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9 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 981
"Les femmes légères au théâtre, de Molière à Sacha Guitry". Les Annales, 77 (1957), S. 23-35.
Frenzel, Motive, S. 451.
Der Artikel ist nicht als wissenschaftlicher Aufsatz konzipiert, sondern hat das Ziel zu unterhalten ("de vous divertir") und geht deshalb stark assoziativ vor. Unter "femme légère" versteht der Autor jede nicht "honnête" Frau: Das Spektrum reicht von der Naiven und der verführten Ehefrau bis zur Kurtisane und Prostituierten.
- Nr. 1762
Don Juan: Eine Einführung. Artemis Einführungen, 39. München, 1989.
Frenzel, Stoffe, S. 170.
Erneut (unverändert) erschienen unter dem Titel: Don Juan: Ein Mythos der Neuzeit. Aisthesis Essay, 2. Bielefeld, 1993. - Zur Problematik des literarischen 'Don Juan-Typs' merkt Gnüg einleitend an: "Don Juan ist keine historische Figur [wie etwa Casanova], sondern ein literarischer Typus. [..] Der literarische Typ wird durch seinen Stoff bestimmt, dieser jedoch durch die ihn konstituierenden Motive geschaffen. Beim Don Juan-Stoff verbindet sich z.B. das Motiv des extensiven Verführers, den es von einer Frau zur anderen zieht, mit dem des himmlischen Strafgerichts. Diese Motivkombination, die den verschiedenartigen Gestaltungen zugrundeliegt, ist ein Konstrukt, ein abstraktes Handlungsgerüst, das erst in der jeweiligen Ausgestaltung in dem einzelnen Werk seine lebendige Form, seine besondere Bedeutung gewinnt. Selbst Autoren, die mit der Vorstellung einer himmlischen Rache nichts mehr anfangen können, müssen sich auf dieses Motiv einlassen, es z.B. säkularisieren, wollen sie nicht die dem Stoff eigene Spannung auflösen und damit sich vom Stoff überhaupt entfernen" (S. 7ff.).
- Nr. 3248
The English sources of Goethe's Gretchen tragedy: A study on the life and fate of literary motives. Skrifter utgivna av Kungl. Humansistiska Vetenskapssamfundet i Lund, 24. Lund, 1937.
Frenzel, Motive, S. 774
Die Arbeit behandelt hauptsächlich Richardsons Einfluß auf Goethe. Es werden aber auch wichtige Autoren der deutschen Empfindsamkeit genannt (Dusch, Gellert, Hermes, Miller, Nicolai, La Roche etc.).
- Nr. 4025
Die verführte Unschuld: Bemerkungen über ein literarisches Thema. Hamburger romanistische Studien, Reihe A, 38. Hamburg, 1953.
Frenzel, Motive, S. 774; Schmitt, S. 356.
- Nr. 4178
Die uneheliche Mutter in der Dichtung und im Leben. Kultur und Fortschritt, 416/17. Leipzig, 1912.
Frenzel, Motive, S. 774; Schmitt, S. 229, 349; Baldensperger/Friederich, S. 171.
- Nr. 4187
Der Kindesmord in der Literatur der Sturm-und-Drangperiode: Ein Beitrag zur Kultur- und Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts. Rotterdam, 1927. [Zugleich Diss. Amsterdam, 1927].
Frenzel, Motive, S. 774; Schmitt, S. 173; Baldensperger/Friederich, S. 171.
Rameckers überblicksartige Arbeit zum Motiv des Kindesmordes basiert auf einer Darstellung der Rechtslage sowie sozialgeschichtlichen Beobachtungen zur Zeit.
- Nr. 5570
Fathers and daughters: Patterns of seduction in tragedies by Gryphius, Lessing, Hebbel and Kroetz. Studies in German literature, linguistics and culture. Columbia, South Carolina, 1993.
Bibl. Nachweis: GBV (Standorte: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar, Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel).
- Nr. 5597
Die Kindsmörderin im deutschen Schrifttum von 1770-1795. Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft, 162. Bonn, 1974.
Frenzel, Motive, S. 774; Schmitt, S. 173.
Neben den genannten Werken interpretiert Weber eine Reihe von 'Kindesmörderinnen'-Balladen. Zudem beschäftigt er sich mit unterschiedlichen Quellen-Texten aus dem Bereich der Rechtshistorie des 18. Jahrhunderts.
- Nr. 5697
The unmarried mother in German literature: With special reference to the period 1770-1800. Columbia University Germanic Studies, 22. New York, 1917 (Repr. New York, 1966).
Frenzel, Motive, S. 774; Schmitt, S. 229, 349; Baldensperger/Friederich, S. 173.
Der Verfasser beschreibt in den ersten beiden Kapiteln seiner Untersuchung den Status der 'ledigen Mutter' unter sozial- und rechtshistorischen Aspekten und konstatiert eine "humanitarian revolt" in der Behandlung des Problems durch die Gesellschaft im 18. Jahrhundert. In Kapitel 3 geht er der Frage nach, inwieweit dieses Umdenken in den literarischen Arbeiten der Autoren der 'Sturm und Drang'-Periode zu beobachten ist.