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19 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 210
Dietrich von Bern in der neueren Literatur. Breslauer Beiträge zur Literaturgeschichte, 30. Breslau, 1912.
Frenzel, Stoffe, S. 163; Schmitt, S. 61.
- Nr. 710
Das Attilabild in Geschichte, Legende und heroischer Dichtung. Neujahrsblatt der Literarischen Gesellschaft Bern, N.F. 9. Bern, 1932.
Frenzel, Stoffe, S. 585; Schmitt, S. 61.
Diese Studie besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 1572
Thidreksage und Dietrichsepos. Palaestra, 128. Berlin, 1914.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
- Nr. 1590
"Das Heldenzeitlied des deutschen Hochmittelalters". Neuphilologische Mitteilungen, 62 (1961), S. 94-118.
Schmitt, S. 134.
Primär gattungsgeschichtlich.
- Nr. 2344
- Nr. 2554
"Dietrich von Bern as a literary symbol". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 67 (1952), S. 1094-1102.
Schmitt, S. 62.
- Nr. 2705
"Das Fortleben der altgermanischen Heldenlieder in den Epen des deutschen Mittelalters". Deutsche Rundschau, 52:208 (1926), S. 46-54, 156-163.
Schmitt, S. 133.
Neben den oben genannten werden weitere Stoffe in ihrer Entwicklung vom germanischen Heldenlied zum mittelalterlichen Epos verfolgt.
- Nr. 2915
Die geschichtlichen Züge der deutschen Heldendichtung. Wiener wissenschaftliche Vorträge und Reden, 8. Wien, 1943. Bes. S. 22-37.
Schmitt, S. 134.
Primär gattungsgeschichtlich orientiert.
- Nr. 4096
Siegfried-Sigurd, der Drachenkämpfer: Untersuchungen zur germanisch-deutschen Heldensage: Zugleich ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des alteuropäischen Erzählgutes. Bonner Jahrbücher: Beihefte, 17. Köln, 1966.
Seigneuret, S. 406.
Zum Gang seiner Untersuchung führt Ploss aus: "Ich möchte eine Reihe kleinerer Einzeluntersuchungen zu einer Art Kommentar verbinden. Dieser Kommentar folgt aber nicht Zeile für Zeile den dichterischen Zeugnissen über den Drachenkampf, sondern er faßt größere Motiveinheiten zusammen. Es muß bei einer Auswahl bleiben, und zwar solcher Motive, die in archäologischer und soziologischer Hinsicht als besonders aussagekräftig erschienen. Die erste Untersuchung bezieht sich auf den hürnenen Siegfried der deutschen Nibelungendichtung. Eine andere Untersuchung befaßt sich mit der Vogelweissagung und so mit dem nordischen Sigurd Fáfnisbani. Sie wird als Motivkette mit dem antiken Material konfrontiert, das hier sehr interessant ist, weil eine hellenistische Aretalogie des frühen dritten Jahrhunderts von einem Drachenkämpfer berichtet, der Herz und Leber des Ungeheuers verzehrte, um die Sprache der Vögel zu verstehen. Des weiteren soll die eigentümliche Tatsache behandelt werden, daß es für den Schauplatz des Kampfes eine stets sich wiederholende Topographie gibt. In die soziologischen Fragen führen die Bildzeugnisse am besten ein.[...] Es wird sich dartun lassen, daß gerade die bildlichen Darstellungen von Sigurds Drachenkampf wichtige Angaben über das Alter der eddischen Liedgruppe vom Drachenhort machen" (S. 4f.) - Im Anhang zahlreiche Abbildungen und ein Register, das neben Personennamen, Autoren und Werken, Ortsangaben und Sachnennungen auch die vom Verfasser behandelten Motive sowie Begriffe aus der Motivforschung umfaßt (S. 122-128).
- Nr. 4100
Die Gestalt Dietrichs von Bern in der deutschen Dichtung und Sage des frühen und hohen Mittelalters. Diss. Innsbruck, 1955 [masch.].
Frenzel, Stoffe, S. 163; Schmitt, S. 62.
Bibl. Nachweis: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums (GV): 1911-1965, Bd. 101, S. 185.
- Nr. 4714
"Heldendichtung". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. I (1958), S. 631-646.
Schmitt, S. 134.
Überblick zur Heldendichtung des deutschen Mittelalters.
- Nr. 4716
- Nr. 4811
Der Nibelungenstoff auf dem deutschen Theater. Diss. Köln, 1972.
Frenzel, Stoffe, S. 585f.; Schmitt, S. 241, 286.
