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20 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 157
Das Pferd und seine epische Funktion im mittelalterlichen 'Prosa-Lancelot'. Arbeiten zur Frühmittelalterforschung, 19. Berlin, 1990.
Ein Register im Anhang (S. 320-340) nennt alle mit Pferd, Reiter und Reiten verbundenen Belegstellen.
- Nr. 392
"Studies in Tannhäuserlegend". The Journal of English and Germanic Philology, 9 (1910), S. 293-320.
Schmitt, S. 326.
Der Verfasser stellt die Entstehung von Grals-, Venusberg- und Artussage dar und beschreibt ihre Verknüpfungen in schriftlicher und mündlicher Tradition. Dabei hat die vor allem in Norddeutschland festzustellende Umdeutung des Heiligen Grals zum Gralsberg als Venusberg eine zentrale Bedeutung.
- Nr. 611
"Die Dichtung um König Artus und seine Ritter". Deutsche Vierteljahrsschrift, 31 (1957), S. 84-100.
Schmitt, S. 24.
- Nr. 804
Artusepik. Sammlung Metzler, 38: Abteilung D, Literaturgeschichte. Stuttgart, 1965.
Schmitt, S. 24, 219, 345.
"Unter der Bezeichnung 'Artusepik' faßt man jene großen Verserzählungen und die ihnen nachfolgenden Prosaromane des hohen und späten Mittelalters zusammen, die ihren Stoff aus der Fabelwelt um König Arthur und die Ritter seiner Tafelrunde nehmen. Es muß offenbleiben, ob für diese Erzählungen eine vorliterarische Arthurtradition von Bedeutung gewesen ist oder ob nur durch die Gunst der Stunde ein an und für sich nicht übermäßig reicher und bedeutender Stoff sich den großen Dichtern des französischen und deutschen Mittelalters als besonders geeignet anbot, aus ihm eine eigene Welt zu bauen und zu formen und damit einen Literaturzweig zu schaffen, der neben der Neubearbeitung antiker Stoffe und der Neubelebung der Heldenepik die bedeutendste erzählerische Gattung des Mittelalters überhaupt geworden ist. Sie hat wohl die größten erzählerischen Werke des Mittelalters hervorgebracht und bis in unsere Zeit eine starke Nachwirkung entfaltet" (Einführung, S. 1).
- Nr. 1647
The Arthurian legend in Italian literature. London, 1930.
Frenzel, Stoffe, S. 70, 454.
Bibl. Nachweis: KOBV (Standort: UB Potsdam). - Es existiert ein Nachdruck New York, 1971 (bibl. Nachweis: GBV, Standort: SUB Bremen).
- Nr. 1787
Parzival in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 4. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 384; Frenzel, Stoffe, S. 625; Schmitt, S. 252.
Golther wendet sich gegen die Verfahren, die Überlieferung der Grals- und Parzivalsage hauptsächlich nach ihrer Abhängigkeit "von zwei immer wieder behaupteten verlorenen Vorlagen [...]: vom 'Urperceval' und 'Urgral'" zu beurteilen oder von nicht nachweisbaren Autoren wie Kyôt als möglichen Vorlagengebern auszugehen. Seine eigene Darstellung beruhe "einzig und allein auf den wirklichen Quellen, die auseinander abgeleitet werden können, sobald man die Absichten der erfindenden Dichter erkennt" (S. 1f.). - Abschließend hält der Verfasser fest: "Wie beim Tristan so erreicht auch beim Parzival im Mittelalter das Erzählgedicht, in der Neuzeit [d.i. 18.-20.Jh.] das Drama den Gipfel. Im Mittelalter und in der Neuzeit liegt der eigentliche dichterische Wert in dem, was die 'deutschen Meister' aus eigenem hinzufügten. Wolfram und Wagner haben den französisch-keltischen Stoff eingedeutscht und fortgebildet" (S. 62).
- Nr. 1973
'Künec Artûs der guote': Das Artusbild der höfischen Epik des 12. und 13. Jahrhunderts. Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik, 52. Bonn, 1976.
Entwicklungsgeschichte der Artus-Motivik und Artus-Typologie.
