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80 Treffer · Seite 2 von 4- Nr. 1377
"De Shakespeare à Musset: Variations sur la 'Romance du Saule'". Revue d'histoire littéraire de la France, 29 (1922), S. 288-315.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Bibl. Nachweis: Pierre Josserand. Table générale de la 'Revue d'histoire littéraire de la France': Années 1909-1939. Société de Publications Romanes et Françaises, 38. Genf, 1953. - In der Quelle durch eine fehlerhafte Übersetzung unter dem falschen Schlagwort "Saul" geführt. - Laut Quelle auch in: Études de littérature préromantique. Paris, 1923.
- Nr. 1412
"Il nome di 'Roma' nel mondo". Nuova Antologia di Lettere, Scienze ed Arti, Bd. 231 (5. Ser. 147) (1910), S. 119-121.
Baldensperger/Friederich, S. 142.
Von der Quelle wurde der falsche Verfassername "Falchi, A." vorgegeben. - Es geht in diesem Artikel nicht etwa um Rom als literarisches Motiv; vielmehr listet der Verfasser auf, welche Städte, Dörfer, Inseln und Provinzen in allen Kontinenten den Namen "Roma" tragen.
- Nr. 1443
"Vom Wesen der deutschen Idylle". The Germanic Review, 22 (1947), S. 202-217.
Schmitt, S. 113.
Der Verfasser beschreibt die die Idylle kennzeichnenden Elemente als "auf die noch oder neu erlebte Kindheit [zurückgehenden] Momente der Kleinheit, der Enge, der Eingeschlossenheit, der Schicksalslosigkeit, der Ruhe, des Schutzes nach außen und des Glückes" (S. 202). Er stellt am Ende seiner Überlegungen eine neue Einteilung der von ihm berücksichtigten Idyllen vor (S. 216).
- Nr. 1448
Johannes Tauler: Ein deutscher Mystiker: Gedenkschrift zum 600. Todestag. Essen, 1961.
Schmitt, S. 327.
Es geht um den Autor Tauler, nicht um das Motiv oder den Stoff.
- Nr. 1548
Das Oxymoron bei Wolfram, Gottfried und anderen Dichtern des Mittelalters. Medium Aevum, 24. München, 1972.
Schmitt, S. 374.
Es geht um die Verwendung des Stilmittels Oxymoron und anderer rhetorischer Figuren bei mittelalterlichen Dichtern.
- Nr. 1625
"The English Charlemagne Romances". Romania, 11 (1882), S. 149-153.
Baldensperger/Friederich, S. 88.
Diese Rezension ist motivlich nicht relevant; sie bespricht lediglich eine zwischen 1879 und 1881 von Sidney J. Herrtage bzw. Emil Hausknecht in fünf Teilen herausgegebene Edition der englischen Romanzen um Karl den Großen. -- Baldensperger/Friederich weisen fälschlicherweise den Herausgeber Sidney J. Herrtage als Rezensenten aus.
- Nr. 1657
Literatur des Weinbaues aller Nationen, von den ältesten bis auf die neuesten Zeiten, nebst Kritiken und den wichtigsten literarischen Nachweisungen. Heidelberg, 1832.
Baldensperger/Friederich, S. 160
Fachbibliographie zum Weinbau: Naturkunde und Geschichte des Weinstocks, Anweisungen zum Weinbau, Weinbau in einzelnen Ländern, Vermehrung des Weinstocks, Ernte etc.
- Nr. 1707
"Tennyson's 'Ulysses'". The Explicator, 1 (1942/43), Q 13, 33.
Baldensperger/Friederich, S. 154.
Es geht nicht um die Inhaltseinheit 'Odysseus', sondern um eine Leseranfrage zu der Bedeutung einer von Tennyson benutzten Metapher und die Antwort hierzu.
- Nr. 1813
Strachwitz und die Entwicklung der heldischen Ballade. Würzburg, 1940. [Zugleich Diss. Breslau, 1940].
Schmitt, S. 134.
Es geht um den Autor Strachwitz als "Erneuerer der heldischen Ballade" (S. 3) und nicht um das Motiv des Helden im Werk von Strachwitz.
- Nr. 2078
"Das Problem des Utopismus bei der Gestaltung der Perspektive im klassischen deutschen Drama". Wissenschaftliche Zeitschrift der Pädagogischen Hochschule Potsdam, 10 (1966), S. 263-270.
Schmitt, S. 352.
Hier geht es nicht um das Motiv 'Utopie', sondern um die Erneuerung des deutschen Dramas im 18. Jahrhundert.
- Nr. 2087
"Das Wiederaufleben des Heidentums auf der Höhe des Mittelalters". Dichtung und Volkstum, 42 (1942), S. 47-53.
Schmitt, S. 128.
