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465 Treffer · Seite 19 von 24- Nr. 4665
- Nr. 4671
Indianer als Heilsbringer: Ein neues Klischee in der deutschsprachigen Literatur? Wissen und Praxis, 13. Frankfurt a.M., 1988.
"Nordamerikas Indianer sind bei uns seit vielen Jahren populär. Ihren Ruhm verdanken sie Schriftstellern wie Karl May oder J.F. Cooper. Wir denken an federgeschmückte, stolze Krieger, an Abenteuer und Freiheit, an den edlen Winnetou aber auch an rote Teufel, die John Wayne heldenhaft in die Flucht schlägt. - Seit einigen Jahren fallen uns aber auch Häuptling Seattles berühmte Worte ein - sein eindringlicher Appell zum Erhalt von Mutter Erde. In den siebziger Jahren hat eine neue Indianerwelle die Bundesrepublik erfaßt. Indianische Medizinmänner reisen umher und verkünden ihre Botschaft; in Seminaren, Vorträgen und Büchern wird ein neues Indianerbild beschworen: die Ureinwohner Amerikas als Wegweiser und Vorbilder für zivilisationsgeschädigte Europäer, als geborene Philosophen und Umweltschützer. - Wird dieses neue Bild den Indianern gerecht oder reiht sich da nur ein weiteres Klischee in die lange Reihe stereotyper Indianerbilder? - Dorothea Schmidt untersucht eine repräsentative Auswahl von Büchern, die Indianer zu unseren Vorbildern erheben, und mißt das dort vermittelte Bild an historisch-ethnologischen Tatsachen. Auf diesem Weg ist sie neuen Indianerklischees auf der Fährte" (Verlagskommentar, S. 2). -- Es geht weniger um fiktionale, als vielmehr um Sachliteratur.
- Nr. 4696
Die deutsche Heiligenlegende von Martin von Cochem bis Alban Stolz. Freiburg i.Br., 1932. [Zugleich Diss. Freiburg i.Br., 1932].
Schmitt, S. 128.
Laut Quelle als Auzug unter dem Titel 'Martin von Cochem und die deutsche Heiligenlegende' in: Oberrheinisches Pastoralblatt, 34 (1932), S. 82-86, 115-121, 145-150, 176-180, 213-216, 250f. - Die Inhaltseinheit 'Heiliger' ist enthalten, wird jedoch nicht durch ein Register erschlossen. Das Verzeichnis der Legenden und Legendensammlungen ist chronologisch geordnet, S.71-73.
- Nr. 4730
"The executioner: A baroque figure on the modern German stage". The Germanic Review, 48 (1973), S. 260-268.
Schmitt, S. 136.
Der Verfasser berücksichtigt weitere Autoren und Dramen.
- Nr. 4731
- Nr. 4733
La légende du Juif-Errant. Paris, 1877.
Baldensperger/Friederich, S. 158
- Nr. 4745
"Der 'Meister von Palmyra' und Ahasver". In: W. v. Scholz. Gedanken zum Drama und andere Aufsätze über Bühne und Literatur. München, 1905. S. 94-112.
Schmitt, S. 159; Baldensperger/Friederich, S. 158; Frenzel, Stoffe, S. 21.
- Nr. 4767
Studien zu den Vergangenheitsromanen der Benedikte Naubert: Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des historischen Romans in Deutschland. Germanische Studien, 230. Berlin, 1941. Bes. Kap. I, S. 9-27. [Auch Habil.schr. Berlin, 1941].
Schmitt, S. 223.
In Kapitel I, "Die Gewinnung des Mittelalters als Stoff in der neudeutschen Dichtung bis zu Benedikte Naubert", gibt der Verfasser einen Überblick über die Vorstellung vom Mittelalter und der dichterischen Gestaltung des Stoffes in der Literatur des oben genannten Zeitraums. -- Die in der Arbeit benutzten Romanausgaben Benedikte Nauberts sind separat genannt (S. 7f.).
- Nr. 4779
"Die Platane am Ilissos". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 35, N.F. 4 (1954), S. 81-107.
Schmitt, S. 258.
"Der ganze Motivkreis [...] dürfte der häufigste und beliebteste Topos sein, der sich durch die Jahrhunderte und Jahrtausende in ununterbrochenem Strom bis in die Gegenwart verfolgen läßt. [...] Die 'Platane am Ilissos' ist an sich nur ein Einzelzeugnis unter vielen und keineswegs eines der markantesten, aber es hat nun doch dank dem, das es eben 'd a s Platonische' ist, besondere Berühmtheit erlangt, und so ist es seinerseits wieder zu einem eigenen 'Topos' geworden" (S. 101).
- Nr. 4804
- Nr. 4811
Der Nibelungenstoff auf dem deutschen Theater. Diss. Köln, 1972.
Frenzel, Stoffe, S. 585f.; Schmitt, S. 241, 286.
