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98 Treffer · Seite 2 von 5- Nr. 1786
"Das Heidelberger Schloß in der deutschen Dichtung". Preußische Jahrbücher, 192 (1923), S. 29-42.
Schmitt, S. 127.
Der Verfasser führt aus, daß die Behauptung, Heidelberg mit seinem Schloß sei die meistbesungene Stadt auch in der neueren deutschen Literatur, in das Reich der Legende gehöre. Bei vielen der von ihm genannten (hier aber nicht aufgeführten) Autoren und Werke ergibt sich vielmehr der Befund, daß das Heidelberger Schloß - aber auch Heidelberg als Stadt - gerade nicht eigens thematisiert wird, sondern daß einzelne Motive aus dem Stadtbild, der Stadtgeschichte, dem Studentenleben, der umgebenden Landschaft etc. aufgerufen werden.
- Nr. 1789
"Die Quellen der Dichtung des 'Tannhäuser'". Bayreuther Blätter, 12 (1889), S. 132-149.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser behandelt die Frage, wie sich der 'Tannhäuser'-Stoff bei Richard Wagner im Verhältnis zu den mittelalterlichen Quellen darstellt.
- Nr. 1792
"Tannhäuser in Sage und Dichtung des Mittelalters und der neuen Zeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 19-70.
Schmitt, S. 326; Frenzel, Stoffe, S. 769; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Nach Baldensperger/Friederich zuerst erschienen in: Walhalla, 3 (1907), S. 15-67. Weitere Autoren und Werke werden genannt. Auf S. 57-69 'Das Tannhäuserlied in verschiedenen Wendungen' (z.T. mit Noten).
- Nr. 1817
"Neckar, Odenwald und Bergstraße [in der deutschen Literatur]". In: Rheinlandkunde: Ein heimatkundlicher Ratgeber für die deutschen Länder am Rhein. Hg.v. R.A. Keller [u.a.]. Düsseldorf, 1926. Bd. II, S. 119f.
Schmitt, S. 244.
Bibl. Nachweis: Jahresbericht über die wissenschaftlichen Erscheinungen auf dem Gebiete der neueren deutschen Literatur, N.F. 6-7: 1926-1927 (1930), S. 82, Nr. 206:12; Hessische Blätter für Volkskunde, 25: 1926 (1927), S. 308. - Standortermittlung (über GBV): UB Greifswald; Sächsische Landesbibliothek - SUB Dresden. - Verzeichnet laut Quelle 20 Titel.
- Nr. 1828
Der Tannhäuser und der Ewige Jude: Zwei deutsche Sagen in ihrer Entstehung und Entwicklung historisch, mythologisch und bibliographisch verfolgt und erklärt. 2. vielf. verb. Aufl. Dresden, 1861.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
In getrennten kurzen Abhandlungen werden neben Entstehung und Entwicklung der beiden oben genannten Sagen die jeweiligen schriftlichen Bearbeitungen in eigenen Kapiteln vorgestellt: 'Tannhäuser' auf den Seiten 20-23; 'Ewiger Jude' auf den Seiten 101-107. Zudem werden verschiedene Beispielstexte abgedruckt. - Titel der 1. Auflage: Die Sage vom Ewigen Juden: historisch entwickelt, mit verwandten Mythen verglichen und kritisch beleuchtet. Dresden, 1844 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1700-1910, Bd. 50, S. 40).
- Nr. 1895
"Von den schrecklichen zu den erhabenen Bergen: Zur Entstehung ästhetischer Naturerfahrung". In: Vom Wandel des neuzeitlichen Naturbegriffs. Hg.v. Heinz-Dieter Weber. Konstanzer Bibliothek, 13. Konstanz, 1989. S. 53-95.
Interdisziplinär und kulturwissenschaftlich ausgerichteter Aufsatz. Zahlreiche Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 1969
"Heidelberg und das neuere deutsche Schrifttum". In: Friedrich Ernst Meinecke. Große Liebe zu Heidelberg: Bekenntnisse deutscher Dichter und Schriftsteller zu einer deutschen Stadt. Heidelberg, 1954. S. 273-286.
Schmitt, S. 127.
Der Verfasser nennt eine Vielzahl von Dichtern und Schriftstellern, die entweder als Studenten oder Gelehrte, als Reisende oder Wohnsitznehmende Heidelberg kennengelernt haben und die darüber in Erinnerungen berichten. Der Inhaltsnennung 'Heidelberg' speziell ist lediglich S. 285f. gewidmet: hier geht der Verfasser auf Werke von Autoren ein, in denen das "Erlebnis Heidelbergs [...] Niederschlag gefunden" (S. 285) hat.
- Nr. 2001
"Alte Dichtungen über Bergbau und Hüttenwesen aus der Feder gebürtiger Schlesier". Der Oberschlesier, 21 (1939), S. 568-573.
Schmitt, S. 36.
- Nr. 2056
"Technik und Dichtung". Hellweg, 3 (1923), S. 419-422.
Schmitt, S. 327.
- Nr. 2147
"Historische Romane, Erzählungen und andere Dichtungen über Nürnberg". Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, 22 (1918), S. 305-363, 27 (1928), S. 420f., 37 (1940), S. 62-65, 38 (1941), S. 286-288.
