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19 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 574
"Moderne englische Dramen als Spiegel der 'conditio humana'". Germanisch-Romanische Monatsschrift, 69, N.F. 38 (1988), S. 325-337.
Beyer geht es in seinem Beitrag nicht um die in der Literaturgeschichte vorherrschende Strukturierung literarischer Produktion nach selektiven Kriterien, sondern er richtet sein Interesse auf die Kontinuitätskriterien der Literatur: "Solche Kontinuitätskriterien können zum Beispiel in Form bestimmter Motive oder wiederkehrender Bildkomplexe vorliegen, die zwar innerhalb der Werke unterschiedlicher Autoren ihre jeweils eigentümliche inhaltliche Füllung erhalten, ohne dabei jedoch den Konsens ihrer grundsätzlichen Aussage einzubüßen" (S. 325).
- Nr. 1155
Von Gespenstergeschichten, ihrer Technik und ihrer Literatur. Leipzig, 1903.
Schmitt, S. 111; Baldensperger/Friederich, S. 104.
Neben den ausführlich zitierten oben genannten Autoren und Werken werden weitere eingeführt.
- Nr. 1300
Le 'Dialogue des Morts' dans des littératures française, allemande et anglaise <1644-1789>. Diss. Paris, 1934.
Schmitt, S. 340.
Es werden überblicksartig weitere Autoren und Werke sowie Periodika behandelt.
- Nr. 1624
"Letztes Ehren=Gedaechtnuess und Himmel=klingendes Schaeferspiel: Der literarische Freundschafts- und Totenkult im Spiegel des barocken Trauerschäferspiels". Daphnis, 2 (1973), S. 32-53.
Schmitt, S. 340.
Der Artikel besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 1703
The grateful dead: The history of a folk story. The Folk-Lore Society for collecting and printing relics of popular antiquities, 60. London, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 81.
Der Verfasser beschäftigt sich anhand des Motivs (theme) 'Der dankbare Tote' mit dem Phänomen der Kombination verschiedener Erzählthemen in Volks- und Kunstliteratur. Der 'Amis und Amiles'-Stoff findet in diesem Zusammenhang durch sein Hauptmotiv 'The two friends' Erwähnung, vgl. S. 92f. - Kapitel II stellt eine Bibliographie der Variationen der Volkserzählung dar.
- Nr. 2320
Die Vampyrsagen und ihre Verwertung in der deutschen Litteratur. Forschungen zur neueren Litteraturgeschichte, 17. Berlin, 1900. [Zugleich Diss. Wien, 1899.]
Frenzel, Motive, S. 788; Schmitt, S. 352.
Neben den oben aufgeführten werden weitere Autoren und Werke der englischen und deutschen Romantik sowie nachfolgender Epochen genannt.
- Nr. 2661
"Totengespräch". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. Hg.v. Paul Merker und Wolfgang Stammler. 4 Bde. Berlin, 1925ff. Bd. III (1928/29), S. 379f.
Schmitt, S. 340.
Nach einer knappen Definition des Totengesprächs liefert der Verfasser einen chronologischen Überblick über die "Abart des Dialogs [aus dem] Reiche der Toten" (S. 379).
- Nr. 2987
"Die Lenorensage". In: K. Krumbacher. Populäre Aufsätze. Leipzig, 1909. S. 130-137.
Baldensperger/Friederich, S. 117.
Zuerst erschienen unter dem Titel: "Ein Problem der vergleichenden Sagenkunde und Litteraturgeschichte (Die Lenorensage)", in: Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1887), S. 214-220. - Krumbacher macht auf slawische Varianten der Lenorensage aufmerksam, die sich von dem germanischen Typus der Sage unterscheiden. In den nordslawischen Varianten entflieht das die Grabesruhe des toten Geliebten störende Mädchen in eine Grabeskammer und kann hier dem Tod entkommen. In den südslawisch-griechischen Varianten sind Braut und Bräutigam durch Bruder und Schwester ersetzt.
- Nr. 3107
Hölle und Fegefeuer in Volksglaube, Dichtung und Kirchenlehre. Heidelberg, 1909.
Baldensperger/Friederich, S. 108.
Überblickscharakter.
- Nr. 3247
Die Tobiasgeschichte und andere Märchen mit toten Helfern. Lund, 1927-28.
Baldensperger/Friederich, S. 152.
