. München, 1926.
Schmitt, S. 178; Baldensperger/Friederich, S. 165.
Die Krankheit wird auch kurz in symbolischer und allegorischer Verwendung dargestellt (S. 35f.). Eine Fülle von Autoren wird herangezogen.
- Nr. 3082
Venus, Amor und Bacchus in Shakespeares's Dramen: Eine medicinisch-poetische Studie. Braunschweig, 1902.
Baldensperger/Friederich, S. 156.
Die im Titel der Studie genannten antiken Gottheiten werden nicht als solche behandelt, sondern stehen lediglich für die ihnen zugeordneten Eigenschaften.
- Nr. 3106
"Das Märchen vom Blendwerk und von des Kaisers neuen Kleidern auf seiner Wanderung durch die Weltliteratur". Bühne und Welt, 1 (1899), S. 969-974.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 3190
- Nr. 3209
Moderne Legendendichtung. Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, 53. Bonn, 1968. [Zugleich Diss. Freiburg, Schweiz, 1968].
Schmitt, S. 129.
Untersuchung zur literarischen Form der modernen Legende, die sich folgendermaßen gliedert: 1. Die traditionelle Legende. 1.1. Die früh-christliche Legende, 1.2. Die christlich-mittelalterliche Legende. 2. Die moderne Legende, 2.1. Traditionelle Form, 2.2. Neue Form, 2.3. Grenzform. - In den jeweiligen Abschnitten werden unter anderem "Materiale Strukturelemente", nach Stoff und Motiv getrennt, behandelt (S. 58-61, 133f., 187-189, 255f.). Das Sach- und Werkregister (S. 299-302) erwähnt weitere konkrete Inhaltsnennungen neben den oben genannten.
- Nr. 3493
- Nr. 3820
Kafkas Amerika-Roman 'Der Verschollene': Motive und Gestalten. Würzburg, 1981.
"Vorliegende Arbeit strebt eine Interpretation an, die nach Möglichkeit die Textinhalte von Kafkas Werk nicht überschreitet. In Übereinstimmung mit Wilhelm Emrichs Definition des Begriffs 'Werkimmanenz' wird versucht, den Sinngehalt des Amerika-Romans vermittels kontinuierlicher Bezüge auf das Gesamtwerk des Dichters zu erhellen. [...] Ferner wird zur Erläuterung das Schrifttum Kafka bekannter Autoren herbeigezogen [...]" (Vorwort, S. 7). -- Im Motiv- und Themenregister (S. 267-272) werden über die hier genannten hinaus weitere Inhaltseinheiten aufgelistet.