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38 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 761
"Nachts, wenn der schwarze Vampir saugt: Der Vampirismus in der Weltliteratur, Folge 2". Die Horen, 14 (1969), S. 13-27.
Frenzel, Motive, 1. Aufl., S. 751.
Der Verfasser zieht beim "Phänomen des eigentlichen Vampirismus" eine Linie, "die von 2. Buch Mose (4,24ff.) bis in die unmittelbare Gegenwart mit ihrer Lebensverlängerungschirurgie führt" (S. 25).
- Nr. 849
"Die Frauengestalten in Tassos 'Gerusalemme Liberata'". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 27 (1939), S. 218-226.
Baldensperger/Friederich, S. 169.
- Nr. 999
"La belle dame as vampire". Philological Quarterly, 27 (1948), S. 89-92.
Frenzel, Motive, S. 788; Daemmrich, Themen u. Motive, S. 139.
- Nr. 1181
"Don Juan". In: M. Dietrich. Das moderne Drama: Strömungen, Gestalten, Motive. Kröners Taschenausgabe, 220. 3. Aufl. Stuttgart, 1974. S. 607-614.
Weitere Autoren und Werke werden in einem ausführlichen Personen- und Dramenregister aufgelistet (S. 906-936), das sich auf den gesamten Band bezieht.
- Nr. 1190
Peter von Stauffenberg. Diss. Münster, 1948 [masch.].
Frenzel, Motive, S. 788; Schmitt, S. 318.
Dinges untersucht das Motiv der gestörten Mahrtenehe in Märchen und Sage sowie in verschiedenen Formen der volksliterarischen Überlieferung. -- Die herangezogenen Quellen werden im Inhaltsverzeichnis genannt.
- Nr. 1413
"The story of Joseph and Potiphar's wife in medieval literature". Harvard Studies and Notes in Philology and Literature, 13 (1931), S. 81-127.
Baldensperger/Friederich, S. 115.
Überblickscharakter.
- Nr. 1573
Buhlerin und Zauberin: Eine Untersuchung zur deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. München, 1970.
Frenzel, Motive, S. 788; Schmitt, S. 50, 380.
- Nr. 1582
"Die Dämonisierung des Erotischen in der Literatur des Fin de siècle". In: Fin de siècle: Zu Literatur und Kunst der Jahrhundertwende. Hg.v. Roger Bauer, Eckhard Heftrich [u.a.]. Studien zur Philosophie und Literatur des neunzehnten Jahrhunderts, 35. Frankfurt a.M, 1977. S. 442-464.
Frenzel, Motive, S. 788.
Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 1636
Der Lucretia-Stoff in der Weltliteratur. Sprache und Kultur der Germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 3. Breslau, 1932. [Zugleich Diss. Breslau, 1932].
Frenzel, Stoffe, S. 475; Schmitt, S. 203; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
In seiner knappen Einleitung 'Stoff und Methode' (S. 7-10) skizziert Galinsky die Handlungslinien der Ausgangsversion des Lucretia-Stoffes in der Gestaltung durch Livius (daneben existieren auch frühe griechische Versionen). Galinsky betont die Zentralmotive des Stoffes und stellt seine Grundausrichtungen und Einzelzüge ("Komponenten", S. 9 u.ö.) vor, die er in seiner weiteren Untersuchung in allen Kapiteln im Blick behält. Zwar besteht der Hauptteil der vorliegenden Arbeit vom Aufbau her in einer ausführlichen chronologischen (literaturgeschichtlichen) Darstellung der Wanderung des Lucretia-Stoffes von der Antike bis hin zum 20. Jahrhundert, aber Galinsky analysiert die unterschiedlichen Stofftraditionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einzelkomponenten, auf die er in seiner abschließenden systematisch orientierten 'Zusammenfassung' (S. 220-223) zurückkommt. Dabei ermittelt er folgende Komponenten: die historische, die erotische, die sittlich-lehrhafte, die sittlich-widerchristliche, die römisch-nationale, die sozial-politische, die tragische und die Stimmungskomponente. - Weitere Autoren und Werke werden kurz angesprochen.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).
- Nr. 1948
"Die Herkunft des weltliterarischen Typus der 'Femme fatale' aus der deutschen Volkssage". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 37, N.F. 6 (1956), S. 294-296.
Frenzel, Motive, S. 788
- Nr. 2295
Die Femme fatale: Ein Weiblichkeitstypus in der nachromantischen Literatur. Stuttgart, 1990.
Frenzel, Motive, S. 788.
- Nr. 2320
Die Vampyrsagen und ihre Verwertung in der deutschen Litteratur. Forschungen zur neueren Litteraturgeschichte, 17. Berlin, 1900. [Zugleich Diss. Wien, 1899.]
Frenzel, Motive, S. 788; Schmitt, S. 352.
Neben den oben aufgeführten werden weitere Autoren und Werke der englischen und deutschen Romantik sowie nachfolgender Epochen genannt.
- Nr. 2443
- Nr. 2786
"Einleitung". In: Undinenzauber: Geschichten und Gedichte von Nixen, Nymphen und anderen Wasserfrauen. Hg.v. Frank Rainer Max. Reclams Universal-Bibliothek, 8683. Stuttgart, 1991. S. 9-18.
Frenzel, Motive, S. 788.
In diesem Überblick über das Undine-Motiv in Literatur, Malerei und Musik werden viele weiter Autoren, Komponisten und Künstler kurz erwähnt. Es handelt sich um die Einleitung zu einer Anthologie.
- Nr. 2926
"The legend of Buridan and the 'Tour de Nesle'". MLR: The Modern Language Review, 23 (1928), S. 216-222.
Baldensperger/Friederich, S. 87.
Die vor allem durch Alexandre Dumas' (père) Drama 'Tour de Nesle' bekannt gewordene Pariser Lokal-Sage um den listigen Studenten Buridan, der der Tötungsabsicht seiner hochgestellten Verführerin geschickt zu entgehen weiß, wird von Krappe in Volks- und Kunstliteratur verfolgt. Krappe mutmaßt, daß es sich bei dieser Erzählung um eine Wander-Sage handele, deren Wurzeln bereits in der antiken Semiramis-Sage zu finden seien. - Ob der Pariser Nominalist und Rektor der Sorbonne Jean Buridan mit dem Protagonisten der Lokal-Sage in Verbindung zu bringen ist, bleibt offen.
- Nr. 3146
- Nr. 3171
- Nr. 3248
The English sources of Goethe's Gretchen tragedy: A study on the life and fate of literary motives. Skrifter utgivna av Kungl. Humansistiska Vetenskapssamfundet i Lund, 24. Lund, 1937.
Frenzel, Motive, S. 774
Die Arbeit behandelt hauptsächlich Richardsons Einfluß auf Goethe. Es werden aber auch wichtige Autoren der deutschen Empfindsamkeit genannt (Dusch, Gellert, Hermes, Miller, Nicolai, La Roche etc.).