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3.871 Treffer · Seite 55 von 194- Nr. 1877
- Nr. 1881
Salomon und Markolf: Ein literarischer Komplex im Mittelalter und in der frühen Neuzeit: Studien zu Überlieferung und Interpretation. Hermaea, N.F. 81. Tübingen, 1999.
Die Verfasserin spricht wechselnd vom literarischen Komplex oder Stoff 'Salomon und Markolf'. Hierbei sieht sie - belegt durch verschiedene Zeugen der Überlieferung - das Brautwerbungsepos 'Salman und Morolf' als Teil des gemeinsamen literarischen Komplexes, oder genauer, als separaten Erzählstrang ("eine zweite Komponente der Salomon-Rezeption im Mittelalter" [S. 83]) des umfassenderen Stoffes (S. 278). - Motivgeschichtlich wichtig sind die Hinweise darauf, daß Markolf-Geschichten mündlich schon seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland und Frankreich vielfach kursierten, bevor es zur Verschriftlichung des Stoffes im 15. Jahrhundert kam. Wichtig sind auch die Hinweise auf die Rezeption und Neubewertung des Stoffes zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert (vgl. hierzu den Anhang: 'Literarische Zeugnisse zu "Markolf"', S. 298-340). -- Neben den oben angeführten Inhaltseinheiten spricht Griese eine große Zahl von weiteren Erzähl-Motiven an, die die 'Fabel' des 'Salomon-Markolf-Komplex' konstituieren.
- Nr. 1884
Untersuchungen zur poetischen Funktion der Farben. Diss. Erlangen, 1956 [masch.].
Schmitt, S. 84.
Diese Dissertation untersucht eine Vielfalt von Texten - vornehmlich deutscher Autoren - aller Gattungen.
- Nr. 1886
- Nr. 1893
Traum und Narr als zentrale Motive im Werk Heinrich Heines. Bochumer germanistische Studien, 3. Bochum, 1994. [Zugleich Diss. Bochum, 1993].
"Die vorliegende Arbeit analysiert zwei Motive im Werk Heinrich Heines und versucht, durch sie und ihre Beziehung zueinander einen Zugang zum Verständnis des Werks zu gewinnen. - Der Ausgangspunkt war die Unterrichtsvorbereitung im Fach Deutsch und die beständige Suche des Fachlehrers und Fachleiters nach in der Länge überschaubaren Texten für Unterrichts- und Ausbildungszwecke, die noch nicht durch die tägliche Praxis abgenutzt waren und die andere Möglichkeiten der Textarbeit boten als die quasi kanonischen methodischen Zugänge über Titel, Personen, Struktur oder Problem. Zugleich sollten diese Texte im Sinne der Reihen- und Kursplanung sowie der Ermöglichung übergreifender Lernziele fachlicher und allgemeiner Art über sich hinaus verweisen. Die Traum- und Narrenerzählungen Heinrich Heines waren eine gute Wahl, wie es sich z.B. an den Träumen in der Harzreise zeigte [...]. Aber auch die Erzählung von Kunz von der Rosen oder von dem Narren an der Rue Lafitte erwiesen sich im unterrichtlichen Zusammenhang als gut einsetzbar. - Die Untersuchung der beiden Motive fühlt sich der Rezeptionspragmatik und einer Literaturauffassung verpflichtet, die von der Aktivität von Erzähler und Leser ausgeht" (Vorwort, S. 7). - Neben den oben erwähnten Texten von Heine werden noch weitere angesprochen.
- Nr. 1895
"Von den schrecklichen zu den erhabenen Bergen: Zur Entstehung ästhetischer Naturerfahrung". In: Vom Wandel des neuzeitlichen Naturbegriffs. Hg.v. Heinz-Dieter Weber. Konstanzer Bibliothek, 13. Konstanz, 1989. S. 53-95.
Interdisziplinär und kulturwissenschaftlich ausgerichteter Aufsatz. Zahlreiche Autoren und Werke werden behandelt.
- Nr. 1896
"Die Ebene: Bemerkungen über ihr Wesen und ihre ästhetische Bedeutung in der deutschen Literatur". Die schöne Literatur, 29 (1928), S. 74-79.
Schmitt, S. 67.
Überblickscharakter.
- Nr. 1897
"Das Problem von Leben und Tod in der zeitgenössischen Literatur". Zeitschrift für Deutschkunde, 44 (1930), S. 449-460.
Baldensperger/Friederich, S. 93.
Bibliographischer Hinweis: Von 1882 bis 1915 unter dem Haupttitel "Zeitschrift für den deutschen Unterricht" geführt. - Überblickscharakter.
- Nr. 1899
"Humanität und Hybris im deutschen Drama". The Germanic Review, 38 (1963), S. 121-133.
Schmitt, S. 146.
- Nr. 1900
"Das Motiv der Einsamkeit im modernen deutschen Drama". German Quarterly, 27:1 (1954), S. 12-24.
