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19 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 304
"Balaam and the ass: The master-servant relationship in literature". Thought, 29 (1954), S. 237-270.
Frenzel, Motive, S. 50; Yearbook of Comparative Literature, 8 (1959) S. 104.
'Balaam und sein Esel' erhalten durch die Nennung im Titel des Aufsatzes und die mottoartige Voranstellung zweier einschlägiger Bibel-Zitate zwar als 'Herr- Diener-Paar' eine exponierte Stellung, in der Darstellung verschiedener Herr-Diener-Verhältnisse verfolgt der Verfasser diesen Beispielsfall aber nicht weiter. - Das Herr-Diener-Verhältnis wird vor allem psychologisch gedeutet (Ich und Über-Ich, Fleisch-Geist-Dualität, etc.) und mit Beispielen aus der europäischen Literatur belegt.
- Nr. 626
"'Floires et Blancheflor' et l'épisode de Haïdée dans le 'Don Juan' de Byron". In: Mélanges d'histoire littéraire générale et comparée offerts à Fernand Baldensperger. 2 Bde. Paris, 1930. Bd. I, S. 54-62.
Baldensperger/Friederich, S. 100.
- Nr. 740
"Der Graf von Gleichen und seine Vettern". Velhagen und Klasings Monatshefte, 30 (1915), S. 345-350.
Baldensperger/Friederich, S. 104.
Überblickscharakter.
- Nr. 900
Mozart in der schönen Literatur <Drama, Roman, Novelle, Lyrik>: Eine motivgeschichtliche Abhandlung mit einer über 500 Werke umfassenden Bibliographie. Geifswald, 1932.
Schmitt, S. 63, 225.
Die genannte Veröffentlichung ist ein separat erschienener Teildruck aus: Bericht über die musikwissenschaftliche Tagung der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg vom 02.-05. August 1931. Leipzig, 1932. S. 179-299.
- Nr. 901
"Mozart in der schönen Literatur: II. Teil: Ergänzungen und Fortsetzung". Mozart-Jahrbuch des Zentralinstitutes für Mozartforschung [...] (1959), S. 165-187.
Schmitt, S. 63, 225.
Laut Quelle erschien dieser Text auch unter dem Titel: Mozart in der schöngeistigen Literatur: Eine motivgeschichtliche Abhandlung, 2. Teil. Salzburg, 1960. -- Der erste Teil mit dem Titel: Mozart in der schönen Literatur <Drama, Roman, Novelle, Lyrik>: Eine motivgeschichtliche Abhandlung mit einer über 500 Werke umfassenden Bibliographie. Greifswald, 1932., ist ein separat erschienener Teildruck aus: Bericht über die musikwissenschaftliche Tagung der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg vom 2.-5. August 1931. Leipzig, 1932. S. 179-299.
- Nr. 1151
Die Geschichte Don Giovannis: Werdegang eines erotischen Anarchisten. Frankfurt a.M., 1991.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Eine feuilletonistische Abhandlung, die viele Autoren, Komponisten und Librettisten sowie ihre Werke anführt, aber auf ein Literaturverzeichnis oder Register verzichtet. -- Edition einer deutschen Prosaübersetzung von da Pontes 'Don Giovanni' von Cesarina Drescher und F. Dieckmann im Anhang.
- Nr. 1371
"Über die dramatischen Bearbeitungen der Sage von Don Juan". Monatsblätter für deutsche Literatur, 6 (1901/02), S. 128-133.
Schmitt, S. 63.
Überblickscharakter.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 1763
Don Juans theatralische Existenz: Typ und Gattung. München, 1974. [Zugleich: Diss. Köln, 1971].
Frenzel, Stoffe, S. 170; Schmitt, S. 64.
Zunächst 1971 als Diss. Köln mit dem Titel: "Die dramatische Intentionalität des Don-Juan-Typs" erschienen. - Die Verfasserin versteht den Begriff des Typs weder im Sinne der 'komischen Charaktertypen' Molières noch in dem der 'Maskentypen' der Commedia dell'arte: "[...] es wird ein formaler Begriff Typ gesetzt, der durch das Verhältnis des Besonderen und Allgemeinen gekennzeichnet ist. Der Typbegriff soll hier das Verhältnis von Stoff und Figur akzentuieren. Der Don Juan-Stoff in seiner eigenen Motivkombination ist wesentlich auf die eine Figur Don Juan zugeschnitten, und umgekehrt ist die Figur durch den Stoff bestimmt" (S.10f.). Ausgehend von Tirso de Molinas Stück erarbeitet Gnüg "neben dem historisch Besonderen zugleich auch das typisch Allgemeine" (S. 11) des Don Juan-Typs, gestützt auf eine breite Materialbasis. - Im 'Begriffsregister' finden sich neben den oben bereits aufgeführten weitere literarische Inhaltsnennungen (S. 255ff.).
