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65 Treffer · Seite 1 von 4- Nr. 317
"The Story of Belfagor in Literature and Folk-Lore: With an Appendix containing the 'Belfagore' of Giovanni Brevio, now first translated into English". Transactions of the Royal Society of Literature of the United Kingdom, Sec. Ser. 23 (1902), S. 97-128.
Baldensperger/Friederich, S. 85.
Der Verfasser beschreibt den Weg des Belphagor-Stoffes vom orientalischen Ursprung der Volkserzählung bis hin zur literarischen Bearbeitung als englisches Schauspiel des 19. Jahrhunderts.
- Nr. 352
The 'Klagelied': A study of the German secular song of complaint and protest, 1450-1650. Diss. Urbana: University of Illinois, 1936. [Auszug: Urbana, Illinois, 1936].
Schmitt, S. 174.
"This study is limited to an investigation of one group of the secular 'Klagelieder'. All songs of a purely religious nature, such as 'geistliche Lieder', hymns, and poems or songs of theological controversy are, therefore, not treated. Other forms excluded for various reasons include the longer and more mechanical 'Meisterlieder', historical and political songs, 'Zeitungen', 'Historien' and 'erbärmliche Geschichten', the more artificial 'Gesellschaftslieder', the short 'Sprüche' [...], 'Spruchgedichte' and other non-stanza verse forms, and finally 'Liebesklagen' [...]. The present study is thus concerned with secular songs in stanza form, possessing lyric, personal qualities and expressing discontent with social conditions" (S. 3).
- Nr. 472
"Ubi sunt qui ante nos in mundo fuere". In: Aufsätze zur Kultur- und Sprachgeschichte vornehmlich des Orients: Ernst Kuhn zum 70. Geburtstage am 7. Februar 1916 gewidmet von Freunden und Schülern. Breslau, 1916. S. 87-105.
Baldensperger/Friederich, S. 127.
- Nr. 734
"Die Geschichte eines Wiedererkennungsmärchens". In: Nachrichten von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen: Philologisch-historische Klasse. Göttingen, 1916. S. 469-551.
Baldensperger/Friederich, S. 139.
Es geht unter anderem um das Motiv des Flußüberganges, bei dem der Vater seine zwei Kinder verliert. Der Vater Placidus erhält nach der Taufe den Namen Eusthatius (Eustachius, Eustasius).
- Nr. 804
Artusepik. Sammlung Metzler, 38: Abteilung D, Literaturgeschichte. Stuttgart, 1965.
Schmitt, S. 24, 219, 345.
"Unter der Bezeichnung 'Artusepik' faßt man jene großen Verserzählungen und die ihnen nachfolgenden Prosaromane des hohen und späten Mittelalters zusammen, die ihren Stoff aus der Fabelwelt um König Arthur und die Ritter seiner Tafelrunde nehmen. Es muß offenbleiben, ob für diese Erzählungen eine vorliterarische Arthurtradition von Bedeutung gewesen ist oder ob nur durch die Gunst der Stunde ein an und für sich nicht übermäßig reicher und bedeutender Stoff sich den großen Dichtern des französischen und deutschen Mittelalters als besonders geeignet anbot, aus ihm eine eigene Welt zu bauen und zu formen und damit einen Literaturzweig zu schaffen, der neben der Neubearbeitung antiker Stoffe und der Neubelebung der Heldenepik die bedeutendste erzählerische Gattung des Mittelalters überhaupt geworden ist. Sie hat wohl die größten erzählerischen Werke des Mittelalters hervorgebracht und bis in unsere Zeit eine starke Nachwirkung entfaltet" (Einführung, S. 1).
- Nr. 813
"The silent wager stories: Their origin and their diffusion". The American Journal of Philology, 43 (1922), S. 289-317.
Baldensperger/Friederich, S. 156.
Herkunft, Wanderung und Wandlung des Erzählmotivs 'Stumme Wette'.
- Nr. 982
"La légende de la Reine de Saba". Revue de l'Histoire des Religions, 119 (1939), S. 204-225, 120 (1939), S. 27-44, 160-174.
Baldensperger/Friederich, S. 143.
Entstehung, Verbreitung und Umdeutungen der Geschichte von der Königin von Saba werden vom Verfasser dargestellt.
- Nr. 1044
"Le conte du chat et de la chandelle dans l'Europe du Moyen Age et en Orient". Romania, 40 (1911), S. 371-430, 481-531.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
- Nr. 1084
"La leggenda di Maometto in occidente". Giornale Storico della Letteratura Italiana, 13 (1889), S. 199-281.
Baldensperger/Friederich, S. 126.
Überblickscharakter.
- Nr. 1138
"An inquiry into the origins of courtly love". Medieval Studies, 6 (1944), S. 175-260.
Baldensperger/Friederich, S. 119.
- Nr. 1155
Von Gespenstergeschichten, ihrer Technik und ihrer Literatur. Leipzig, 1903.
Schmitt, S. 111; Baldensperger/Friederich, S. 104.
Neben den ausführlich zitierten oben genannten Autoren und Werken werden weitere eingeführt.
- Nr. 1320
Das Motiv der Heimat in der palästinensischen Dichtung seit dem Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Diss. Saarbrücken, 1989.