Schmitt, S. 70.
- Nr. 1902
Die Nacht in der Dichtung von der Renaissance bis zur Romantik. Diss. Frankfurt a.M., 1923 [masch.]. [Auszug: o.O. u. o.J.].
Schmitt, S. 230; Baldensperger/Friederich, S. 131.
Im Leihverkehr nur als Auszug zugänglich.
- Nr. 1903
Gedicht- und Bildstrukturen in Dichtung und Malerei des beginnenden 20. Jahrhunderts. Diss. Köln, 1965. München, 1965. Bes. S. 127-167.
Schmitt, S. 121.
Weitere Autoren und Bildkünstler werden vom Verfasser genannt. Verzeichnis der literarischen Texte: S. 172f., der Bildquellen: S. 221-225.
- Nr. 1904
"Zum Topos der Naturanrufung durch den Liebenden". In: Toposforschung: Eine Dokumentation. Hg.v. Peter Jehn. Respublica Literaria, 10. Frankfurt a.M., 1972. S. 213-233.
Schmitt, S. 238.
Auf den Seiten 320-348 befindet sich eine chronologisch geordnete Bibliographie zur Toposforschung. - Redigierter Beitrag aus: E.U. Grosse. Sympathie der Natur: Geschichte eines Topos. Freiburger Beiträge zur Romanischen Philologie, 14. München, 1968 (hier: S. 18-22 u. 77-90).
- Nr. 1905
"Ursprung und Entwicklung der österlichen Spiele des Mittelalters". Der Deutschunterricht, 17:2 (1965), S. 80-94.
Schmitt, S. 249.
Der Verfasser gibt im Rahmen einer Textvorstellung zur Erarbeitung eines bestimmten Themen- und Stoffbereiches einen Überblick über die Entwicklung der Osterspiele unter Einbeziehung von Passions- und Weihnachtsspielen.
- Nr. 1906
"Zur Ständekritik in den geistlichen Spielen des späten Mittelalters". Zeitschrift für deutsche Philologie, 86 (1967), Sonderband, S. 63-79.
Schmitt, S. 318.
- Nr. 1907
"'Vorfrühling': Betrachtung einer Reihe themengleicher Gedichte als Einübung in die Lektüre neuerer Lyrik". Wirkendes Wort, 9 (1959), S. 349-361.
Schmitt, S. 99.
Laut Quelle auch in: Wirkendes Wort, Sammelband 4 (1962), S. 195-207.
- Nr. 1908
Der deutsche Michel: Ein Beitrag zur publizistischen Bedeutung der Nationalfiguren. Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, 11. Dortmund, 1967. [Zugleich Diss. Berlin: Freie Universität, 1966].
Schmitt, S. 58.
Biographischer Hinweis: Johann Michael Elias von Obentraut (1574-1625) war Heerführer im Dreißigjährigen Krieg, zunächst unter Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, dann unter dem dänischen König Christian IV. - Publizistisch orientierte Arbeit, die sich der Historiographie ebenso widmet wie der Darstellung der 'Geschichten' und der Geschichte des deutschen Michels sowie der Beantwortung der Frage nach der publizistischen Bedeutung der Nationalfigur. Die Studie untersucht die Wesensmerkmale der Figur und zieht hierzu andere Nationalfiguren vergleichend heran; ein Abschnitt (S. 78-82) beschäftigt sich mit den Nationalfiguren als Symbolen, Individuen, mythisierten Gestalten und Karikaturen. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert.
- Nr. 1909
The moral verse tale in eighteenth-century German literature. Diss. Los Angeles: University of California, 1959.
Schmitt, S. 61.
Bibl. Nachweis: Comprehensive Dissertation Index (CDI): 1861-1972, Bd. 34, S. 783.
- Nr. 1911
"Deutsche Tierschwänke im 13. Jahrhundert: Ansätze zur Typenbildung in der Tradition des 'Reinhart Fuchs'?". In: Werk-Typ-Situation: Studien zu poetologischen Bedingungen in der älteren deutschen Literatur. Hg.v. Ingeborg Glier [u.a.]. Stuttgart, 1969. S. 99-117.
Schmitt, S. 334.
Der Verfasser versucht, den historischen Gattungstypus 'Tierschwank' zu definieren. Er stellt die These auf, daß "Reinhart Fuchs" einen Idealtypus der Gattung darstelle, in dem alle unterschiedlichen Formtypen gemeinsam realisiert seien.
- Nr. 1912
"The 'Nibelungenlied' and 'Sage' in Modern Poetry". PMLA: Publications of the Modern Language Association of America, 11 (1896), S. 220-257.
Baldensperger/Friederich, S. 130; Schmitt, S. 241.
Der Anhang (S. 256f.) bietet einen Überblick über verschiedene, hauptsächlich deutsche Werke des 19. Jahrhunderts (Opern eingeschlossen), die auf dem Nibelungenstoff basieren.