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21 Treffer · Seite 1 von 2- Nr. 297
Arbeit am nationalen Gedächtnis: Eine kurze Geschichte der deutschen Bildungsidee. Edition Pandora, 14. Frankfurt a.M., 1993.
Weitere Autoren werden behandelt.
- Nr. 514
Wandel des Bildes der Antike in Deutschland: Ein geistesgeschichtlicher Überblick. München, 1948.
Schmitt, S. 16.
"Nicht vom Einfluß der Antike im allgemeinen soll hier die Rede sein, sondern von derjenigen Wirkung der Antike, die zu einem Bilde von ihr in unserem Geistesleben führte, sei es zu einem erkennntnismäßigen, sei es zu einem schöpferischen, jedenfalls zu irgendwelcher Sicht ihrer Gestalten und Elemente, ihrer Wesensart und Geschichte, mit der man sie bewußt oder instinktiv als etwas Objektives, außer einem Bestehendes beriff und empfand, was von dem als eigen geltenden distanziert und unterschieden war. [...] Und hier sind nun zwei Möglichkeiten zu unterscheiden. Die eine ist die bewußte Erfassung der Antike in ihrer echten einstigen Beschaffenheit, bis zu ihrer Nachahmung als Vorbild und Norm: solches vollzieht sich jeweils in den sogenannten Renaissancen, welche bereits den früheren und frühesten Zeiten nicht gefehlt haben und später immer stärker als richtunggebende Bildungsepochen erscheinen. Die andere ist das mehr unwillkürliche Verhalten, wie es in Dichtung, Kunst, Geschichtsschreibung nun schöpferisch der Antike gegenüber stattfindet: wie man sich hier die Antike vorstellt, was man von ihr, verwoben in mythische Zusammenhänge, noch sieht und weiß, was man von ihr gestaltet und aufnimmt, sofern es im Assimilierten noch als antik gemeint erkennbar ist. Beide Arten, die mehr erkenntnismäßige und die mehr schöpferische, wechseln miteinander ab, gehen aber auch nebeneinander her, ja vermischen sich und gehen ineinander über und kennzeichnen die eigentliche Auseinandersetzung mit dem antiken Geist, die, vielfältig schillernd, doch einen deutlichen epochalen Wandel in einzelnen Bildern erkennen läßt, wie er nun eben in kurzem Umriß an unseren Augen vorüberziehen soll" (S. 5 und 7).
- Nr. 525
Der moderne deutsche Bildungsroman. Sprache und Dichtung, 69. Bern, 1942.
Schmitt, S. 78.
Überblickscharakter.
- Nr. 612
"Der Bildungsgedanke im Mittelalter". Deutsche Vierteljahrsschrift, 29 (1955), S. 20-36.
Schmitt, S. 41.
- Nr. 712
"Der Bildungsroman der Hochklassik und Hochromantik". In: H.H. Borcherdt. Der Roman der Goethezeit. Stuttgart, 1949. S. 261-382.
Schmitt, S. 78.
- Nr. 1520
- Nr. 1999
Paracelsus als Thema in der deutschen und europäischen Literatur: Versuch über Kolbenheyers Romantrilogie 'Paracelsus'. Diss. Winnipeg: University of Manitoba, 1964 [masch.].
Schmitt, S. 252.
Autopsiert anhand des Selbstreferats in: Germanistik, 6 (1965), S. 418.
- Nr. 2491
Wilhelm Meister und seine Brüder: Untersuchungen zum deutschen Bildungsroman. München, 1972.
Schmitt, S. 79.
Das Werk untersucht eine Fülle von Bildungsromanen des 18.-20. Jahrhunderts und behandelt auch den französischen und englischen Bildungsroman des 19. Jahrhunderts.
- Nr. 2571
"La tradition du Bildungsroman". Comparative Literature, 21:2 (1969), S. 97-115.
Schmitt, S. 79.
Der Artikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 2588
"Landschaft in Lehrdichtung und Prosa des 18. Jahrhunderts: Drei kleine Kapitel". In: 'Landschaft' und Landschaften im achtzehnten Jahrhundert: Tagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: 20. bis 23. November 1991. Hg.v. Heinke Wunderlich. Beiträge zur Geschichte der Literatur und Kunst des 18. Jahrhunderts, 13. Heidelberg, 1995. S. 51-66.
