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19 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 686
"Die ungleichen Kinder Evas". In: J. Bolte und G. Polívka. Anmerkungen zu den Kinder- u. Hausmärchen der Brüder Grimm. Leipzig, 1918. Bd. III, S. 308-321.
Schmitt, S. 166.
Der Verfasser nennt noch weitere Autoren und Werke. Hinweis auf nicht-deutsche Fassungen, auch aus mündlicher Überlieferung: S. 319ff.
- Nr. 784
"Untersuchungen zum lateinisch-altfranzösischen Adamsspiel". Zeitschrift für romanische Philologie, 51 (1931), S. 625-664, 52 (1932), S. 1-66.
Baldensperger/Friederich, S. 78.
"Ich erblickte nun meine Aufgabe darin, unter Zugrundelegung von Grass' 3. Auflage 1. die bisherige Arbeit am Text zu überprüfen, 2. die Latinität des Autors ausführlich darzustellen und ein Glossar von ihr zu geben, 3. das französische Glossar zu erweitern und zu berichtigen, 4. den lateinischen und französischen Stil zu analysieren, 5. zu einer Anzahl liturgischer und literarischer Fragen Stellung zu nehmen" (S. 626).
- Nr. 956
Ahasverus: Die Sage vom ewigen Juden: Eine wissenschaftliche Abhandlung. Berlin, 1885.
Baldensperger/Friederich, S. 157
- Nr. 1243
Le problème des Centaures: Étude de mythologie comparée indo-européenne. Annales du Musée Guimet: Bibliothèque d'Études, 41. Paris, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 88.
Eine stark volkskundlich ausgerichtete Arbeit, die versucht, die Zentauren mit indischen, iranisch-persischen, griechischen und römischen Bräuchen zum Jahreswechsel bzw. zur Frühlingsnachtgleiche in Verbindung zu bringen: "Ici, nous voulons poser le problème, et au moins esquisser la solution, dans leur ensemble: pas plus que les 'Kallikantzari' ne sont isolés dans le folklore moderne, pas plus les 'Centaures' ne manquent de parents dans les anciennes mythologies indo-européennes. C'est toute cette famille que nous voulons évoquer. Et nous espérons que l'intervention du 'Februus' latin mettra un terme à l'irritant mystère de l'équation 'Kentauros-Gandharva'" (S. 53).
- Nr. 1250
Daz was ein michel wunder: The presentation of Old Testament material in Jans Enikel's Weltchronik. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 650. Göppingen, 1998.
Dunphy untersucht die alttestamentlichen Erzählstoffe aus der ersten Hälfte der 'Weltchronik' und stellt dabei auffällige Motive besonders heraus, deren Vorgeschichte er nach Möglichkeit "anhand von anderen mittelalterlichen Texten verfolgt" (S. 341). Er weist hierbei nach, daß Enikel nicht nur Motive sehr unterschiedlichen Ursprungs zusammengetragen hat, sondern daß er überdies "höchst originelle Varianten zu den altbekannten Bibelgeschichten" zu bieten weiß (S. 342).
- Nr. 1397
"Der Pfarrer in der modernen Literatur". Protestantische Monatshefte, N.F. 16:5 (1912), S. 161-184.
Schmitt, S. 104.
Untersucht werden charakteristische Züge und die konfessionelle Prägung der Geistlichen. -- Neben den genannten Werken werden weitere Romane und Dramen angesprochen.
- Nr. 1764
Jüdische Motive im märchenhaften Erzählungsgut: Studien zur vergleichenden Motiv-Geschichte. Diss. Greifswald, 1932. Gleiwitz, 1932.
Schmitt, S. 160.
Arbeit aus dem Bereich der Erzählforschung mit großer Materialfülle.
- Nr. 2619
Mittelalterliche Sagen vom Paradiese und vom Holze des Kreuzes Christi in ihren vornehmsten Quellen und ihren hervorstechendsten Typen. Schriften der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft im katholischen Deutschland: Vereinsschriften für 1897. Köln, 1897.
Baldensperger/Friederich, S. 133
- Nr. 2663
"Das Bild des evangelischen Geistlichen in der Literatur des 16. Jahrhunderts". Deutschevangelische Blätter, 26:8 (1901), S. 513-529.
Schmitt, S. 104.
Dieser Jahrgang der Zeitschrift ist auch der erste Jahrgang der N.F.! Neben Traktatliteratur werden mehrere Dramen jener Zeit als Beleg herangezogen.