Die Untersuchung umfaßt den Zeitraum von Hans Sachs bis zu Reinhold Schneider und stellt eine chronologisch aufgebaute Nennung und Datierung von Dramen aus dem Nibelungen-Kreis (also nicht nur von Nibelungendramen, sondern auch Attila-, Kudrun-, Merowinger- und Dietrichdramen [im Anhang: Rüdigerdramen]) dar. Im Mittelpunkt aber stehen Nibelungendramen (von Friedrich Baron de la Motte Fouqué [1810] bis zu Reinhold Schneider [1951]) bzw. Nibelungenopern und -operetten. -- Die eigentlichen Nibelungendramen sind jeweils mit kurzer Inhaltsangabe und sonstigen Erläuterungen versehen (präzise Aufschlüsselung im Inhaltsverzeichnis, S. I-III, bzw. Literaturverzeichnis, S. 223-225).
- Nr. 4862
Götter und Helden: Über religiöse Elemente in der germanischen Heldendichtung. Tübinger germanistische Arbeiten, 25. Stuttgart, 1937.
Schmitt, S. 116.
Schäfer stellt für das germanische Heldenlied fest, daß hier nur der "eherne Ablauf des Geschehens, das Schicksal, [waltet]. Irgendwie religiös, nämlich verehrend, bittend, beschwörend, irgendwie eben persönlich, hat man sich vor 900 nicht daran gewandt. Erst von dieser Zeit ab, als [...] eine allgemeine religiöse Interessiertheit beginnt, sucht man das Schicksal religös zu fassen" (S. 15). Hierbei wird der germanische Götterglaube um christliche Elemente erweitert. - Die Verzeichnung der Stoffe folgt den Vorgaben der Schäferschen Arbeit.
- Nr. 5109
"Theoderich der Große <Dietrich von Bern> und die Kunst". In: W. Stammler. Wort und Bild: Studien zu den Wechselbeziehungen zwischen Schrifttum und Bildkunst im Mittelalter. Berlin, 1962. S. 45-70.
Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf der Darstellung Dietrichs von Bern in der Bildenden Kunst.
- Nr. 5229
Russisches in der Thidreksage. Sprache und Dichtung, 46. Bern, 1931.
Baldensperger/Friederich, S. 95.
- Nr. 5586
Die Sage vom Wunderer und der Saligen in ihrer litterarischen Gestaltung. In: Festschrift des germanistischen Vereins in Breslau. Leipzig, 1902. S. 177-192.
Baldensperger/Friederich, S. 157.
Das in der Quelle vergebene Schlagwort 'Wanderer' ist offenbar aufgrund eines Lesefehlers 'Wanderer' - 'Wunderer' zustande gekommen. -- Warnatschs Arbeit gilt in erster Linie der Frage nach einem 'Urtext', auf den sowohl die 'Wunderer-Sage' (in ihren unterschiedlichen Fassungen) als auch die 'Fasold-Episode' aus dem "Eckenlied" zurückgeht. Neben Textabhängigkeiten wird aber auch die Stoffgeschichte um die Verfolgung einer Jungfrau durch einen 'wilden Jäger' bzw. ein Ungeheuer und deren Rettung durch einen jungen Helden behandelt. "Die noch heute lebendige Tiroler Volkssage von der Verfolgung der Saligen durch den wilden Jäger, der dem wilden Wunderer völlig gleichsteht und dem alten Sturmgott Wuotan entspricht, ist der Kern des ursprünglichen Wunderergedichts, dessen Inhalt und Form die erhaltenen Darstellungen uns nur mangelhaft erschließen lassen" (S. 191). -- Die Interpretation der Figur der verfolgten Jungfrau (Frau Saelde - saliges Fräulein) ist umstritten. Vermutlich treffen Vorstellungen aus der Tiroler Volkssage und aus der höfischen Epik aufeinander.
- Nr. 5680
Dietrich von Bern und seine Kämpfe mit dämonischen Wesen. Diss. Wien, 1954.
Bibl. Nachweis: Verzeichnis der an der Universität Wien approbierten Dissertationen, Bd. 3: 1950-1957, S. 65.
- Nr. 5952
Le 'Wunderer': Fac-similé de l'édition de 1503: Avec introduction, notes et bibliographie. Bibliothèque de Philologie Germanique, 14. Paris, 1949.
Bei Frau Saelde (Personifikation des Heils, der Gnade) handelt es sich vermutlich um eine Umdeutung der alten Tiroler Volkssagenfigur von der Salingen [Saligfräulein], die vom 'Wilden Jäger' verfolgt wird.