- Nr. 1974
- Nr. 2114
- Nr. 2931
"Über die Sagen von der Geschwisterehe im Mittelalter". Archiv für das Studium der neueren Sprachen, Jg. 90, Bd. 167 (N.F. 67) (1935), S. 161-176.
Frenzel, Motive, S. 419; Baldensperger/Friederich, S. 170.
Bibliogr. Notiz: Aufgrund wechselnder Zählung (und unterschiedlicher Zitierweise) werden beim "Archiv" grundsätzlich Jahrgangs- und Bandangaben angeführt. - Jg. 52, Bd. 101 (1898) - Jg. 99, Bd. 184 (1943) werden zusätzlich als 'Neue Folge' gezählt. - Jg. 1, Bd. 1-2 (1846) und Jg. 86, Bd. 59 (1931) - Jg. 112, Bd. 197 (1961) führen den verkürzten Titel: "Archiv für das Studium der neueren Sprachen".
- Nr. 3001
- Nr. 3514
"Das goldene Zeitalter in der englischen Renaissance". Anglia, 59 (1935), S. 351-367.
Baldensperger/Friederich, S. 105.
Bibliogr. Hinweis: Ab Band 13 (1891) erschien die 'Anglia' unter doppelter Zählung auch als Neue Folge (N.F. 1 = 13). Ab Band 77 (1959) wurde die Zählung als Neue Folge eingestellt. - Meissner bemerkt abschließend: "Die Mythe vom goldenen Zeitalter ist im Humanismus so wenig wie später in der Romantik das wehleidige Klagen um die gute alte Zeit, sondern letzten Endes die 'rückwärts gewandte Spiegelung des Entwicklungszieles'; man blickt in die Vergangenheit, um die Zukunft nach ihrem Muster zu gestalten. Sie ist daher auch Ausdruck eines jugendlichen Fühlens, und selten hat es ja eine Epoche gegeben, die Männern so früh so große Verantwortung und entscheidenden Einfluß einräumte wie das 16. Jahrhundert. Aus diesen Geist heraus, der am Alltagsdasein keine Genüge findet, haben wir die Hochstimmung zu begreifen, die sich im Traum vom goldenen Zeitalter auswirkt" (S. 366).
- Nr. 3723
- Nr. 3828
Märchenmotive und ihre Funktion für den Aufbau des höfischen Romans, dargestellt am 'Iwein' Hartmanns von Aue. Diss. Münster, 1973.
Zahlreiche weitere Autoren und Texte aus der englischen, französischen, lateinischen, griechischen und auch deutschen Literatur werden behandelt.
- Nr. 4182
The hero: A study in tradition, myth, and drama. New York, 1937.
Seigneuret, S. 191.
Nachdruck: Westport, Connecticut, 1975. -- Zahlreiche Autoren, Texte, Mythen und Stoffe von der Antike an werden behandelt.
- Nr. 4767
Studien zu den Vergangenheitsromanen der Benedikte Naubert: Ein Beitrag zur Entstehungsgeschichte des historischen Romans in Deutschland. Germanische Studien, 230. Berlin, 1941. Bes. Kap. I, S. 9-27. [Auch Habil.schr. Berlin, 1941].
Schmitt, S. 223.
In Kapitel I, "Die Gewinnung des Mittelalters als Stoff in der neudeutschen Dichtung bis zu Benedikte Naubert", gibt der Verfasser einen Überblick über die Vorstellung vom Mittelalter und der dichterischen Gestaltung des Stoffes in der Literatur des oben genannten Zeitraums. -- Die in der Arbeit benutzten Romanausgaben Benedikte Nauberts sind separat genannt (S. 7f.).
- Nr. 5020
- Nr. 5042
"Artusroman". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. I (1958), S. 106-117.
Frenzel, Stoffe, S. 70; Schmitt, S. 24.
Der überblicksartige Artikel stellt die chronologische Entwicklung des Artus-Stoffes in der mittelalterlichen Literatur dar.
- Nr. 5070
- Nr. 5353
Mittelalterliche Volkssagen als Ausdruck religiös-politischer Kämpfe. Hamburg, 1898.
Baldensperger/Friederich, S. 158.