Der Verfasser beschäftigt sich nicht mit konkreten Inhaltseinheiten, sondern konstituiert die Vorstellung des "heidnischen Stoffes"; hierzu rechnet er - in Anlehnung an H. Naumanns These der heidnisch-germanischen Wurzeln des höfischen Rittertums - große Teile der mittelalterlichen Epik (z.B. Gottfried von Straßburgs 'Tristan und Isolde', das Nibelungelied), deren Ursprünge eben nicht christlich, sondern heidnisch (d.h. germanisch, keltisch, antikisch) seien.
- Nr. 2134
"Realism in medieval German literature". German Life and Letters, 21 (1967/68), S. 335-345.
Schmitt, S. 270.
Heald geht es nicht um die Inhaltseinheit 'Realismus'. Er beschäftigt sich vielmehr mit der Problematik der Anwendbarkeit von modernem Realismusverständnis auf die mittelalterliche Literatur, u.a. in dem Beispiel der Darstellung des Bauern und des bäuerlichen Lebens durch die oben genannten Autoren.
- Nr. 2177
Antike Bildungselemente im frühen deutschen Minnesang. Diss. Bonn, 1934. Neustadt, Oberschlesien, 1934.
Schmitt, S. 16, 78, 300.
Der Verfasser behandelt die antiken Einflüsse, die auf dem Wege der mittelalterlichen Bildungsvermittlung in den deutschen Minnesang eingegangen sind. Um die Inhaltseinheiten "Erzieher", "Erziehung" geht es insofern nicht. Auch das Schlagwort "Antike" ist hier nicht im Sinne eines Motivs oder Themas zu verstehen.
- Nr. 2226
Persius: Geschichte seines Nachlebens und seiner Uebersetzungen in der deutschen Literatur. Berlin, 1935.
Baldensperger/Friederich, S. 134
Es geht nicht um den Persius-Stoff, sondern um literarische Einflüsse und Übersetzungen des Persius.
- Nr. 2331
Woodstock nation: A talk-rock album. New York, 1969.
Seigneuret, S. 601.
Hier geht es nicht um 'Hippie' oder 'Woodstock' in der Literatur. Es handelt sich um Eindrücke und Überlegungen des Autors im Anschluß an das Woodstock-Festival.
- Nr. 2347
Die spanische Diana in Deutschland: Vergleichende Untersuchungen zu Stilwandel und Weltbild des Schäferromans im 17. Jahrhundert. Philologische Studien und Quellen, 68. Berlin, 1972.
Schmitt, S. 290.
Rezeptionsgeschichtliche Studie vor übersetzungstheoretischem Hintergrund mit vornehmlich stilistisch-formalem Interesse: "Die vorliegende Untersuchung hat die Abweichungen zwischen der spanischen 'Diana' und ihren deutschen Übersetzungen, ihre Funktion und ihren Effekt zum Thema. Das Ergebnis wird einen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Sprache vom Frühbarock zum Nürnberger Hochbarock liefern und in den Vorgang der Rezeption des ersten großen Schäferromans eindringen" (Vorwort, S. 8).
- Nr. 2379
"Dramen und Dramatiker des 16. Jahrhunderts: 2. Esther". Archiv für Literaturgeschichte, 10 (1881), S. 147-154, 12 (1884), S. 46-60.
Schmitt, S. 79.
Diese Arbeit ist motivisch nicht relevant: Es handelt sich um den Versuch, durch Textvergleiche nachzuweisen, daß die 'Magdeburger Esther' von Valten Voith (= Valentin Voigt) verfaßt wurde.
- Nr. 2800
"Die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in der deutschen Dichtung". Deutsche Vierteljahrsschrift, 29 (1955), S. 1-19.
Schmitt, S. 152.
Der Verfasser äußert sich zur Frage der Periodisierung der deutschen Literatur. Die Inhaltseinheit "Jahrhundertfeier" spielt überhaupt keine Rolle.
- Nr. 2868
Der Theaterherold im deutschen Schauspiel des Mittelalters und der Reformationszeit: Ein Beitrag zu deutschen Theatergeschichte. Germanische Studien, 46. Berlin, 1926. [Zugleich Diss. Berlin, 1924].
Schmitt, S. 331; Michael, FB (1957), S. 142; Michael, FB (1989), S. 40.
Der Verfasser beschäftigt sich mit Herkunft, Entwicklung und Funktion des Herold vornehmlich im weltlichen Drama des 14.-16. Jahrhunderts. Diese theatergeschichtliche Arbeit befaßt sich nicht mit dem Herold als motivliche Inhaltseinheit.
- Nr. 3031
L'histoire poétique des Mérovingiens. Paris, 1893.
Baldensperger/Friederich, S. 125
Literaturgeschichte. Das Motiv der "Merowinger" wird nicht untersucht.