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33 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 392
"Studies in Tannhäuserlegend". The Journal of English and Germanic Philology, 9 (1910), S. 293-320.
Schmitt, S. 326.
Der Verfasser stellt die Entstehung von Grals-, Venusberg- und Artussage dar und beschreibt ihre Verknüpfungen in schriftlicher und mündlicher Tradition. Dabei hat die vor allem in Norddeutschland festzustellende Umdeutung des Heiligen Grals zum Gralsberg als Venusberg eine zentrale Bedeutung.
- Nr. 393
Tannhäuser and the Mountain of Venus: A Study in the legend of the Germanic paradise. New York, 1916.
Schmitt, S. 326, 355.
Bibl. Nachweis: Jahresbericht über die Erscheinungen auf dem Gebiete der germanischen Philologie, 39-40: 1917-1918 (1920), Teil 2, S. 88, Kap. XVIII, Nr. 158.
- Nr. 425
"The young man betrothed to a statue". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 34 (1919), S. 523-579.
Baldensperger/Friederich, S. 168.
Überblickscharakter.
- Nr. 627
Die deutsche Minneallegorie: Gestaltung und Funktion einer spätmittelalterlichen Dichtungsform. Germanistische Abhandlungen, 34. Stuttgart, 1970.
Schmitt, S. 222.
Ein ausführliches 'Werkregister der erwähnten Dichtungen' findet sich auf den Seiten 272-276.
- Nr. 1136
Ritterdichter und Heidengötter (1150-1220). Form und Geist, 13. Leipzig, 1930. [Zugleich Diss. Greifswald, 1929].
Schmitt, S. 128.
Keine Stoff- oder Motivgeschichte, sondern der Versuch, darzustellen, "auf welche Weise heidnische Göttervorstellungen in mittelhochdeutschen Dichtungen Aufnahme fanden und welche Auffassung die Dichter von ihnen gehabt haben" (S. 1).
- Nr. 1326
Tannhäuser in Geschichte, Sage und Dichtung: Ein Vortrag gehalten am 7. Oktober 1907. Veröffentlichungen der Abteilung für Literatur der Deutschen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaften zu Bromberg, 3. Bromberg, 1908.
Schmitt, S. 325; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Neben den oben genannten Autoren und Werken werden vom Verfasser weitere berücksichtigt.
- Nr. 1391
Frauenminne und Gottesminne: Studien zur Wandlung der höfischen Minneanschauung in der späthöfischen Zeit. Diss. Freiburg i.Br., 1953 [masch.].
Schmitt, S. 221.
- Nr. 1605
"Materials for the history of a popular classical theme". Classical Philology, 26 (1931), S. 135-152.
Baldensperger/Friederich, S. 119.
Überblickscharakter.
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1746
"Frau Minne". Das literarische Echo, 12 (1909/10), Sp. 229-237.
Schmitt, S. 221; Baldensperger/Friederich, S. 119.
Bibl. Hinweis: Ab 26 (1923/24) Name der Zeitschrift geändert in "Die Literatur". -- Als "Lenz der Poesie" beschreibt der Verfasser die Zeit des Minnesangs. Er skizziert die Entwicklung dieser literarischen Gattung vor ihrem historischen Hintergrund. Dabei werden zahlreiche Autoren und Werke, auch aus dem Bereich der Versepik, kurz angesprochen.
- Nr. 1789
"Die Quellen der Dichtung des 'Tannhäuser'". Bayreuther Blätter, 12 (1889), S. 132-149.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser behandelt die Frage, wie sich der 'Tannhäuser'-Stoff bei Richard Wagner im Verhältnis zu den mittelalterlichen Quellen darstellt.
- Nr. 1792
"Tannhäuser in Sage und Dichtung des Mittelalters und der neuen Zeit". In: W. Golther. Zur deutschen Sage und Dichtung: Gesammelte Aufsätze. Berlin, 1914. S. 19-70.
