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11 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 521
Der Uebermensch in der modernen Litteratur: Ein Kapitel zur Geistesgeschichte des 19. Jh. Paris, 1897.
Baldensperger/Friederich, S. 150; Schmitt, S. 347.
Bibl. Nachweis: HBZ NRW (Standorte: Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Lippische Landesbibliothek Detmold, Stadtbibliothek Essen, Erzbischöfliche Akademische Bibliothek Paderborn, Stadt- und Zentralbibliothek Mönchengladbach, UB Paderborn).
- Nr. 717
- Nr. 2230
"Zur Literatur der Gründerzeit". Deutsche Vierteljahrsschrift, 41 (1967), S. 202-232.
Frenzel, Motive, S. 713.
Hermand wirft in seinem Beitrag die Frage auf, ob man "auch in der Literatur von einer ausgeprägten 'Gründerzeit'" sprechen könne. Er sieht eine Möglichkeit der Epochenbestimmung bei einer "Literatur, die so stark im Zeichen des Historismus steht", in der Beschreibung der Motive. "Denn das Geschichtliche ist hier nicht nur eine schmückende Arabeske [...], sondern zugleich eine Stildimension, die fast untrennbar mit den formalen Kriterien verwachsen ist" (S. 221). -- Die von der Quelle vergebenen Schlagwörter 'Tyrannei' und 'Tyrannenmord' werden von Hermand nur indirekt verwandt - etwa bei der Nennung von bevorzugten Stoffen (S. 212) oder den Beobachtungen zu den vorherrschenden Figuren der "Usurpatoren, Bonapartisten und Gewaltnaturen" (S. 228ff.).
- Nr. 3195
Napoleon in der Auffassung und in den Versuchen künstlerischer Gestaltung im Drama bei Grillparzer, Grabbe und Hebbel. Diss. Bonn, 1914.
Schmitt, S. 232.
- Nr. 3640
Die freireligiösen Anschauungen im Drama und Roman der neueren deutschen Literatur <1885-1914>. Ottendorfer Series of Germanic Monographs, 17. St. Louis, Miss., 1927.
Schmitt, S. 274.
Etwa 60 deutschsprachige Autoren werden behandelt.
- Nr. 3758
"Der 'Held' in der modernen Literatur". Die Tat, 5:2 (1913/14), S. 820-828.
Schmitt, S. 133.
Müller-Freienfels schlägt einen Bogen vom Helden der griechischen Epen über die nervösen Schwächlinge der Neuromantik hin zu den neuen starken Helden der oben genannten Autoren.
- Nr. 3802
Der Typus des Abenteurers in der neuen deutschen Dichtung. Diss. Frankfurt a.M., 1932. Limburg a.d.L., 1933.
Schmitt, S. 5.
Neumair versucht in seiner Studie, "aus den Zeugnissen der neueren deutschen Dichtung [zwischen 1897 und 1928] den Typus eines Abenteurers heutiger Seinsgesetzlichkeit zu erkennen und die gewonnene Erscheinung in einen Zusammenhang der Literaturgeschichte zu bringen" (S. 14). Bei seiner Auswahl der Quellen (insgesamt 39) war vor allem "der stoffliche Gehalt bestimmend" (S. 15). Ein überblicksartiges Kapitel: 'Abenteurer und Gesellschaft in den Dichtungen von der Höfischen Zeit bis zum Biedermeier' und sich anschließende Überlegungen zur 'Überwindung des Naturalismus', der 'Kulturgeschichte Jacob Burckhardts' und der 'Philosophie Friedrich Nietzsches' bilden die Basis für die Beaobachtung zum 'neuen Abenteurertypus'.
- Nr. 4566
"The religion of the blood". Contemporary Review, 148 (1935), S. 424-430.
Baldensperger/Friederich, S. 150.
Es geht um die faschistische Ideologie. Literarische Werke werden nur am Rande erwähnt.
- Nr. 4869
Napoleon in der deutschen Literatur. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 8. Berlin, 1930.
Schmitt, S. 232.
Die Quelle verzeichnet die als Teildruck erschienene Diss. Bonn 1929: "Weltanschauliche und stilgeschichtliche Wandlungen im deutschen Napoleondrama".
- Nr. 4981
La faillite du surhomme et la psychologie de Nietzsche. Paris, 1920.
Baldensperger/Friederich, S. 150.
Bibl. Nachweis: SWB/BSZ (Standort: Badische Landesbibliothek Karlsruhe).
- Nr. 5833
"Die Omnipotenz als literarisches Motiv". Neophilologus, 22 (1937), S. 270-280.
Baldensperger/Friederich, S. 132; Schmitt, S. 246.
Wolff kommt in seiner Studie zu dem Schluß, "daß eine wahre Gestaltung der Idee der Omnipotenz überhaupt nicht existiert", denn kein Dichter zeigt "wahrhafte Omnipotenz, ein wirkliches Alles-können", sondern "Einschränkungen der Allgewalt, die begrifflich die Allgewalt zerstören und an ihre Stelle eine blosse Multipotenz setzen" (S. 279).