Schmitt, S. 243.
Bei der Bibliographie von Heerwagen und Bock handelt es sich um eine Fortsetzung des Mummenhoffschen Verzeichnisses aus Bd. 1 (1879), S. 127-144. Teil I (in Bd. 22 [1918]) erschien unter dem Titel: "Verzeichnis der von 1911 bis 1917 erschienenen Schriften und Aufsätze zur Geschichte der Stadt Nürnberg und ihres ehemaligen Gebietes" (ohne die später vorgenommene inhaltliche Unterteilung der Titel). Die ab Bd. 27 (1928) separat ausgewiesenen " historischen Romane, Erzählungen und andere Dichtungen über Nürnberg" spielen in dieser Folge noch kaum eine Rolle.
- Nr. 2152
Vom Ruhme Johannes Gutenbergs: Eine litterargeschichtliche Studie. In: Festschrift: Gutenberg-Feier in Mainz 1900. Hg.v. K.G. Bockenheimer. Mainz, 1900. S. 1-87.
Schmitt, S. 122.
Literarische und wissenschaftliche Äußerungen zu Gutenberg und seiner Rolle bei der Erfindung des Buchdrucks bilden den Schwerpunkt des Beitrags.
- Nr. 2163
"Die Glückauf-Formel in der Dichtung". In: G. Heilfurth. Glückauf! Geschichte, Bedeutung und Sozialkraft des Bergmannsgrußes. Essen, 1958. S. 158-174.
Schmitt, S. 114.
Der Verfasser erwähnt weitere Autoren und Werke als Beispiele.
- Nr. 2164
Das erzgebirgische Bergmannslied: Ein Aufriß seiner literarischen Geschichte. Diss. Leipzig, 1936. Schwarzenberg, 1936.
Schmitt, S. 35.
Überblick.
- Nr. 2165
Das Bergmannslied: Wesen, Leben, Funktion: Ein Beitrag zur Erhellung von Bestand und Wandlung der sozial-kulturellen Elemente im Aufbau der industriellen Gesellschaft. Kassel, 1954.
Schmitt, S. 36.
Sachgruppenverzeichnis mit umfangreicher Belegsammlung und Motiven.
- Nr. 2182
Das Bergmannslied. Diss. Greifswald, 1913.
Schmitt, S. 35.
Entwicklung, Ausprägung und verschiedene Richtungen der Bergmannsdichtung mit zahlreichen Liederbeispielen im Text.
- Nr. 2340
Der Ewige Bergmann: Vier Bücher vom bergmännischen Menschen: Das Leben des deutschen Bergmanns in Vergangenheit und Gegenwart: Untersucht und dargestellt im Spiegel der alten und neuen Dichtung: Zugleich ein Beitrag zur bergmännischen Kultur,- Sozial- und Literaturgeschichte. 2 Bde. Rheinhausen, 1958.
Schmitt, S. 36.
Erstes Buch: Das Bergmannsvolk als mannhafter Menschenschlag. Zweites Buch: Der Bergmann in seinem Verhältnis zur Erde und Familie. Drittes Buch: Der Bergmann als Schöpfer einer eigenständigen Kultur. Viertes Buch: Vom 'Freyen Bergkgesell' zum Bergarbeiter. Thematische Aufbereitung dichterischen (Bergmannsdichtung) und nichtdichterischen (Zeitungen, Statistik etc.) Materials in großer Fülle, angereichert mit umfangreichem Bildmaterial. Quellennachweis im Anhang, Bd. II, S. 312-324.
- Nr. 2368
Historische Stoffe im volkstümlichen Theater Württembergs seit 1800. Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg: Reihe B: Forschungen, 29. Stuttgart, 1964.
Schmitt, S. 33, 108, 143, 282, 300, 328, 354.
Spieltextverzeichnis im Anhang S. 187-194.
- Nr. 2434
"Die englische Naturdichtung im Lichte der vergleichenden Literaturbetrachtung und der jüngsten Kritik". Anglia, 62 (1938), S. 138-172.
Baldensperger/Friederich, S.128.
Bibliogr. Hinweis: Ab Band 13 (1891) erschien die 'Anglia' unter doppelter Zählung auch als Neue Folge (N.F. 1 = 13). Ab Band 77 (1959) wurde die Zählung als Neue Folge eingestellt. - Huscher geht davon aus, daß die spezifischen landschaftlichen Gegebenheiten der britischen Insel eine besondere Ausprägung des Naturgefühls bedinge, das seinen Höhepunkt in der sympathetisch-symbolisierenden Naturdichtung der Romantik gefunden habe.
- Nr. 2457
Von der Arbeiterdichtung zur neuen Industriedichtung der Dortmunder Gruppe 61: Abriß und Bibliographie. Beiträge und Studien zur Arbeiterdichtung und Sozialen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, 1. Dortmund, 1967.
Schmitt, S. 20, 36.
Der Verfasser gibt einen knappen geschichtlichen Abriß über Arbeiter- und Industriedichtung vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts und zählt etliche Autoren auf, die dieser Gattung zugerechnet werden.
- Nr. 2475
Die Sage vom Schatz im Berge und ihre literarische Verarbeitung. Diss. Wien, 1938 [masch.].
Schmitt, S. 291.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 64, S. 58.