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3 Treffer · Seite 1 von 1- Nr. 804
Artusepik. Sammlung Metzler, 38: Abteilung D, Literaturgeschichte. Stuttgart, 1965.
Schmitt, S. 24, 219, 345.
"Unter der Bezeichnung 'Artusepik' faßt man jene großen Verserzählungen und die ihnen nachfolgenden Prosaromane des hohen und späten Mittelalters zusammen, die ihren Stoff aus der Fabelwelt um König Arthur und die Ritter seiner Tafelrunde nehmen. Es muß offenbleiben, ob für diese Erzählungen eine vorliterarische Arthurtradition von Bedeutung gewesen ist oder ob nur durch die Gunst der Stunde ein an und für sich nicht übermäßig reicher und bedeutender Stoff sich den großen Dichtern des französischen und deutschen Mittelalters als besonders geeignet anbot, aus ihm eine eigene Welt zu bauen und zu formen und damit einen Literaturzweig zu schaffen, der neben der Neubearbeitung antiker Stoffe und der Neubelebung der Heldenepik die bedeutendste erzählerische Gattung des Mittelalters überhaupt geworden ist. Sie hat wohl die größten erzählerischen Werke des Mittelalters hervorgebracht und bis in unsere Zeit eine starke Nachwirkung entfaltet" (Einführung, S. 1).
- Nr. 2434
"Die englische Naturdichtung im Lichte der vergleichenden Literaturbetrachtung und der jüngsten Kritik". Anglia, 62 (1938), S. 138-172.
Baldensperger/Friederich, S.128.
Bibliogr. Hinweis: Ab Band 13 (1891) erschien die 'Anglia' unter doppelter Zählung auch als Neue Folge (N.F. 1 = 13). Ab Band 77 (1959) wurde die Zählung als Neue Folge eingestellt. - Huscher geht davon aus, daß die spezifischen landschaftlichen Gegebenheiten der britischen Insel eine besondere Ausprägung des Naturgefühls bedinge, das seinen Höhepunkt in der sympathetisch-symbolisierenden Naturdichtung der Romantik gefunden habe.
- Nr. 5042
"Artusroman". In: Reallexikon der deutschen Literaturgeschichte. 2. Aufl. Hg.v. Werner Kohlschmidt, Wolfgang Mohr, Klaus Kanzog und Achim Masser. 5 Bde. Berlin, 1958ff. Bd. I (1958), S. 106-117.
Frenzel, Stoffe, S. 70; Schmitt, S. 24.
Der überblicksartige Artikel stellt die chronologische Entwicklung des Artus-Stoffes in der mittelalterlichen Literatur dar.