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594 Treffer · Seite 9 von 30- Nr. 1546
Die politische Insel: Eine Geschichte der Utopien von Platon bis zur Gegenwart. Meyers kleine Handbücher, 2. Leipzig, 1936.
Frenzel, Motive, S. 399
Die weiteren behandelten Werke sind im Anhang (S. 167) verzeichnet.
- Nr. 1554
'Niemand wird lesen, was ich hier schreibe': Über den Niemand in der Literatur. Göttingen, 1998. [Zugleich Diss. Göttingen, 1997].
Der Verfasser untersucht in seiner breitgefächerten Dissertation die literarische Figur des 'Niemand' überwiegend in der europäischen Literatur von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Dabei berücksichtigt er neben fiktionaler Literatur aller Hauptgattungen zahlreiche nicht-fiktionale Genres. Einbezogen werden auch sprachlogische und sprachphilosophische Betrachtungen des 'Niemand'-Phänomens. Auch der Jedermann-Stoff findet (knappe) Erwähnung. Neben den genannten Autoren und Werken werden weitere Schriftsteller und Texte kurz angesprochen. Eine 'Zeittafel der behandelten niemand-Texte' (S. 435-437) listet alle besprochenen Werke auf. - Darüber hinaus umfaßt der umfangreiche Anhang neben dem Literaturverzeichnis eine Textsammlung überwiegend älterer und nicht leicht zugänglicher 'Niemand'-Texte, ein 'Personenregister in Auswahl' (S. 553-555) und ein knappes 'Sachregister' (S. 556f.). - Inhaltsüberblick: Einleitung - Theorie I: Sprachlogik - Erster Hauptteil: Von Homer bis zum "Hausgesinde-Niemand" des 16. Jahrhunderts: Witzstrukturen - Zweiter Hauptteil: Die Wende zum Persönlichen: Der "Nemo" des Ulrich von Hutten als neuer Ausgangspunkt - Dritter Hauptteil: Die Ausbreitung des "Nemo", Idiome und Sprachen, Umsetzungen in Theater und Zeitungen - Theorie II: Veränderte Sichtweisen im 20. Jahrhundert - Vierter Hauptteil: Prosa - Fünfter Hauptteil: Der Niemand-Begriff als poetologisches Prinzip in der Lyrik des 20. Jahrhunderts - Das Niemand-Spiel: Ein Resumée.
- Nr. 1559
"Die Entwicklung des Gefühls für das Romantische in der Natur im Gegensatz zum antiken Naturgefühl". In: L. Friedländer. Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms. 10. Aufl. Leipzig, 1921. Bd. IV, S. 142-178.
Baldensperger/Friederich, S. 128.
Überblickscharakter.
- Nr. 1563
Die Magie im französischen Theater des XVI. und XVII. Jahrhunderts. Münchener Beiträge zur romanischen und englischen Philologie, 41. Leipzig, 1908.
Baldensperger/Friederich, S.121
Die Untersuchung behandelt eine große Anzahl von Dramen, darunter "nach Möglichkeit auch die minder bedeutenden Autoren" (S. 9), unter den Gesichtspunkten: 1. Wahrsagerei und Traumdeutung, 2. Astrologie und Chiromantie, 3. Übernatürliche Wesen, 4. Zauberei, 5. Alchemie und Quacksalberei.
- Nr. 1569
"Medeas Rache". In: W.H. Friedrich. Vorbild und Neugestaltung: Sechs Kapitel zur Geschichte der Tragödie. Kleine Vandenhoeck-Reihe, 249. Göttingen, 1967. S. 7-56.
Schmitt, S. 213.
Unter demselben Titel bereits erschienen in: Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen: I. Phil.-Hist. Klasse, 1960. S. 67-111.
- Nr. 1602
Die Fabel von der Krähe, die sich mit fremden Federn schmückt: Betrachtet in ihren verschiedenen Gestaltungen in der abendländischen Litteratur. Diss. Berlin, 1886.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
Überblickscharakter.
- Nr. 1605
"Materials for the history of a popular classical theme". Classical Philology, 26 (1931), S. 135-152.
Baldensperger/Friederich, S. 119.
Überblickscharakter.
- Nr. 1609
- Nr. 1615
"Kaiser Julian in der Dichtung alter und neuer Zeit". Studien zur vergleichenden Literaturgeschichte, 5 (1905), S. 1-120.
Baldensperger/Friederich, S. 115; Frenzel, Stoffe, S. 405.
Den Schwerpunkt der Darstellung Försters bilden literarische Werke des 19. Jahrhunderts: "Erst dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, sich an der dichterischen Lösung des religions-psychologischen Problems, welches Julian darbietet, zu versuchen. Jetzt aber wirkte es so anziehend, ja machte seine Forderung so energisch geltend, daß man geradezu von einem Wettstreit der Dichter in der Lösung desselben reden darf. Dabei kann man leicht zwei Strömungen wahrnehmen: die eine retrospektiv und julianfeindlich, die andere vorwärts gerichtet und julianfreundlich. Letztere überwiegt allmählich. Hauptquelle ist für die erstere die legendarische, für die zweite die geschichtliche Überlieferung" (S. 43).
- Nr. 1629
"Cola di Rienzo e il teatro". Nuova Antologia di Lettere, Scienze ed Arti, 136 (1908), S. 201-212.
