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215 Treffer · Seite 3 von 11- Nr. 1485
Allegory: The theory of a symbolic mode. Ithaca, New York, 1964 u.ö.
Seigneuret, S. 307.
Der Verfasser berücksichtigt eine Fülle von Autoren und Werken (Index: S. 405-418).
- Nr. 1530
- Nr. 1567
"Medea in Kolchis". Antike und Abendland, 12 (1966), S. 3-28.
Der Verfasser bezieht eine Reihe weiterer Autoren und Werke in seine Untersuchung ein.
- Nr. 1575
"Europäische Heldendichtung". Neophilologus, 24 (1939), S. 1-26.
Schmitt, S. 133.
Weitere Autoren und Werke werden genannt.
- Nr. 1590
"Das Heldenzeitlied des deutschen Hochmittelalters". Neuphilologische Mitteilungen, 62 (1961), S. 94-118.
Schmitt, S. 134.
Primär gattungsgeschichtlich.
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1673
"Bemerkungen zur Gestaltung des Menschenbildes in der neuen sozialistischen Epik". Weimarer Beiträge, 10 (1964), S. 105-120.
Schmitt, S. 217.
Der Verfasser nennt eine Reihe weiterer Beispiele aus der DDR-Literatur.
- Nr. 1720
"The rebel in seventeenth-century tragedy". Comperative Literature, 18 (1966), S. 324-336.
Frenzel, Motive, S. 618
- Nr. 1822
Noch ist Deutschland nicht verloren: Eine historisch-politische Analyse unterdrückter Lyrik von der Französischen Revolution bis zur Reichsgründung. München, 1970.
Schmitt, S. 263.
Eine historisch-kommentierende Darstellung verbindet die zu einer Anthologie zusammengestellten, oft sehr schwer zugänglichen Texte. Neben den oben genannten Autoren sind eine Reihe weiterer vertreten.
- Nr. 1847
Held und Mutter in der erzählenden Dichtung des deutschen Mittelalters. Diss. Münster, 1934. Emsdetten, 1934.
Schmitt, S. 229.
Die Verfasserin bezieht eine Reihe weiterer Werke und Autoren in ihre Untersuchung mit ein.
- Nr. 1861
Von der Allegorie zur Idylle: Die Literatur der Arbeitswelt in der DDR. Uni Taschenbücher, 327. Heidelberg, 1974.
Schmitt, S. 19, 135.
Greiner spricht der "Literatur der Arbeitswelt Schlüsselcharakter für die Literatur der DDR [zu]: als Indikator thematischer Umorientierung, als bevorzugter Bezugspunkt theoretischer Diskussion, als Begründung des historischen Anspruchs und als Probe formaler Wandlungsmöglichkeiten der Literatur in der DDR" (S. 8).
- Nr. 1873
Die Jungfrau von Orleans in der Dichtung. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 1. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 114; Frenzel, Stoffe, S. 411; Schmitt, S. 153.
Im Vorwort merkt der Verfasser an: "Anlage und Umfang der vorliegenden Arbeit sind durch die dem stoff- und motivgeschichtlichen Sammelwerk zugrunde liegende Idee bestimmt. Immerhin ist es bei der ungewöhnlichen Stellung, die Jeanne d'Arc in der Weltliteratur und vor allem in der französischen Dichtung einnimmt, naturgemäß nicht möglich, die Untersuchung auf die deutsche Literatur zu beschränken. Die Jungfrau von Orleans hatte bereits eine lange Geschichte in der Dichtung hinter sich, als sie durch Schiller zum ersten Male in Deutschland zu einer wahrhaft dichterischen Gestalt erhoben wurde. So führen die geistesgeschichtlichen Linien bis auf Schiller durch die Literaturen anderer Länder. Bei der ungeheuren Zahl der französischen Jeanne d'Arc-Dichtungen der Folgezeit wurden nur diejenigen berücksichtigt, denen ein Repräsentanzwert zugesprochen werden muß; die übrigen, auch bedeutendere, finden sich, soweit sie festgestellt werden konnten, bibliographisch aufgezeichnet [Zusammenstellung S. 71-74]".
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1908
Der deutsche Michel: Ein Beitrag zur publizistischen Bedeutung der Nationalfiguren. Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, 11. Dortmund, 1967. [Zugleich Diss. Berlin: Freie Universität, 1966].
Schmitt, S. 58.
Biographischer Hinweis: Johann Michael Elias von Obentraut (1574-1625) war Heerführer im Dreißigjährigen Krieg, zunächst unter Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, dann unter dem dänischen König Christian IV. - Publizistisch orientierte Arbeit, die sich der Historiographie ebenso widmet wie der Darstellung der 'Geschichten' und der Geschichte des deutschen Michels sowie der Beantwortung der Frage nach der publizistischen Bedeutung der Nationalfigur. Die Studie untersucht die Wesensmerkmale der Figur und zieht hierzu andere Nationalfiguren vergleichend heran; ein Abschnitt (S. 78-82) beschäftigt sich mit den Nationalfiguren als Symbolen, Individuen, mythisierten Gestalten und Karikaturen. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert.
- Nr. 1954
- Nr. 1966
Kalypso: Bedeutungsgeschichtliche Untersuchungen auf dem Gebiet der indogermanischen Sprachen. Halle a.d.S., 1919.
Baldensperger/Friederich, S. 116.
- Nr. 1991
"Eulenspiegels poetische Butter-Büchse: Anmerkung zu einem Eulenspiegel-Zeugnis des 18. Jahrhunderts". Eulenspiegel-Jahrbuch, 27 (1987), S. 90-91.
Interessantes Rezeptionszeugnis, das einen frühen Beleg für die 'Umpolung' des ursprünglich 'unerotischen Schwankhelden' Eulenspiegel zum Patron einer fingierten obszönen Schmierschrift bietet.
- Nr. 2018
Guillaume Tell au théâtre. Mémoires de l'Académie des Sciences, Inscriptions et Belles Lettres Toulouse, 9e sér., 6 (1894), S. 124-142.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
Bibl. Nachweis: Zeitschrift für Romanische Philologie, Suppl. 19 (Bibliographie 1894), S. 157, Nr. 3258. Dort: "Vergleich zwischen den Dramen von Schiller und Lemierre (1766) und der Oper Rossinis."
- Nr. 2024
Von Sophokles zu Sartre: Griechische Dramenfiguren antik und modern. Sprache und Literatur, 1. Stuttgart, 1962.
Frenzel, Stoffe, S. 16, 38, 54, 320, 367, 598, 603, 642; Schmitt, S. 16.
- Nr. 2047
"Das Nachleben der Heiligen in der Dichtung und die stoffgeschichtliche Darstellung". Volk und Volkstum, 3 (1938), S. 231-251.
Schmitt, S. 129.
Der Schwerpunkt des Beitrags liegt nicht auf der Darstellung einzelner Heiliger und ihres 'literarischen Bildes', sondern auf forschungsgeschichtlicher Ebene. - Der Verfasser betont die Notwendigkeit einer stoffgeschichtlichen Erforschung der christlichen Legende: "OB und WIE unter KÜNSTLERISCHER Gestaltung und GEISTIGER Beeinflussung das Bild eines bestimmten Heiligen durch die Jahrunderts hindurch fortbesteht, sich wandelt, aufleuchtet oder gänzlich zurücktritt" (S.250).