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"Griselda". In: Reinhold Köhler: Kleinere Schriften. Hg.v. Johannes Bolte. Bd II: Kleinere Schriften zur erzählenden Dichtung des Mittelalters. Berlin, 1900. S. 501-555.
Michael, FB (1989), S. 39.
Laut Bolte "sind es einzelne Erzählungsstoffe, Motive, poetische Formeln, denen er [=Reinhold Köhler] durch alle Länder und Jahrhunderte nachspürt" und er erreicht im Griseldis-Artikel einen "vollständige[n], unanfechtbare[n] Stammbaum" der Sage (Vorwort, VI). - Reihung der in Europa entstandenen Griseldis-Fassungen nach der Novelle von Boccaccio.
- Nr. 5709
Die Griseldis-Sage in der Literaturgeschichte. Heidelberg, 1888.
Schmitt, S. 120; Michael, FB (1989), S. 39.
- Nr. 5730
"Griseldis in der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts: Ein Beitrag zur Behandlung eines mittelalterlichen Stoffes in der neuesten Zeit". Euphorion, 13 (1906), S. 1-47, 535-556, 14 (1997), S. 101-134.
Baldensperger/Friederich, S. 405; Schmitt, S. 120.
Der erste Teil der Untersuchung (Vorwort - Einleitendes über Eigenart, Ursprung und Geschichte des Stoffes - Die Prosabearbeitungen: Volksbücher und Volksmärchen) erschien bereits als: Diss. Tübingen, 1905 (Leipzig, 1905). - Der Verfasser untersucht das Fortleben des mittelalterlichen Griseldis-Stoffes vor allem unter dem Gesichtspunkt der sich ändernden 'gesellschaftlichen und sittlichen Stellung' der Frau.