Frenzel, Stoffe, S. 674.
Überblickscharakter.
- Nr. 1636
Der Lucretia-Stoff in der Weltliteratur. Sprache und Kultur der Germanisch-romanischen Völker, B: Germanistische Reihe, 3. Breslau, 1932. [Zugleich Diss. Breslau, 1932].
Frenzel, Stoffe, S. 475; Schmitt, S. 203; Goedeke, Bd. XI, 1, S. 123.
In seiner knappen Einleitung 'Stoff und Methode' (S. 7-10) skizziert Galinsky die Handlungslinien der Ausgangsversion des Lucretia-Stoffes in der Gestaltung durch Livius (daneben existieren auch frühe griechische Versionen). Galinsky betont die Zentralmotive des Stoffes und stellt seine Grundausrichtungen und Einzelzüge ("Komponenten", S. 9 u.ö.) vor, die er in seiner weiteren Untersuchung in allen Kapiteln im Blick behält. Zwar besteht der Hauptteil der vorliegenden Arbeit vom Aufbau her in einer ausführlichen chronologischen (literaturgeschichtlichen) Darstellung der Wanderung des Lucretia-Stoffes von der Antike bis hin zum 20. Jahrhundert, aber Galinsky analysiert die unterschiedlichen Stofftraditionen auch unter dem Gesichtspunkt ihrer Einzelkomponenten, auf die er in seiner abschließenden systematisch orientierten 'Zusammenfassung' (S. 220-223) zurückkommt. Dabei ermittelt er folgende Komponenten: die historische, die erotische, die sittlich-lehrhafte, die sittlich-widerchristliche, die römisch-nationale, die sozial-politische, die tragische und die Stimmungskomponente. - Weitere Autoren und Werke werden kurz angesprochen.
- Nr. 1643
Das Naturgefühl im Mittelalter. Beiträge zur Kulturgeschichte des Mittelalters und der Renaissance, 18. Leipzig, 1914.
Schmitt, S. 235.
Die Darstellung fußt auf einer breiten literarischen Textbasis. Alle hieraus gewonnenen Motivnennungen sind in einem Personenregister den jeweiligen Autoren und Werken zugeordnet (S. 298-304).
- Nr. 1647
The Arthurian legend in Italian literature. London, 1930.
Frenzel, Stoffe, S. 70, 454.
Bibl. Nachweis: KOBV (Standort: UB Potsdam). - Es existiert ein Nachdruck New York, 1971 (bibl. Nachweis: GBV, Standort: SUB Bremen).
- Nr. 1653
Sources of the beast similes in the Italian lyrics of the thirteenth century. Romanische Forschungen, 21. Erlangen, 1907.
Baldensperger/Friederich, S. 162.
- Nr. 1662
"Das Pathologische in Kunst und Literatur". Deutsche Revue, 36:2 (1911), S. 11-23.
Schmitt, S. 362; Baldensperger/Friederich, S. 165.
- Nr. 1686
"Die deutsche Napoleonkarikatur und Napoleondichtung". Velhagen und Klasings Monatshefte, 31:3 (1916/17), S. 473-484.
Schmitt, S. 232.
Dem Artikel sind "vierzehn Abbildungen nach Blättern des Stadtgeschichtlichen Museums in Leipzig, sowie des Königl. Kupferstichkabinetts und des Märkischen Museums in Berlin" (S. 473) beigegeben. Der Verfasser zeigt die Wandlung des Napoleon-Bildes in der Dichtung von der Satire und Karrikierung bis hin zur Huldigung und Verehrung am Ausgang des 19. Jahrhunderts. Er berücksichtigt eine Vielzahl von Autoren und literarischen bildkünstlerischen Werken.
- Nr. 1703
The grateful dead: The history of a folk story. The Folk-Lore Society for collecting and printing relics of popular antiquities, 60. London, 1908.
Baldensperger/Friederich, S. 81.
Der Verfasser beschäftigt sich anhand des Motivs (theme) 'Der dankbare Tote' mit dem Phänomen der Kombination verschiedener Erzählthemen in Volks- und Kunstliteratur. Der 'Amis und Amiles'-Stoff findet in diesem Zusammenhang durch sein Hauptmotiv 'The two friends' Erwähnung, vgl. S. 92f. - Kapitel II stellt eine Bibliographie der Variationen der Volkserzählung dar.
- Nr. 1713
"The duel in Italian cinquecento drama and its relation to tragicomedy". Italica, 26 (1949), S. 7-14.
Frenzel, Motive, S. 127.
Der Autor gibt an, für diesen Aufsatz ca. 120 italienische Dramen aus dem 16. Jahrhundert gelesen zu haben, betont jedoch einschränkend: "I deal only with representative examples of the duel in these plays" (S. 7).
- Nr. 1716
"The humanist concept of the prince and the 'Prince' of Machiavelli". Journal of Modern History, 11 (1939), S. 449-483.
Baldensperger/Friederich, S. 137.
- Nr. 1728
La fable de Daphné: Essai sur un type de métamorphose végétale dans la littérature et dans les arts jusqu'à la fin du XVIIe siècle. Histoire des idées et critique littéraire, 92. Genf, 1968.
Frenzel, Stoffe, S. 148.
Behandelt das Motiv in der Literatur und bildenden Kunst ganz Europas. Mit Bildanhang.