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71 Treffer · Seite 1 von 4- Nr. 230
"The insanity of the hero: An intrinsic detail of the Orestes vendetta". Transactions and Proceedings of the American Philological Association, 58 (1927), S. 43-62.
Baldensperger/Friederich, S. 165.
- Nr. 350
- Nr. 395
"Die dichterische Gestaltung der Nibelungensage". In: K. Bartsch. Gesammelte Vorträge und Aufsätze. Freiburg i.Br., 1883. S. 86-108.
Schmitt, S. 241.
- Nr. 402
Die Tiere in der mittelhochdeutschen Literatur. Diss. Leipzig, 1909.
Schmitt, S. 332; Baldensperger/Friederich, S. 162.
Die untersuchten Epen werden im Anhang aufgelistet. - Anmerkung: Beim 'Ecidemon' handelt es sich um ein schlangenartiges Wesen, dessen Geruch giftige Tiere unschädlich macht.
- Nr. 466
- Nr. 487
Die Rache als Motiv und Problem im Drama des Sturms und Drangs. Diss. Hamburg, 1960 [masch.].
Frenzel, Motive, S. 80; Schmitt, S. 267.
Es wird die literarische Tradition des Motivs seit der attischen Tragödie verfolgt.
- Nr. 716
- Nr. 721
- Nr. 737
Elizabethan revenge tragedy 1587-1642. Princeton, New Jersey, 1959.
Frenzel, Motive, S. 80
- Nr. 865
A study of twentieth-century adaptations of the Greek Atreidae dramas. Diss. Cornell University, 1955.
Frenzel, Stoffe, S. 16, S. 603.
- Nr. 870
Das Geschlecht der Atriden in Mykene: Eine Stoffgeschichte der dramatischen Bearbeitungen in der Weltliteratur. Diss. Göttingen, 1952 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 16, 603; Schmitt, S. 8, 43.
- Nr. 1047
"The speech of foreigners in Greek and Latin comedy". Philological Quarterly, 13 (1934), S. 133-139.
Baldensperger/Friederich, S. 168.
- Nr. 1251
"Der Ritter mit dem Hemd: Drei Fassungen einer mittelalterlichen Erzählung". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 49 (1999), S. 1-18.
Dunphy zeigt hinsichtlich des mittelalterlichen Sujets 'Ritter mit dem Hemd' Ähnlichkeiten und Unterschiede in den verglichenen Texten auf. Über die motivgeschichtlichen Belege hinaus ist hierbei der Nachweis wichtig, daß sich die einzelnen Motive - von Textart zu Textart - in ihrer Funktion verändern.
- Nr. 1422
Kunst und Recht. Band II: Das Recht in der Dichtung. Bern, 1931.
Frenzel, Motive, S. 312; Schmitt, S. 270; Baldensperger/Friederich, S. 117.
Überblicksartig werden zahlreiche Autoren und Werke auf die Darstellung des Rechts in der Dichtung hin untersucht.
- Nr. 1569
"Medeas Rache". In: W.H. Friedrich. Vorbild und Neugestaltung: Sechs Kapitel zur Geschichte der Tragödie. Kleine Vandenhoeck-Reihe, 249. Göttingen, 1967. S. 7-56.
Schmitt, S. 213.
Unter demselben Titel bereits erschienen in: Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen: I. Phil.-Hist. Klasse, 1960. S. 67-111.
- Nr. 1608
Der Atriden-Mythos im modernen Drama: Hauptmann, O'Neill, Sartre. Diss. Würzburg, 1950 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 16, S. 603
- Nr. 1694
"The loving killers: The rationale of righteousness in Baroque Tragedy". Comparative Literature Studies, 2 (1965), S. 209-232.
Frenzel, Motive, S. 80, 127.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).