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125 Treffer · Seite 2 von 7- Nr. 777
"Henry IV on the French stage in the eighteenth century". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 46 (1931), S. 540-553.
Frenzel, Stoffe, S. 310.
Überblick mit einem Schwerpunkt auf Charles Collé.
- Nr. 854
"Politische und Hofdichtung der Deutschen bis zum hohen Mittelalter". Deutsche Vierteljahrsschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte, 15 (1937), S. 189-202.
Schmitt, S. 261.
Dem Verfasser geht es um eine Wesensbestimmung der 'politischen' Dichtung des Mittelalters. Die Inhaltsnennung 'Politik' wird nur am Rande berührt.
- Nr. 916
Das altfranzösische Lothringer-Epos: Betrachtungen über Inhalt, Form und Entstehung des Gedichts im Anschluß an die Steinthal'sche Theorie über die Entstehung des Volks-Epos überhaupt. Leipzig, 1887.
Baldensperger/Friederich, S. 118.
- Nr. 982
"La légende de la Reine de Saba". Revue de l'Histoire des Religions, 119 (1939), S. 204-225, 120 (1939), S. 27-44, 160-174.
Baldensperger/Friederich, S. 143.
Entstehung, Verbreitung und Umdeutungen der Geschichte von der Königin von Saba werden vom Verfasser dargestellt.
- Nr. 1010
Das politisch-historische Drama vom Naturalismus bis zum Ende des Weltkrieges. Diss. Rostock, 1936. Potsdam, 1935 [sic!].
Schmitt, S. 109, 261.
Eingangs weist die Verfasserin darauf hin, daß der "Begriff des 'Historischen Dramas' [...] zu allen Zeiten recht verschieden gefaßt worden" sei und fast immer "die Beantwortung der Frage: Was ist ein historisches Drama? von der jeweiligen Geisteshaltung und dem Stil der Zeit" abgehangen habe. Zudem stelle sich bei der oft angebotenen Definition, das historische Drama sei eine "dramatische Wiedergabe eines historischen Verlaufs" sofort die Frage, was eine Zeit 'historisch' nenne. Für ihre Untersuchung solle gelten: Sagendramen, bloße Kostümdramen und "Dramen, die das Schicksal großer Einzelner gestalten, die in geistiger oder kultureller Hinsicht die Jahrhunderte überleuchten", werden nicht erfaßt, denn "wo die Geschichte am dramatischsten ist und also am meisten zur Gestaltung lockt, ist sie politisch. Und das politisch-historische Drama ist es, das hier hauptsächlich untersucht werden soll, das Drama, das historische Ereignisse formt, die die Geschichtsforschung als in politischer Hinsicht bedeutsam für eine Gemeinschaft, ein Land, einen Staat überliefert" (S. 5f.).
- Nr. 1119
"Die Darstellung der Persönlichkeit Ludwigs XI. von Frankreich in der Literatur". Romanische Forschungen, 43 (1929), S. 161-302. [Zugleich Diss. Greifswald, 1929].
Schmitt, S. 203.
Im Anhang sind das Ludwig XI. betreffende Gedicht Chastellains in "Les Princes" und 25 Balladen Meschinots gegen Ludwig XI. abgedruckt. -- Bei dieser Studie handelt es sich um eine überblicksartige Darstellung unter Berücksichtigung vieler weiterer Autoren und Werke.
- Nr. 1145
"Les influences royales en littérature: 1. Louis XIV., 2. Frédéric II.". Revue des Deux Mondes, 23 (1853), S. 532-549.
Baldensperger/Friederich, S. 118.
Überblickscharakter.
- Nr. 1176
"König, Bettler, Narr". In: M. Dietrich. Das moderne Drama: Strömungen, Gestalten, Motive. Kröners Taschenausgabe, 220. 3. Aufl. Stuttgart, 1974. S. 618-625.
Die untersuchten Autoren und Werke werden in einem ausführlichen Personen- und Dramenregister aufgelistet (S. 906-936), das sich auf den gesamten Band bezieht.
- Nr. 1185
Das historische Drama vor dem Umbruch: Zeitverhältnisse und Zeitströmungen im Spiegelbild der Bühne. Diss. Bonn, 1935. Düsseldorf, 1935.
Schmitt, S. 109.
- Nr. 1589
"Mariendichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 271-291.
Frenzel, Stoffe, S. 496; Schmitt, S. 209.
Der Lexikonartikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1764
Jüdische Motive im märchenhaften Erzählungsgut: Studien zur vergleichenden Motiv-Geschichte. Diss. Greifswald, 1932. Gleiwitz, 1932.
Schmitt, S. 160.
Arbeit aus dem Bereich der Erzählforschung mit großer Materialfülle.
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1822
Noch ist Deutschland nicht verloren: Eine historisch-politische Analyse unterdrückter Lyrik von der Französischen Revolution bis zur Reichsgründung. München, 1970.
Schmitt, S. 263.
Eine historisch-kommentierende Darstellung verbindet die zu einer Anthologie zusammengestellten, oft sehr schwer zugänglichen Texte. Neben den oben genannten Autoren sind eine Reihe weiterer vertreten.
- Nr. 1874
Vom reichen Mann und armen Lazarus: Eine literaturgeschichtliche Studie mit ägyptologischen Beiträgen von G. Möller. Abhandlungen der Preußischen Akademie der Wissenschaften Berlin, 7. Berlin, 1918.
Baldensperger/Friederich, S. 117.
Überblickscharakter. Ägyptologischer Beitrag S. 62-68. S. 69-89 kommentierter Abdruck von 11 Texten aus der jüdischen und christlichen Überlieferung.
- Nr. 1876
Elisabeth d'Angleterre, la reine vierge dans la littérature française. Paris, 1932.
Frenzel, Stoffe, S. 199.
Bibl. Nachweis: The British Library General Catalogue of Printed Books (BLC): to 1975, Bd. 132, S. 329.
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1887
"Die Sage vom Ursprung der Christusbilder". In: Abhandlungen der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin: 1842: Philologische und historische Abhandlungen. Berlin, 1844. S. 121-175.
Baldensperger/Friederich, S. 89
Grimm stellt zunächst das Bild Jesu dar, wie es einerseits in den verschiedenen Versionen der Legenden von der Heiligen Veronika und Abgarus, andererseits in Zeugnissen von Christusbildern in der bildenden Kunst erscheint. Die Ergebnisse setzt er dann ins Verhältnis. -- Weitere Künstler, Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 1973
'Künec Artûs der guote': Das Artusbild der höfischen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts. Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik, 52. Bonn, 1976.
Entwicklungsgeschichte der Artus-Motivik und Artus-Typologie.
- Nr. 2079
Ueber das altspanische Dreikönigsspiel nebst einem Anhang enthaltend ein bisher ungedrucktes Dreikönigsspiel, einen Wiederabdruck des altspanischen Stückes, sowie einen Excurs über die Namen der drei Könige Caspar, Melchior, Baltasar. Diss. Leipzig, 1979. Bautzen, 1879.
Baldensperger/Friederich, S. 121
Dissertation umfaßt nur Abhandlung und Abdruck des lateinischen Dreikönigsspiels aus Compiègne [Bibl. Nationale fonds lat. no. 16819 f. 49]. Vollständig unter gleichem Titel: Bautzen, 1880.