Einfache Suche
Wählen Sie eine Kategorie und suchen Sie nach Begriffen.
Mehrere Begriffe werden mit UND verknüpft, Teilwörter genügen. Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert; ä/ae, ö/oe, ü/ue und ß/ss werden gleichgesetzt.
Ergebnisse
36 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 577
- Nr. 857
Juden und Judentum in der mittelniederländischen Literatur <1100-1600>. Judentum und Umwelt, 24. Frankfurt a.M., 1989.
Nach einer umfassenden Untersuchung zur Geschichte der Juden im Bereich der mittelniederländischen Kultur (S. 11-121) behandelt der Verfasser die Juden und das Judentum in der Literatur (S. 123-576). In diesem zweiten Teil der Studie kommentiert der Verfasser kurz die gewählten Themen und zitiert dann jeweils ausgiebig Passagen aus einer Fülle von Werken, die sich im Literaturverzeichnis genannt finden.
- Nr. 868
"The compact with the devil in the middle English 'Vision of Piers the Plowman'". California Folklore Quarterly, 5 (1946), S. 179-184.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
- Nr. 896
Das Landschaftsgefühl des ausgehenden Mittelalters. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 46. Leipzig, 1934. [Zugleich Diss. Leipzig, 1928].
Schmitt, S. 190; Baldensperger/Friederich, S. 117.
Viele weitere Autoren werden für die Untersuchung herangezogen.
- Nr. 1343
Der plutonische Faust: Eine motivgeschichtliche Studie zur Arbeit am Mythos in der Faust-Tradition. Basel, 1992.
Die zahlreich behandelten Autoren und Werke werden auf den Seiten 429-435 ausgewiesen. Neben den hier namentlich bezeichneten werden weitere 'verwandte' Motive aufgegriffen.
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1778
"Der Schuldbegriff in der deutschen Volkssage der Gegenwart". Niederdeutsche Zeitschrift für Volkskunde, 6 (1928), S. 129-159, 222-244.
Baldensperger/Friederich, S. 106.
Überblickscharakter.
- Nr. 1832
Il diavolo. Mailand, 1889.
Frenzel, Motive, S. 694; Baldensperger/Friederich, S. 95.
Der Verfasser behandelt das Phänomen "Teufel" in der gesamten europäischen Literatur seit dem Mittelalter.
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1955
"La mer, ce mauvais sujet". Mercure de France, Sér. Mod. 246 (1933), S. 42-92.
Baldensperger/Friederich, S. 145.
Vollständige bibliographische Angaben: Sér. Mod., Jg. 44, Bd. 246, Nr. 844, 15.8.1933. -- Überblicksartiger Artikel, der die Darstellung des Meeres in Literatur, Kunst und Musik beinhaltet.
- Nr. 2013
"Hans Heiling in Sage und Dichtung". Unser Egerland, 9 (1905), S. 36-38.
Schmitt, S. 124.
Der "Hans Heiling" ist eine Felsgruppe bei Karlsbad und gleichzeitig die Bezeichnung für einen Erdgeist.
- Nr. 2171
Tell-Iconographie: Wilhelm Tell und sein Apfelschuß im Lichte der bildenden Kunst eines halben Jahrtausends <15.-20. Jahrhundert> mit Berücksichtigung der Wechselwirkung der Tell-Poesie. Luzern, 1902.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1700-1910, Bd. 58, S. 286.
- Nr. 2274
Eine neue mittelenglische Version der Theophilus-Sage". Englische Studien, 32 (1903), S. 1-23.
Baldensperger/Friederich, S.151
Ediert wird eine bislang unbekannte vierte Fassung der Theophilus-Sage: Bodleiana (Oxford) Ms. Rawl. Poetry 255, 11ff.
- Nr. 2623
"Literatur und Recht". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. II (1965), S. 164-195.
Schmitt, S. 271.
"Im Spiegel der Literatur wird das Recht zu einem Problem erst durch sein Heraustreten aus dem puristisch gültigen Text. Das Recht kann [...] außerrechtlich umgestaltet [Sage, Märchen, Anekdote] oder neu formuliert werden (revolutionäre Rechtsideen), es kann sich in festen Stoff- und Motivkreisen kristallisieren; Anteil des Dichterischen ist überall möglich" (S. 164). - Der Verfasser arbeitet in seinem chronologisch und überblickshaft angelegten Artikel eine Fülle von Stoffen, Motiven und Themen heraus, die aus dem Bereich des Rechts und des Rechtsbewußtseins in literarische Werke eingeflossen sind.
- Nr. 2730
Die Sage vom Herzog von Luxemburg und die historische Persönlichkeit ihres Trägers. Leipzig, 1901.
Frenzel, Stoffe, S. 483; Schmitt, S. 139.
Es wird ein Überblick über die Rezeption der Sage in verschiedenen Medien (z.B. Flugblatt, Flugschrift, Volksbuch) gegeben. Textbeispiele im Anhang.
- Nr. 2752
Witchcraft in Old and New England. Cambridge, Massachusetts, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 160.
Neben den vorwiegend englischen Quellen zieht der Verfasser auch kontinental-europäische Literatur und Volksüberlieferung hinzu. - Der ausführliche Index (S. 603-641) bietet neben Autorennamen auch einschlägige Motivnennungen.
- Nr. 2845
"The witchcraft basis in Marlowe's 'Faustus'". Modern Philology, 38 (1940), S. 9-36.
Baldensperger/Friederich, S. 160
- Nr. 2930
"The vassal of the devil". Archivum Romanicum, 7 (1923), S. 470-477.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
Überblickscharakter.
- Nr. 3056
"Ueber die englischen Fassungen der Theophilussage". In: E. Kölbing. Beiträge zur vergleichenden Geschichte der romantischen Poesie und Prosa des Mittelalters unter besonderer Berücksichtigung der englischen und nordischen Litteratur. Breslau, 1876. S. 1-41.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Der Verfasser geht ausführlich auf die englischen Fassungen der Theophilus-Legende (Cod. Harl. 2277, London, British Museum und Vernon-Handschrift, fol. 203ff.) ein und untersucht deren Verhältnis zu den übrigen zahlreichen Gestaltungen des Stoffes.
- Nr. 3247
Die Tobiasgeschichte und andere Märchen mit toten Helfern. Lund, 1927-28.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Die Untersuchung versteht sich als eine "orientierende Typologisierung der Volksmärchen mit dem Motiv des toten Helfers" (S. 19). Literarische und volkstümliche Varianten der Märchen werden aufgeführt (S. 44-57). -- Das Register verzeichnet eine Reihe weiterer literarischer Inhaltsnennungen (S. 258ff.). Neben den oben genannten Autoren und Werken werden viele weitere Verfasser berücksichtigt.