Die Untersuchung versteht sich als eine "orientierende Typologisierung der Volksmärchen mit dem Motiv des toten Helfers" (S. 19). Literarische und volkstümliche Varianten der Märchen werden aufgeführt (S. 44-57). -- Das Register verzeichnet eine Reihe weiterer literarischer Inhaltsnennungen (S. 258ff.). Neben den oben genannten Autoren und Werken werden viele weitere Verfasser berücksichtigt.
- Nr. 3290
La terre et les morts dans l'oeuvre de Chateaubriand. The Johns Hopkins Studies in Romance literatures and languages, 23. Baltimore, Maryland, 1934. [Zugleich Diss. Baltimore: Johns Hopkins University, Maryland, 1929].
Baldensperger/Friederich, S. 94.
Bibl. Nachweis: The National Union Catalog (NUC): Pre-1956 Imprints, Bd. 340, S. 313.
- Nr. 3390
Die russische Totenklage: Ihre rituelle und dichterische Deutung. Veröffentlichungen des Slavischen Instituts an der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin, 15. Leipzig, 1936.
Baldensperger/Friederich, S. 94.
Überblickscharakter.
- Nr. 4035
"Die Botschaft aus der Anderswelt: Psychologie und Geschichte einer Wundererzählung". In: L. Petzoldt. Märchen, Mythos, Sage: Beiträge zur Literatur und Volksdichtung. Marburg, 1989. S. 101-144.
Dieser mit kulturhistorischen Erläuterungen versehene Überblick nennt zahlreiche Einzelmotive, die mit den Varianten eines Aarne-Thomsonschen Erzähltypus (AaTh 470) in Verbindung stehen.
- Nr. 4253
Orpheus: Der Dichter und die Toten: Selbstdeutung und Totenkult bei Novalis, Hölderlin, Rilke. Düsseldorf, 1950.
Schmitt, S. 248, 338.
Auch als 2. durchges. Aufl. Darmstadt, 1972. - Vor dem Hintergrund des "Orpheus-Symbols" will diese Studie einen Beitrag leisten zur Selbstdarstellung und Selbstauslegung des Dichters: "Der Dichter als Erlöser, als anderer Erlöser [neben Christus] - nichts mehr als dieses will im Grunde das Orpheussymbol post Christum natum sagen" (Vorwort, S. 10).
- Nr. 4304
"Das Totengespräch in der Litteratur". In: J. Rentsch. Lucianstudien. Progr. Plauen i.V.: Königliches Gymnasium, 1895 [wiss. Beilage]. S. 15-44.
Schmitt, S. 340.
Schwerpunkte der Arbeit bilden die Lukianschen Totengespräche und deren Rezeption sowie Autoren und Werke aus dem Bereich der Totengespräch-Gattung.
- Nr. 4478
The dialogue of the dead in eighteenth-century Germany. German Studies in America, 17. Bern, 1974.
Schmitt, S. 340.
Der Verfasser bezieht neben den oben genannten Autoren und Werken eine Vielzahl weiterer mit ein.
- Nr. 4507
"Der dankbare Tote". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 156-212 u. 438-446.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 505/6, 508 und Mot. Q 271.1, E 341.1, M 241, T 66.1.
- Nr. 4509
"Der Tote als Gast". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. II, S. 53-85 u. 407-415.
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 470 A und Mot. C 13, E 238.
- Nr. 5816
"Zur Lenorensage". Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte, N.F. 11 (1897), S. 467-474.
Baldensperger/Friederich, S. 117.
Bibliographische Notiz: Die 1886/87 aus der "Vierteljahrsschrift für Kultur und Litteratur der Renaissance" hervorgegangene "Zeitschrift für vergleichende Literaturgeschichte" hat in ihrer Anfangsphase wiederholt Namen und Zählweise geändert: A. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, 1 (1886/87). B. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte und Renaissance-Litteratur, N.F. 1 (1887/88) - N.F. 4 (1891). C. Zeitschrift für vergleichende Litteraturgeschichte, N.F. 5 (1892) - N.F. 18 (1910). - Die Schreibung 'Litteratur' und 'Literatur' wechselt. -- Der Verfasser gibt drei volkstümliche Märchen-Varianten des Lenore-Stoffes wieder, wobei er für die rumänische Variante auf die "eigentümliche Verquickung der Lenoresage mit dem Märchenkreis 'vom dankbaren Toten', die zum Teil in die Sage vom Zauberer Merlin hineinspielt" (S. 470), aufmerksam macht.