Neben den oben angeführten werden weitere Autoren und Werke angesprochen.
- Nr. 3005
"Der neuere deutsche Bildungsroman". Westermanns Monatshefte, Jg. 51, Bd. 101:1 (1906), S. 257-272.
Schmitt, S. 77.
Der korrekte Eintrag für den oben genannten Jahrgang der Zeitschrift lautet: W. Monatshefte Illustrierte deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart, Jg. 51, Bd. 101:1 (1906). Überblick über die wechselnden Titel der Zeitschrift: Westermann's Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte: Jg. 1, Bd. 1 (1856/57) - Jg. 22, Bd. 44 (1878). Jahrbuch der Illustrirten Deutschen Monatshefte: Jg. 23, Bd. 45 (1878/79) - Jg. 25, Bd. 50 (1881). Westermann's Illustrirte Deutsche Monatshefte: Jg. 26, Bd. 51 (1881/82) - Jg. 26, Bd. 52 (1882). Westermann's Illustrierte Deutsche Monatshefte: Jg. 27, Bd. 53 (1882/83) - Jg. 50, Bd. 100 (1906). W. Monatshefte Illustrierte deutsche Zeitschrift für das geistige Leben der Gegenwart: Jg. 51, Bd. 101:1 (1906) - Jg. 55, Bd. 110:2 (1910/11). Westermanns Monatshefte: Jg. 56, Bd. 111:1 (1911)ff. -- Der Artikel hat Überblickscharakter und nennt neben den o.g. noch weitere Autoren und Werke.
- Nr. 3052
"Entwicklungs- und Bildungsroman: Ein Forschungsbericht". Deutsche Vierteljahrsschrift, 42 (1968), S. 427-473, 590-632.
Schmitt, S. 79.
- Nr. 3204
Groteske Welt: Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Nachtstücks in der Romantik. Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, 127. Bonn, 1973.
Schmitt, S. 231.
Verzeichnis aller vom Verfasser aufgeführten Bildkünstler, Autoren und Werke: S. 206-208.
- Nr. 3212
"Deutsche Südsehnsucht". Deutsche Rundschau, 89:8 (1963), S. 37-50.
Schmitt, S. 151.
Der Verfasser verfolgt "ein 'erkenntnislyrisches Motiv' durch anderthalb Jahrhunderte [und betrachtet] seine Ausprägungen und Abhandlungen bei verschiedenen Dichtern, Malern und Forschern" (S. 50).
- Nr. 3256
- Nr. 3540
"Zum deutschen Bildungsroman der Gegenwart". Literarischer Handweiser, 64:7 (1927/28), Sp. 491-498.
Schmitt, S. 78.
- Nr. 3578
"Der Bildungsphilister". In: H. Meyer. Zarte Empirie: Studien zur Literaturgeschichte. Stuttgart, 1963. S. 179-201.
Schmitt, S. 258.
- Nr. 3955
"The Bildungsroman". In: R. Pascal. The German novel: Studies. Manchester, 1956. S. 1-98.
Schmitt, S. 78.
- Nr. 4887
Gesellschaftskritische Tendenzen in deutschen Tierfabeln des 13. bis 15. Jahrhunderts. Europäische Hochschulschriften, 3: Geschichte und ihre Hilfswissenschaften, 24. Bern, 1973. [Zugleich Diss. Neuchâtel, 1973. Bern, 1973].
Schmitt, S. 313, 335.
Diese überblicksartige Untersuchung wird geleitet von der Frage, "inwiefern die Fabel im Mittelalter soziale Notstände aufdeckt und sie in moralisch-belehrender, polemischer oder satirischer Absicht den Zeitgenossen deutlich macht" (Vorwort, S. 9). Im Anhang (S. 179-188) finden sich tabellarische Übersichten über die untersuchten Texte.
- Nr. 5099
Die religiöse und humanitätsphilosophische Bildungsidee und die Entstehung des deutschen Bildungsromans im 18. Jahrhundert. Sprache und Dichtung, 56. Bern, 1934.
Schmitt, S. 78.
Die Abhandlung, in deren Mittelpunkt die Entstehungsgeschichte der Bildungsidee steht, hat Überblickscharakter und greift weit über das 18. Jahrhundert hinaus.