Schmitt, S. 326; Frenzel, Stoffe, S. 769; Baldensperger/Friederich, S. 151.
Nach Baldensperger/Friederich zuerst erschienen in: Walhalla, 3 (1907), S. 15-67. Weitere Autoren und Werke werden genannt. Auf S. 57-69 'Das Tannhäuserlied in verschiedenen Wendungen' (z.T. mit Noten).
- Nr. 1828
Der Tannhäuser und der Ewige Jude: Zwei deutsche Sagen in ihrer Entstehung und Entwicklung historisch, mythologisch und bibliographisch verfolgt und erklärt. 2. vielf. verb. Aufl. Dresden, 1861.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
In getrennten kurzen Abhandlungen werden neben Entstehung und Entwicklung der beiden oben genannten Sagen die jeweiligen schriftlichen Bearbeitungen in eigenen Kapiteln vorgestellt: 'Tannhäuser' auf den Seiten 20-23; 'Ewiger Jude' auf den Seiten 101-107. Zudem werden verschiedene Beispielstexte abgedruckt. - Titel der 1. Auflage: Die Sage vom Ewigen Juden: historisch entwickelt, mit verwandten Mythen verglichen und kritisch beleuchtet. Dresden, 1844 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1700-1910, Bd. 50, S. 40).
- Nr. 1915
"Bemerkungen zum Problem des Allegorischen in der Minneallegorie". Euphorion, 51 (1957), S. 2-22.
Schmitt, S. 221.
Eingangs stellt der Verfasser den für mittelhochdeutsche Minneallegorien typischen und festen Motivbestand vor. Die Erörterung der Frage, wie es zu dem "eigentümlichen Bedürfnis nach dieser literarischen Modegattung" (S. 19) im 14. und 15. Jahrhundert gekommen sei, bildet den Schwerpunkt der Arbeit.
- Nr. 1966
Kalypso: Bedeutungsgeschichtliche Untersuchungen auf dem Gebiet der indogermanischen Sprachen. Halle a.d.S., 1919.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 2295
Die Femme fatale: Ein Weiblichkeitstypus in der nachromantischen Literatur. Stuttgart, 1990.
Frenzel, Motive, S. 788.
- Nr. 2415
"La légende de la statue de Vénus". Revue de l'Histoire des Religions, 68 (1913), S. 193-217.
Baldensperger/Friederich, S. 156; Frenzel, Stoffe, S. 751.
- Nr. 2580
Tannhäuser in Sage und Dichtung. München, 1911.
Schmitt, S. 326; Baldensperger/Friederich, S. 151.
- Nr. 2924
"Die Sage von Tannhäuser". Mitteilungen der Schlesischen Gesellschaft für Volkskunde, 36 (1937), S. 106-132.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Aufsatz erschien leicht bearbeitet in französischer Sprache als: 'La légende du Tannhäuser'. Mercure de France, Sér. Mod., Jg. 49, Bd. 284, Nr. 959, 1.6.1938, S. 257-275. Der Verfasser kommt zu den Schluß: "Wie die Sage vom König im Berge, mit der sie nicht wenige Züge teilt, ist die Tannhäusersage inselkeltischen Ursprungs, eine Wandersage, die zu Anfang des 14. Jahrhunderts infolge ganz bestimmter geschichtlicher Umstände nach den Niederlanden und ins Rheinland getragen worden ist. [Das] Keltentum allein kannte - vor der Renaissance - den schmerzlichen Konflikt zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden, der das eigentliche Leitmotiv der Tannhäusersage ist" (S. 131).
- Nr. 3082
Venus, Amor und Bacchus in Shakespeares's Dramen: Eine medicinisch-poetische Studie. Braunschweig, 1902.
Baldensperger/Friederich, S. 156.
Die im Titel der Studie genannten antiken Gottheiten werden nicht als solche behandelt, sondern stehen lediglich für die ihnen zugeordneten Eigenschaften.