Die Untersuchung umfaßt den Zeitraum von Hans Sachs bis zu Reinhold Schneider und stellt eine chronologisch aufgebaute Nennung und Datierung von Dramen aus dem Nibelungen-Kreis (also nicht nur von Nibelungendramen, sondern auch Attila-, Kudrun-, Merowinger- und Dietrichdramen [im Anhang: Rüdigerdramen]) dar. Im Mittelpunkt aber stehen Nibelungendramen (von Friedrich Baron de la Motte Fouqué [1810] bis zu Reinhold Schneider [1951]) bzw. Nibelungenopern und -operetten. -- Die eigentlichen Nibelungendramen sind jeweils mit kurzer Inhaltsangabe und sonstigen Erläuterungen versehen (präzise Aufschlüsselung im Inhaltsverzeichnis, S. I-III, bzw. Literaturverzeichnis, S. 223-225).
- Nr. 4820
"Motifs of cultural eschatology in German poetry from naturalism to expressionism". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 58 (1943), S. 1125-1177.
Schmitt, S. 162.
Der Verfasser berücksichtigt eine Reihe weiterer Autoren und Werke.
- Nr. 4843
Der Mythos des Jünglingshaften in der deutschen Dichtung vom Ausgang des Naturalismus bis in unsere Zeit. Breslau, 1940.
Schmitt, S. 164.
Den Auftakt bilden ein Überblick zur Entwicklung des "Jünglings als eines Symbols des Idealischen" (S. 17-38) im europäischen Rahmen von Homer bis zur Gegenwart sowie zum 'ideologischen' Hintergrund (S. 38-56). -- Folgende Jünglings-Motive werden behandelt: 1. Claudio oder der Jüngling in herbstlicher Zeit, 2. Parzival oder der Jüngling im Glanz des Glaubens, 3. Nordlicht oder das Jünglingstum als Inkarnation eines geschichtlichen Wanderns zum Sein, 4. Maximin oder die Theophanie des Jünglings, 5. Hyperion oder der Jüngling im Krieg, 6. Helios oder der Jüngling als Priester der Sonne, 7. Der Bamberger Reiter oder der Jüngling im Aufbruch des Volkes.
- Nr. 4847
Die Sagen vom wilden Jäger und vom schlafenden Heer in der Provinz Posen. Diss. Greifswald, 1915. Gnesen, 1915.
Baldensperger/Friederich, S. 160
Sagenmotive, die das gegenseitige Verhältnis zweier nationaler Vorstellungsweisen widerspiegeln, werden in den Sagengruppen "Wilde Jagd" (deutsch) und "Schlafendes Heer" (polnisch) herausgearbeitet.
- Nr. 4856
Zur Geschichte von Speer und Schwert im 12. Jahrhundert. Jahrbuch der Hamburgischen Wissenschaftlichen Anstalten, 29: Mitteilungen aus dem Museum für Hamburgische Geschichte, 3. Hamburg, 1912.
Schmitt, S. 314.
Dieser Beitrag findet sich auch in: Julius Schwietering. Philologische Schriften. München, 1969. S. 59-117. - Überblick über die Benennung der oben genannten Waffen in der mittelhochdeutschen Epik. Zahlreiche Werke werden herangezogen.
- Nr. 4865
"Der Wandel eines Leitmotivs: Ein Beitrag zur Interpretation von Novellen des 19. Jahrhunderts". Der Deutschunterricht, 8:3 (1956), S. 54-59.
Schmitt, S. 103, 228.
Interpretationen im Rahmen eines Unterrichtsprojekts dargestellt.
- Nr. 4867
Vom Bürger zum Untertan: Zum Gesellschaftsbild im bürgerlichen Roman. Literatur in der Gesellschaft, 17. Düsseldorf, 1973.
Schmitt, S. 313.
Auch als Dissertation erschienen unter dem Titel: Bourgeois, Untertan, Pikaro: Zu Typologie und Soziologie des bürgerlichen Individuums im deutschen Roman von Kaiserreich und Republik. Diss. München, 1973. - Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 4883
Der Wettlauf der Apostel und die Erscheinungen des Peregrinispiels im geistlichen Spiel des Mittelalters. Germanistische Abhandlungen, 63. Breslau, 1930.
Schmitt, S. 17; Michael, FB (1957), S. 142.
Zahlreiche Spiele werden vorgestellt in ihrer Entwicklung von den Anfängen in der Liturgie bis hin zu den selbständigen geistlichen Dramen.
- Nr. 4887
Gesellschaftskritische Tendenzen in deutschen Tierfabeln des 13. bis 15. Jahrhunderts. Europäische Hochschulschriften, 3: Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, 24. Bern, 1973. [Zugleich Diss. Neuchâtel, 1973. Bern, 1973].
Schmitt, S. 313, 335.
Diese überblicksartige Untersuchung wird geleitet von der Frage, "inwiefern die Fabel im Mittelalter soziale Notstände aufdeckt und sie in moralisch-belehrender, polemischer oder satirischer Absicht den Zeitgenossen deutlich macht" (Vorwort, S. 9). Im Anhang (S. 179-188) finden sich tabellarische Übersichten über die untersuchten Texte.
- Nr. 4919
Die Auffassung des Bürgers im deutschen bürgerlichen Drama des 18. Jahrhunderts. Diss. Leipzig, 1931.
Schmitt, S. 49.