In seiner Schlußbetrachtung stellt der Verfasser fest: "Die patriotische Dichtung wurde direkt von den nationalen und internationalen politischen und sozialen Ereignissen beeinflußt. Das Motiv der Heimat in der palästinensischen Dichtung im allgemeinen verdrängte alle anderen Motive, außer in einer kurzen Periode [...] und zwar im Bereich der Exildichtung" (S. 185). - Biographien der wichtigsten palästinensischen Dichter (mit Werkangaben) finden sich S. 218-225.
- Nr. 1325
Untersuchungen zu dem mittelenglischen Fabliau 'Dame Siriz'. Diss. Straßburg, 1887. Berlin, 1887.
Baldensperger/Friederich, S. 148.
- Nr. 1403
"The 'contending lovers'". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 35 (1920), S. 247-323.
Baldensperger/Friederich, S. 120.
Überblickscharakter. - S. 278-294 Auflistung europäischer Varianten des Märchens.
- Nr. 1750
Die Symbolik der Bienen und ihrer Produkte in Sage, Dichtung, Kultus, Kunst und Bräuchen der Völker für wissenschaftliche gebildete Imker sowie alle Freunde des klassischen Altertums und einer ästhetischen Naturbetrachtung nach den Quellen bearbeitet. Heidelberg, 1891.
Schmitt, S. 40.
In den fachlichen Erörterungen wird auf eine Vielzahl von literarischen Autoren und Werken hingewiesen. Die oben aufgeführten Autoren und Werke werden als Beilage I und II im dritten Teil: "Klassische Beilagen zur Symbolik der Bienen" im Original und der Übersetzung mit Vorbemerkung und Erläuterungen abgedruckt. Als Beilage III erscheint "Der Ämsen-Immenkrieg", ein "komisches Heldengedicht in fünf Gesängen" von Ferdinand Bereslas, das erstmals 1841 in Berlin erschienen, nach Angabe des Verfassers jedoch vergriffen ist.
- Nr. 1767
"Liber de septem sapientibus". Orient und Occident, 3:3 (1866), S. 385-423.
Michael, FB (1989), S. 47.
- Nr. 1788
Tristan und Isolde in der französischen und deutschen Dichtung des Mittelalters und der Neuzeit. Stoff- und Motivgeschichte der deutschen Literatur, 2. Berlin, 1929.
Baldensperger/Friederich, S. 385; Frenzel, Stoffe, S. 797; Schmitt, S. 345.
Golthers Ziel ist es, die Geschichte des verlorengegangenen Ur-Tristans, "sein Werden und Wachsen zu ergründen und seine Verbreitung in Frankreich und den angrenzenden Ländern zu beschreiben". Dabei sollen insbesondere das "Maß der schöpferischen Tätigkeit des ersten Tristandichters und die Eigenart aller seiner Bearbeiter, Nachahmer und Neugestalter" untersucht werden (S. 1).
- Nr. 1798
Die Fabel 'Vom Magen und den Gliedern' in der Weltliteratur <mit besonderer Berücksichtigung der romanischen Fabelliteratur>. Zeitschrift für romanische Philologie: Beiheft, 80. Halle a.d.S., 1934.
Baldensperger/Friederich, S. 86.
Gombel zeichnet prägnant die Entwicklung und Wanderung des Fabelstoffes 'Vom Magen und den Gliedern' von der frühesten vorhandenen (ägyptischen) Fassung (ca. 1100 v.Chr.) über das europäische Mittelalter bis hin in das 19. Jahrhundert nach. Dabei spricht er neben den genannten Autoren und Werken kurz eine Reihe weiterer (auch außereuropäischer) Texte an. Zahlreiche Fabelversionen, Übersetzungen und Bearbeitungen sind im laufenden Text abgedruckt, so daß Gombels Untersuchung gleichsam eine Anthologie 'beinhaltet'. Dabei berücksichtigt der Verfasser literarische Einflüsse auf verwandte Fabeln und deren Versionen, wie z.B. auf die 'Fabel vom Kopf und Schwanz der Schlange' (S. 28ff.). - Das von der Quelle vorgegebene Schlagwort 'Körper' ist als Motiv zwar nicht falsch benannt, jedoch wären als Hauptmotive des Fabelstoffes eher der Streit und die gegenseitige Abhängigkeit zu verstehen.
- Nr. 1801
"Precedentes islámicos de la leyenda de Garín". Al-Andalus, 1 (1933), S. 335-345.
Baldensperger/Friederich, S. 103.
Das Werk besitzt Überblickscharakter.
- Nr. 1828
Der Tannhäuser und der Ewige Jude: Zwei deutsche Sagen in ihrer Entstehung und Entwicklung historisch, mythologisch und bibliographisch verfolgt und erklärt. 2. vielf. verb. Aufl. Dresden, 1861.
Baldensperger/Friederich, S. 151.
In getrennten kurzen Abhandlungen werden neben Entstehung und Entwicklung der beiden oben genannten Sagen die jeweiligen schriftlichen Bearbeitungen in eigenen Kapiteln vorgestellt: 'Tannhäuser' auf den Seiten 20-23; 'Ewiger Jude' auf den Seiten 101-107. Zudem werden verschiedene Beispielstexte abgedruckt. - Titel der 1. Auflage: Die Sage vom Ewigen Juden: historisch entwickelt, mit verwandten Mythen verglichen und kritisch beleuchtet. Dresden, 1844 (bibl. Nachweis hierfür: Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums [GV]: 1700-1910, Bd. 50, S. 40).