- Nr. 2139
Das Don Juan-Problem in der neueren Dichtung. Breslauer Beiträge zur Literaturgeschichte, N.F. 47. Stuttgart, 1915.
Schmitt, S. 63.
Zahlreiche Autoren (ca. 50) und Werke werden für die Untersuchung herangezogen.
- Nr. 3293
Le vrai Don Juan: Don Miguel de Mañara. Paris, 1950.
Frenzel, Stoffe, S. 169.
Bibl. Nachweis: The National Union Catalog (NUC): Pre-1956 Imprints, Bd. 340, S. 459.
- Nr. 3410
The theatre of Don Juan: A collection of plays and views, 1630-1963. Lincoln, 1963.
Das Werk besitzt Überblickscharakter und behandelt neben den Texten o.g. Autoren noch weitere Dramen. Die Stücke sind ganz oder auszugsweise in englischer Übersetzung abgedruckt.
- Nr. 3633
"Don Juan: Ein Drama der europäischen Bühne: Tirso de Molina, Molière, Mozart". Revue de Littérature Comparée, 35 (1961), S. 617-639.
Es wird anfänglich ein Überblick über die Entwicklung des Motivs des Don Juan bzw. des Donjuanismus gegeben. Der Autor läßt Da Ponte wissentlich außer acht.
- Nr. 3760
Dämon - Schwärmer - Biedermann: Don Juan in der deutschen Literatur bis 1918. Philologische Studien und Quellen, 126. Berlin, 1993. [Auch Habil.schr. Graz, 1992].
"Die Studie verfolgt das Ziel, die Geschichte eines genuin spanischen literarischen Stoffes im deutschen Sprachraum vom 17. Jahrhundert bis 1918 zu dokumentieren, darzustellen und zu analysieren. Forschungspraktisch bedeutete dies: (1) Erstellung einer auf Vollständigkeit hin angelegten Bibliographie deutschsprachiger Don-Juan-Fassungen, die literarische Texte im engen Sinn, Puppenspiel-, Hauptaktions- und Ballettszenarien, aber auch rezeptionsgeschichtlich maßgebliche Übersetzungen aus dem Spanischen, Italienischen, Französischen und Englischen enthalten sollte; (2) Darstellung bzw. Analyse aller Fassungen nach Art und Ausmaß ihres intertextuellen Bezugs zum spanischen Ur-Stoff Tirso de Molinas und zu seinen im deutschsprachigen Raum gängigen Stoffsubstraten [...]; (3) Einbindung der literaturwissenschaftlichen Ergebnisse in einen übergreifenden kulturhistorischen Kontext, wobei auf Leitgedanken der Zivilisationstheorie von Norbert Elias zurückgegriffen wurde" (S. 8). - Im Anhang (S. 270-373) findet sich ein "Kompendium" der deutschsprachigen Don-Juan-Literatur.
- Nr. 4198
"Die Don Juan-Gestalt: Ein Beitrag zum Verständnis der sozialen Funktion der Dichtkunst". Imago, 8 (1922), S. 142-196.
Schmitt, S. 63.
Überblickscharakter.
- Nr. 4509
"Der Tote als Gast". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 53-85 u. 407-415.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 470 A und Mot. C 13, E 238.
- Nr. 4581
Le cas Don Juan. Paris, 1953.
Zahlreiche Bearbeitungen des Don-Juan-Stoffes werden herangezogen.
- Nr. 4996
Faust in literature. London, 1975.
Frenzel, Stoffe, S. 226.
Schwerpunktmäßig werden in dieser überblicksartigen Arbeit die o.g. Autoren und Werke behandelt.
- Nr. 5917
"Beiträge zur Geschichte des Klosterdramas: Zweiter Teil: Thanatopsychie: Zeugnisse und Belege für 'Don Juan' auf dem Ordenstheater". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 9 (1896), S. 88-132.
Baldensperger/Friederich, S. 166.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Zeidler weist in seinem materialreichen Beitrag auf die besondere Bedeutung des Ordensdramas bei der Verbreitung des Don Juan-Stoffes hin. Die Theoretiker des Ordensdramas sahen die Geschichte vom Fall des "Atheisten, Frevlers und Epikureers" (S. 93) als besonders geeignete Dramenvorlage, die als "Schreckensspiegel ruchloser Jugend" (S. 132) einzusetzen sei.