- Nr. 2859
Der evangelische Pfarrer in moderner Dichtung: Skizzen und Kritiken zur neuesten Literaturgeschichte. Berlin, 1901.
Schmitt, S. 104; Baldensperger/Friederich, S. 166.
Das Werk besitzt Überblickscharakter. Im Anhang findet sich ein Verzeichnis der besprochenen Werke. Die Kapitel-Gliederung ist nach Pastor-Typen vorgenommen.
- Nr. 3229
The American Adam: Innocence, tragedy and tradition in the nineteenth century. Chicago, Illinois, 1955.
Frenzel, Stoffe, S. 12.
- Nr. 3700
The fall of man in the early middle high German biblical epic: The 'Wiener Genesis', the 'Vorauer Genesis' and the 'Anegenge'. Göppinger Arbeiten zur Germanistik, 58. Göppingen, 1972.
Schmitt, S. 7.
Überarbeitete Fassung der Diss. Cambridge (1968/69).
- Nr. 3797
Die Sage vom ewigen Juden: Neue Mitteilungen über die Sage vom ewigen Juden. 2. Ausg. Leipzig, 1893.
Schmitt, S. 159; Baldensperger/Friederich, S. 157.
Bei Neubaurs Buch handelt es sich um die zuerst 1884 erschienene Abhandlung gleichen Titels vermehrt durch die 1893 auch als Separatdruck erhältlichen 'Neuen Mitteilungen'. -- In der Abhandlung findet sich ein Verzeichnis der verschiedenen Ausgaben der Erzählung: in deutscher (1-40), flämischer (1-7), und in französischer Sprache (1-4), S. 66-102 (Druckbeschreibung, kritischer Kommentar). Die 'Neuen Mitteilungen' enthalten Nachträge und Verbesserungen.
- Nr. 3948
"Pre-Miltonic representations of Adam as a Christian". Rice Institute Pamphlet, 40 (1953), S. 1-24.
Frenzel, Stoffe, S. 12.
- Nr. 4499
"Die Boten des Todes". In: L. Röhrich. Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart. 2 Bde. Bern, 1962/67. Bd. I, S. 80-92 u. 258-262.
Schmitt, S. 339
Röhrichs Sammlung, in der 24 mittelalterliche Erzählstoffe jeweils bis ins 19./20. Jahrhundert verfolgt werden, ist für alle Beispielsfälle nach dem gleichen Muster aufgebaut: (1) Anthologieartige Zusammenstellung von Textbelegen. (2) Kommentarteil mit (a) Nachweis der abgedruckten Texte, (b) Ausweisung zusätzlicher Stoff-Varianten, (c) eigentlichem Kommentar, (d) Angabe von Spezialliteratur. - Röhrich weist für den Erzählstoff die folgenden "Types of the Folktale"- und "Motif-Index"-Notationen aus: AT 335 und Mot. J 1051, Z 111.6.
- Nr. 4675
"Die Gestalt des Feldgeistlichen in der neuesten Kriegsdichtung". Die christliche Welt, 43:17 (1929), Sp. 843-852.
Schmitt, S. 104.
- Nr. 5765
Oriental affinities of the legend of the hairy anchorite: The theme of the hairy solitary in its early forms with reference to 'Die Lügend von Sanct Johanne Chrystostomo' <Reprinted by Luther, 1537> and to other Europaean variants. Part I: Pre-Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 10:2. Urbana, Illinois, 1925. S. 1-56. Part. II: Christian. University of Illinois Studies in Language and Literature, 11:4. Urbana, Illinois, 1926. S. 57-139.
Baldensperger/Friederich, S. 109.
Williams behandelt schwerpunktmäßig die frühen literarischen Belege zu der Legende vom behaarten Anachoreten: "In this investigation the attempt has been made to show that the German (and other) late medieval legends of the anchorite who becames hairy like a beast during a period of solitary penance after succumbing to temptation by a woman, have affinities with old Oriental traditions, both pagan and Christian" (S. 116). Das vorgestellte Material wird erschlossen durch Indices zu Werken, Namen und Orten sowie zu den behandelten Gegenständen (S. 130-138). Zu den - vornehmlich deutschsprachigen - Texten des späten Mittelalters vgl. Williams Untersuchung: The German legends of the hairy anchorite. Illinois Studies in Language and Literature, 18:1,2. Urbana, Illinois, 1935.
- Nr. 5802
Die ungleichen Kinder Evas in der Literatur des 16. Jhs. Diss. Greifswald, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 99; Schmitt, S. 166; Michael, FB (1989), S. 38.
- Nr. 5864